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Gleisersatz Brunnhof – Fischermätteli

Die Gleisanlagen zwischen der Effingerstrasse und der Endstation Fischermätteli müssen saniert werden. Zusammen mit dem Gleisersatz sollen im Strassenraum Massnahmen zur Verbesserung der Bedingungen für den Fuss- und Veloverkehr umgesetzt werden, insbesondere solche zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Gleichzeitig werden die Tramhaltestellen Brunnhof, Cäcilienstrasse, Pestalozzi, Munzinger, Fischermätteli hindernisfrei ausgestaltet, zudem werden die Werkleitungen saniert und Massnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas umgesetzt. Weil das Projekt mit der Weissensteinstrasse auch eine Kantonsstrasse betrifft, wird das Sanierungsprojekt zusammen mit den zuständigen kantonalen Stellen umgesetzt.

Bild Legende:
Künftige Endhaltstelle Fischermätteli, © Tiefbauamt der Stadt Bern

Bauherrschaft:

  • Stadt Bern, Tiefbauamt
  • Kanton Bern, Tiefbauamt
  • Bernmobil
  • Energie Wasser Bern (ewb)

Partner:

  • keine weiteren Partner

Kosten: Die gesamten Realisierungskosten betragen voraussichtlich rund 40 Mio. Franken.

Meilensteine

  • Herbst 2020: Abschluss Bauprojekt
  • Frühling 2021: Genehmigung Realisierungskredit (Stadtrat)
  • 28. November 2021: Genehmigung Realisierungskredit (Volksabstimmung)
  • Voraussichtlich 2022: Bewilligungsverfahren
  • ab 2023: möglicher Baubeginn

Projektbeschrieb

Gleisanlage

Die Gleisanlagen zwischen den Haltestellen Brunnhof und Fischermätteli (Linie 6: Worb Dorf-Fischermätteli) haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und müssen ersetzt werden. Der sanierungsbedürftige Abschnitt erstreckt sich über eine Länge von etwas mehr als einem Kilometer. Die heutigen Gleisabstände verunmöglichen an einzelnen Stellen das Kreuzen zweier Trams, die Gleisabstände entsprechen auch nicht mehr den vom Bundesamt für Verkehr (BAV) geforderten Massen.

2012 wurde das Vorprojekt für den Gleisersatz vorgelegt. Da der Kanton damals aber den Trambetrieb auf der Linie 6 grundsätzlich infrage stellte und stattdessen einen Busbetrieb in Betracht zog, wurde das Sanierungsprojekt sistiert. An einigen stark abgenutzten Stellen (verschiedene Kurven sowie Tramwendeschlaufe) musste Bernmobil in der Folge kurzfristig Gleissanierungsmassnahmen umsetzen, um den sicheren Trambetrieb weiterhin gewährleisten zu können.

Nachdem der Kanton Bern das Tram als das geeignete Verkehrsmittel für den Ast Fischermätteli der Linie 6 bestätigt hatte, wurden die Projektierungsarbeiten fortgeführt. Ziel ist es, mit den Bauarbeiten 2023 zu beginnen.

Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr

Im Zuge des Gleisersatzes wird die Stadt Bern die sich bietenden Synergien nutzen, um den öffentlichen Raum aufzuwerten und – soweit es die örtlichen Verhältnisse zulassen – Verbesserungen für den Fuss- und Veloverkehr umzusetzen. Die Weissensteinstrasse ist im Eigentum des Kantons Bern. Als Mitbauherr in der Projektorganisation zeigt auch der Kanton Bern Interesse daran, Verbesserungen für den Fuss- und Veloverkehr vorzunehmen.

Siedlungsentwässerung

Die Stadt Bern nutzt die Gleisersatzarbeiten auch dazu, das bestehende Leitungsnetz der Siedlungsentwässerung nachzurüsten und an die künftigen Anforderungen anzupassen. Dabei werden Leitungen erneuert, die sich in einem schlechten Zustand befinden, auf einzelnen Anschnitten werden Leitungen mit einem zu geringen Durchmesser durch grössere ersetzt.

Übrige Werkleitungen

Bei den Elektroanlagen besteht Bedarf für einen Netzausbau. Weitere Bedürfnisse – allenfalls auch von Dritten – werden im Rahmen der weiteren Projektbearbeitung berücksichtigt.

Stadtklima und Gestaltung

Im Projekt sind folgende Massnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas und der Gestaltung vorgesehen:

  • In der Wendeschlaufe Fischermätteli wird die Innenfläche mit einer Kies-Chaussierung ausgebildet und es werden Bäume gepflanzt.
  • Der Platz beim Munzinger-Schulhaus (Hubelmattstrasse / Munzingerstrasse) wird aufgewertet, die Parkplätze sollen aufgehoben werden.
  • Der kleine Platz an der Pestalozzistrasse, vis-à-vis der Lentulusstrasse, soll zu einem Begegnungsort für Anwohnerinnen und Anwohner aufgewertet werden.
  • Beim Brunnhof (Brunnmattstrasse zwischen Effinger- und Schwarztorstrasse) wird die Asphaltflächen punktuell aufgebrochen.
  • Wegen einer Tiefgarage, die bis zur Strassenmitte reicht, ist es beim Brunnhof nicht möglich, Bäume zu pflanzen. Als Schattenspender werden Stahlgerüste in Baumform mit Kletterpflanzen eingesetzt, sogenannte «Stadtpergola»-Elemente.
Bild Legende:
Stadtpergola als Schattenspender, © Tiefbauamt der Stadt Bern

Weitere Informationen.

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