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Arbeitsaufenthalte im In- und Ausland

Berner Kulturschaffende aller Sparten können sich bei Kultur Stadt Bern für ein Auslandsstipendium bewerben: abwechslungsweise in Belgrad, Buenos Aires, Genua, Kairo und New York. Ausserdem besteht die Möglichkeit im Herbst 2021 im Tessin zu arbeiten. Für dieses Stipendium in den Häusern der Fondazione Eduard Bick läuft die Bewerbungsfrist bis 14. Mai 2021.

Bewerben für Stipendien können sich Kulturschaffende aus allen Sparten, auch solche ausserhalb des Förderbereichs der städtischen Kulturkommissionen. Neben der Praxis und Vermittlung von Kunst, Literatur, Musik, Tanz und Theater sind also auch Fachleute z.B. aus der Architektur, Design, Illustration und Film zur Bewerbung eingeladen. Die Ausschreibungen und die Erfahrungsberichte der Stipendien sind öffentlich. Eine Jury prüft die Eingaben, in der neben Kultur Stadt Bern auch die städtischen Kulturkommissionen vertreten sind.

Zwei Arbeitsaufenthalte im Tessin

In Zusammenarbeit mit der Fondazione Eduard Bick bietet die Stadt Bern zwei Atelieraufenthalte im Tessin an. Die Casa Maria und Casa Cecilia stehen in Costa sopra Intragna am Eingang des Centovalli. Für die Monate September und Oktober 2021 schreibt Kultur Stadt Bern hier je einen vierwöchigen Atelieraufenthalt aus für Kulturschaffende aller Sparten. Bewerbungen sind möglich bis zum 14. Mai 2021 via Online-Gesuchseingabe. Die Details der Ausschreibung sind im Download-Bereich beschrieben.

Die zwei alten Steinhäuser bieten auf mehreren Stockwerken Platz zum künstlerischen Arbeiten in unterschiedlicher Ausstattung. Sie sind auch für Kollektive oder Familien bis zu vier Personen geeignet. Zum Grundstück gehören Sitzplätze im Hof und ein Kräuter- und Gemüsegarten. Das ehemalige Rebhaus im Garten dient als Schreibstube.

Es werden unabhängig voneinander zwei Stipendien vergeben. Die Stipendien umfassen den kostenfreien Aufenthalt in entweder der Casa Cecilia oder der Casa Maria und einen Beitrag von je 2’000 Franken an die Lebenskosten. Künstlerische Gruppen oder Kollektive können sich gemeinsam bewerben, der Beitrag an die Lebenskosten wird in diesem Fall auf maximal 4'000 Franken erhöht.

Stipendium Belgrad, Buenos Aires, Genua und Kairo

Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Schweizer Städtekonferenz Kultur SKK  bietet die Stadt Bern ungefähr alle zwei bis drei Jahre solche Aufenthalte für Kulturschaffende aller Sparten in Belgrad (4 Monate), Buenos Aires (6 Monate), Genua (3 Monate) und Kairo (6 Monate) an. Das Stipendium umfasst die Kosten für ein Wohnatelier und einen Beitrag an die Lebenskosten.

Bis Ende Juli 2019 arbeitete die Bildende Künstlerin Alizé Rose-May Monod in Kairo. Im 2020 musste der Trompeter Lukas Kohler seine Reise nach Buenos Aires verschieben. Im 2021 plant der Autor Matto Kämpf einen Arbeitsaufenthalt in Belgrad. Danach ist gemäss dem Turnus der Städtekonferenz wieder ein Atelier in Genua für Berner Kunstschaffende reserviert, für die Zeit vom 1. Dezember 2022 bis 28. Februar 2023.

Ausschreibung für New York vorläufig ausgesetzt

Die Epidemie hat auch die kreative Szene der Stadt New York schwer getroffen. Viele kulturelle Einrichtungen und Begegnungsorte sind noch immer geschlossen, Auftritte und Kollaborationen nur eingeschränkt möglich. So verzichtet Kultur Stadt Bern aktuell darauf, das traditionsreiche New York-Stipendium auszuschreiben. Hoffentlich können die im Herbst 2019 bereits ausgewählten Berner Musiker – Luc Oggier und Lukas Thöni – 2021 von ihrem Arbeitsaufenthalt in Brooklyn profitieren, den sie kurz vor Abreise verschieben mussten.

In den letzten Jahren hat die Stadt Bern jährlich zwei Stipendien in Brooklyn NY ausgeschrieben. Zwei Kulturschaffende konnten jeweils vom 1. August bis zum 31. Dezember je eine Wohnung und ein separates Studio in New York kostenfrei benutzen. Das Stipendium ist zudem mit je 15'000 Franken als Beitrag an die Reise- und Aufenthaltskosten dotiert . Die lokale Organisation Residency Unlimited RU mietet Zimmer und Studio in Rücksprache mit den ausgewählten Kunstschaffenden. Diese Organisation ist auch Ansprechspartnerin vor Ort. Der Kanton Bern schreibt seine New York-Stipendien zu denselben Konditionen in der jeweils anderen Jahreshälfte aus. 

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