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Arbeitsaufenthalte im In- und Ausland

Berner Kulturschaffende aller Sparten können sich bei Kultur Stadt Bern für ein Auslandsstipendium bewerben: abwechslungsweise in Belgrad, Buenos Aires, Genua und Kairo. Ausserdem erhalten Kulturschaffende auch 2022 die Gelegenheit, in den Häusern der Fondazione Eduard Bick im Tessin zu arbeiten.

Für die Arbeitsaufenthalte können sich Kulturschaffende aus allen Sparten bewerben, auch solche ausserhalb des Förderbereichs der  städtischen Kulturkommissionen. Neben der Praxis und Vermittlung von Kunst, Literatur, Musik, Tanz und Theater sind auch Fachleute z.B. aus der Architektur, Design, Illustration und Film zur Bewerbung eingeladen. Die Ausschreibungen und die Erfahrungsberichte der Stipendien sind öffentlich. Eine Jury prüft die Eingaben, in der neben Kultur Stadt Bern auch die städtischen Kulturkommissionen vertreten sind.

Zwei Arbeitsaufenthalte im Tessin

In Zusammenarbeit mit der Fondazione Eduard Bick bietet die Stadt Bern jährlich zwei Atelieraufenthalte im Tessin an. Zwei der vier Häuser stehen in Costa sopra Intragna am Eingang des Centovalli. Das Atelier Bick und die Casa Bick beide am Hang des Lago Maggiore. 2021 schrieb Kultur Stadt Bern hier zwei vierwöchige Atelieraufenthalte für Kulturschaffende aller Sparten aus. 

Kultur Stadt Bern hat zwei Arbeitsaufenthalte im Tessin ausgeschrieben. Eine spartenübergreifende Jury hat zwei Berner Kulturschaffende ausgewählt. Sie werden diesen Herbst je einen Monat im Tessin arbeiten.

Die Filmemacherin Jessica Studer wird den Monat im Atelier Bick nutzen, um das Storyboard ihres animierten Dokumentarfilms über das Frauenschwingen zu erstellen. Der Schlagzeuger Nicolas Wolf widmet sich in seinem Aufnahmeprojekt mit den spezifischen Geräuschen eines Ortes – von Kultur bis Natur.

Stipendien der SKK: Belgrad, Buenos Aires, Genua und Kairo

Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Schweizer Städtekonferenz Kultur SKK , bietet die Stadt Bern alle zwei bis drei Jahre Aufenthalte für Kulturschaffende aller Sparten in Belgrad (4 Monate), Buenos Aires (6 Monate), Genua (3 Monate) und Kairo (6 Monate) an. Das Stipendium umfasst die Kosten für ein Wohnatelier und einen Beitrag an die Lebenskosten.

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Zuletzt wurden die Stipendien für Belgrad und Kairo 2022 vergeben. Seit Milena Krstic als Musikerin für ein Balkan-Theaterprojekt engagiert war, will sie den Wurzeln ihrer Familie in Serbien auf den Grund gehen. Ihre Recherche wird ihr Lebenspartner Markus Mezenen als Film dokumentieren. Die zweite Jahreshälfte wird die Theaterwissenschaftlerin Silja Gruner in Kairo verbringen. Sie arbeitet seit fünf Jahren beim auawirleben Theaterfestival Bern und will die Zeit nutzen, um die ägyptische Theaterwelt kennenzulernen.

Bis Ende Juli 2019 arbeitete die Bildende Künstlerin Alizé Rose-May Monod in Kairo. Im 2020 musste der Trompeter Lukas Kohler seine Reise nach Buenos Aires verschieben. Zuletzt verbrachte der Autor Matto Kämpf einen Arbeitsaufenthalt in Belgrad. 

Weitere Auslandsaufenthalte

Seit 2021 verzichtet Kultur Stadt Bern darauf, das traditionsreiche New York-Stipendium auszuschreiben. Die im Herbst 2019 ausgewählten Berner Musiker – Luc Oggier und Lukas Thöni – werden bis 2023 von ihrem Arbeitsaufenthalt in Brooklyn profitieren, den sie Pandemie-bedingt kurz vor Abreise verschieben mussten.

Gesuche für individuelle Recherchen im Ausland nehmen die Spartenkommissionen der Stadt Bern entgegen; man beachte die entsprechenden Merkblätter. Zudem schreibt die Kulturförderung des Kantons Bern weiterhin Stipendien für Aufenthalte in Berlin, Paris und Brooklyn, New York aus.

Weitere Informationen.

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