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Arbeitsaufenthalte im In- und Ausland

Berner Kulturschaffende aller Sparten können sich bei Kultur Stadt Bern für ein Auslandsstipendium bewerben: abwechslungsweise in Belgrad, Buenos Aires, Genua und Kairo. Aktuell sind Ateliers in Belgrad und Kairo ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist läuft bis 22. Oktober 2021. Ausserdem arbeiten diesen September und Oktober zwei Kulturschaffende mit einem Stipendium im Tessin.

Für die von Kultur Stadt Bern ausgeschriebenen Arbeitsaufenthalte können sich Kulturschaffende aus allen Sparten bewerben, auch solche ausserhalb des Förderbereichs der städtischen Kulturkommissionen. Neben der Praxis und Vermittlung von Kunst, Literatur, Musik, Tanz und Theater sind also auch Fachleute z.B. aus der Architektur, Design, Illustration und Film zur Bewerbung eingeladen. Die Arbeits- und Wohnräume in Belgrad sind im Rahmen des Berner Stipendiums für ein Kollektiv, Duo oder eine Familie reserviert. Die Ausschreibungen und die Erfahrungsberichte der Stipendien sind öffentlich. Eine Jury prüft die Eingaben, in der neben Kultur Stadt Bern auch die städtischen Kulturkommissionen vertreten sind.

Aktuelle Ausschreibungen: Belgrad und Kairo

Bis zum 22. Oktober läuft die Bewerbungsfrist für die Ateliers in Belgrad und Kairo. Kulturschaffende aller Sparten, die in einem Kollektiv oder Duo arbeiten und/oder die Familie mitnehmen möchten, können sich für einen Aufenthalt in Belgrad vom 1. April bis 30. Juli 2022 bewerben (PDF, 117.3 KB). Die Räume in Kairo dagegen können nur Einzelpersonen beherbergen. Kulturschaffende aller Sparten sind eingeladen, sich für einen Arbeitsaufenthalt in Kairo vom 1. August 2022 bis 31. Januar 2023 zu  bewerben (PDF, 56.0 KB)

Stipendien der SKK: Belgrad, Buenos Aires, Genua und Kairo

Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Schweizer Städtekonferenz Kultur SKK  bietet die Stadt Bern ungefähr alle zwei bis drei Jahre Aufenthalte für Kulturschaffende aller Sparten in Belgrad (4 Monate), Buenos Aires (6 Monate), Genua (3 Monate) und Kairo (6 Monate) an. Das Stipendium umfasst die Kosten für ein Wohnatelier und einen Beitrag an die Lebenskosten.

Aktuell laufen die Ausschreibungen für Belgrad und Kairo. Danach ist als nächstes das Atelier in Genua (1. Juni bis 30. August 2023) für Berner Kulturschaffende reserviert.

Bis Ende Juli 2019 arbeitete die Bildende Künstlerin Alizé Rose-May Monod in Kairo. Im 2020 musste der Trompeter Lukas Kohler seine Reise nach Buenos Aires verschieben. Zuletzt verbrachte der Autor Matto Kämpf einen Arbeitsaufenthalt in Belgrad. Die Ausschreibung wird im Newsletter von Kultur Stadt Bern publiziert.

Zwei Arbeitsaufenthalte im Tessin

In Zusammenarbeit mit der Fondazione Eduard Bick bietet die Stadt Bern zwei Atelieraufenthalte im Tessin an. Die Casa Maria und Casa Cecilia stehen in Costa sopra Intragna am Eingang des Centovalli. 2021 schrieb Kultur Stadt Bern hier zwei vierwöchige Atelieraufenthalte für Kulturschaffende aller Sparten aus. 

Den Monat September verbringt der Maler Ruven Joas Stettler im Haus Cecilia. Danach nutzt die Autorin und Regisseurin Maria Ursprung das Haus Maria im Oktober, um ein neues Theaterstück zu überarbeiten.

Ausschreibung für New York vorläufig ausgesetzt

Die Epidemie hat auch die kreative Szene der Stadt New York schwer getroffen. Viele kulturelle Einrichtungen und Begegnungsorte sind noch immer geschlossen, Auftritte und Kollaborationen nur eingeschränkt möglich. So verzichtet Kultur Stadt Bern aktuell darauf, das traditionsreiche New York-Stipendium auszuschreiben. Hoffentlich können die im Herbst 2019 ausgewählten Berner Musiker – Luc Oggier und Lukas Thöni – 2022 von ihrem Arbeitsaufenthalt in Brooklyn profitieren, den sie kurz vor Abreise verschieben mussten.

In den letzten Jahren hatte die Stadt Bern jährlich zwei Stipendien in Brooklyn NY ausgeschrieben. Zwei Kulturschaffende konnten jeweils vom 1. August bis zum 31. Dezember je eine Wohnung und ein separates Studio in New York kostenfrei benutzen. Das Stipendium war zudem mit je 15'000 Franken als Beitrag an die Reise- und Aufenthaltskosten dotiert . Lokale Ansprechspartnerin war die Organisation Residency Unlimited RU. Der Kanton Bern schreibt seine New York-Stipendien zu denselben Konditionen in der jeweils anderen Jahreshälfte aus. 

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