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Donnerstag / 24. März

Rassismus in der Gesundheitsversorgung

Rassismus in der Gesundheitsversorgung ist ein wenig besprochenes Thema und doch scheint das eine System, das lebenserhaltend sein soll, einige Menschen zu übersehen und ihnen so den Zugang zur Versorgung zu erschweren. Mit zwei Vorträgen wird bei diesem Mini-Symposium eine Grundlage zur Auseinandersetzung mit der Thematik geschaffen.

  • Was: Online-Mini-Symposium
  • Wann:  14.00 bis 16.30 Uhr
  • Wo: Online via Zoom
  • Wer: ljeoma Parenting,
  • Anmeldung: 

Muslimaniac — die Karriere eines Feindbilds

Islamdebatten finden vor dem Hintergrund eines «Wir» und «die Anderen» statt. Das «Wir» wird als aufgeklärt und fortschrittlich codiert, während das «muslimische Andere» als rückständig und gefährlich markiert wird. Ein Bild, das von der kolonialen Vergangenheit geprägt ist und sich als antimuslimischer Rassismus strukturell verankert hat.

Flucht und Studium — ein Erfahrungsaustausch

Mit der Flucht erleben viele Menschen eine Dequalifizierung. Im Herkunftsland haben sie studiert oder bereits ein Studium abgeschlossen. In der Schweiz angekommen, hoffen sie, ihr Potenzial hier einbringen zu können. Doch Hochschulen und der qualifizierte Arbeitsmarkt bleiben schwer zugänglich. ImGespräch tauschen sich mehrere Personen über ihre Erfahrungen aus und werfen einen Blick auf Vergangenheit und Gegenwart des Hochschulzugangs in der Schweiz.

Ermöglichen ist der Schlüssel zum Zugang

Junge Erwachsene und Mitglieder* vom TOJ-Vorstand diskutieren an einem öffentlichen Platz über das Thema «Zugänge». Es wird aufgezeigt wie und was eine Organisation zur interkulturellen Öffnung beitragen kann, damit Zugänge ermöglicht werden. Der Beitrag dient als Denk- und Handlungsmuster, um sich auszutauschen. Die Passant*innen am öffentlichen Platz werden einbezogen.

No Apologies — Filmabend und Diskussion

No Apologies beschreibt den physischen und psychischen Notzustand Schwarzer Menschen in prekärer Situation in Lausanne. Angesichts der Notwendigkeit die Anonymität zu schützen und der Unmöglichkeit auf der Straße zu filmen, wurde No Apologies so konzipiert, dass die Protagonisten sich frei auszudrücken konnten. Maskiert oder gesichtslos bezeugen sie ihre persönliche Reise, das tägliche Überleben und die erfahrene Gewalt durch die Polizei.

  • Was: Filmabend und Diskussion
  • Wann: 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr
  • Wo: Aula Progr Bern, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern
  • Wer: café révolution & Medina

Weitere Informationen.

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