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Standplatz Buech: 1998 bis 2018

20 Jahre Standplatz Buech - ein Pionierprojekt wird erwachsen: 1998 eröffnete die Stadt Bern in Bern-Buech einen Standplatz für Jenische, Sinti und Roma. Eine Jubiläums-Broschüre zeigt auf, wie sich Buech in den vergangenen Jahren entwickelt hat, welche Probleme und Herausforderungen aktuell zu bewältigen sind und welche Trends sich für die Zukunft abzeichnen.

Bild Legende:
Buech aus der Vogelperspektive.

Die Stimmberechtigen der Stadt Bern haben sich 1997 mit einem Ja-Stimmenanteil von 75 Prozent für die Schaffung des Standplatzes ausgesprochen. Das war ein starkes Signal zugunsten einer - seit Jahrhunderten - benachteiligten Schweizer Minderheit.

Die Schaffung des Standplatzes Buech 1998 war schweizweit das erste derartige Projekt und hatte Pioniercharakter. Die Eröffnung der Anlage führte zu einer klaren Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation der Fahrenden in der Stadt Bern.

Stetige Herausforderungen

Mit dem neuen Standplatz verschwanden aber nicht alle Probleme. Die wirtschaftliche und gesundheitliche Situation vieler Bewohnerinnen und Bewohner von Buech ist nach wie vor schwierig. Der Betrieb des Standplatzes ist für die Stadt Bern eine stetige Herausforderung. Zwar versucht eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe die Zusammenarbeit zwischen den Bewohnenden des Standplatzes und der Verwaltung zu optimieren. Die Lösungssuche ist meist nicht einfach und mitgeprägt von unterschiedlichen Kulturen. Im Brennpunkt stehen dabei immer wieder die Einhaltung der Platzordnung und der Schulvereinbarung.

Chancen und Risiken

Gesellschaftliche Veränderungen und die Entwicklungen im Arbeitsmarkt gehen nicht spurlos an Buech vorbei. Daraus ergeben sich Chancen und Risiken zugleich. Traditionelle Geschäftsbereiche und Erwerbsmöglichkeiten der Fahrenden verändern sich. Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Buech ist es eine grosse Herausforderung, zwischen Tradition und Wandel immer wieder einen gangbaren Weg zu finden. Die Jubiläums-Broschüre versucht, ein realistisches Bild des Standplatzes zu zeichnen und will so zum Verständnis für eine Minderheit beitragen, welche zu Bern gehört und hier einen festen Platz hat.

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