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Ausfallentschädigungen

Kulturunternehmen

Kulturunternehmen können gemäss Covid-19-Kulturverordnung des Bundesrats Ausfallentschädigungen sowie Beiträge an Transformationsprojekte beantragen. 

Sie können Ausfallentschädigungen für abgesagte oder verschobene Veranstaltungen und Projekte, Betriebsschliessungen sowie Kosten für die Umsetzung von Schutzmassnahmen beantragen. Es gilt das Subsidiaritätsprinzip: Vergütet werden 80 Prozent der ungedeckten Schäden, die nach Abzug anderer Entschädigungen (z.B. Kurzarbeit oder Corona-Erwerbsersatz für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung) verbleiben. Insgesamt können von November 2020 bis Ende 2021 pro Kulturunternehmung maximal 500'000 Franken Ausfallentschädigung gesprochen werden.

Zusätzlich zu den Ausfallentschädigungen gibt es die Möglichkeit, Transformationsprojekte zu fördern. Diese sollen Kulturunternehmen bei der Publikumsrückgewinnung unterstützen oder ihnen ermöglichen, sich durch strukturelle Veränderungen den neuen, durch die Epidemie entstandenen Gegebenheiten anzupassen. Bei Transformationsprojekten können 80 Prozent der effektiven Projektkosten übernommen werden. Hier liegt der Höchstbetrag pro Kulturunternehmen bei 300'000 Franken.

Ein Kulturunternehmen kann sowohl eine Ausfallentschädigung als auch einen Beitrag für ein Transformationsprojekt beantragen. Die Gesuchseingabe ist auf der Website des Kantons Bern möglich. 

Kulturunternehmen, die berechtigt sind, Finanzhilfen im Rahmen der Covid-19-Kulturverordnung zu beziehen, haben keinen Anspruch auf Härtefallmassnahmen.

Die Unterstützung von Kulturvereinen im Laienbereich wird weiterhin über die zuständigen Dachverbände abgewickelt.

Kulturschaffende

Kulturschaffende können eine Ausfallentschädigung beantragen. Die entsprechenden Gesuche können bei der Abteilung Kulturförderung Kanton Bern online eingegeben werden. 

Neu sind rückwirkend auf den 1. November auch Kulturschaffende mit befristeten Arbeitsverhältnissen und häufig wechselnden Arbeitgebern (sog. Freischaffende) für Ausfallentschädigungen zugelassen. Gesuche können auf dem elektronischen Eingabeportal der kantonalen Kulturförderung eingereicht werden. 

Kulturschaffende erhalten zudem nicht-rückzahlbare Finanzhilfen (Nothilfe) zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten. Diese Unterstützung wird vom Verein Suisseculture Sociale ausgerichtet. Die Bedingungen für den Bezug von Nothilfe wurden gelockert.

Weitere Informationen.

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