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Kurzfristige Massnahmen Projektförderung

Zur Unterstützung der Kulturschaffenden passt Kultur Stadt Bern ihre Förderung kurzfristig an die aktuelle Situation an.

Mehrkosten von verschobenen Projekten

Regulär werden zeitlich befristete Projekte jeweils einmalig gefördert. Eine spezifische Lücke zeigt sich nun aber bei bereits geförderten Projekten. Mit den Förderbeiträgen von Stadt und Kanton Bern wurden zum Beispiel bei Aufführungen, die Pandemie-bedingt abgesagt oder verschoben wurden, jeweils 80% der Gagen ausbezahlt. Oft waren für die Vorbereitung bereits weitere Kosten angefallen, etwa für die Kommunikation oder bereits gebuchte Reisen.

Jetzt werden abgesagte Aufführungen und Projekte neu programmiert – es fehlen aber die Mittel für die Durchführung. Neu können deshalb bereits geförderte Projekte ein zweites Mal eingereicht werden. Gesuche für Mehrkosten, insbesondere Gagen, aber auch für die Neuauflage von Promotionsmaterial und ähnlichem sowie für Anpassungen an die Bedingungen der Pandemie (z.B. für eine Übertragung online) werden alle Kommissionen spartenspezifisch prüfen. 

Als Unterlagen braucht es mindestens folgendes:

  • Originalgesuch
  • detailliertes Budget der Mehraufwände
  • Begründung der Mehraufwände
  • Ev. Stellungnahme der Veranstalter*in bezüglich Beteiligung an den Mehrkosten

Flexible Förderinstrumente für neue, Corona-taugliche Projekte

Die kurzfristigen Anpassungen der gesundheitlichen Massnahmen durch die Behörden führen zu grosser Planungsunsicherheit und bedingen oft ein schnelles Handeln in der Organisation von Kulturprojekten. Deshalb werden Gesuche neu auch zwischen den regulären Kommissionssitzungen geprüft, wenn diese pandemie-bedingt nur kurzfristig eingereicht werden können. Ausserdem werden (weiterhin) Projekte entgegengenommen, die angesichts der geltenden Einschränkungen mit neuen Möglichkeiten von Produktion und Distribution experimentieren oder thematisch auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen reagieren.

Werk- und Recherchebeiträge

Die behördliche Schliessung von Bühnen und Ausstellungsräumen erschwert es den Kunstschaffenden, konkrete Projekte zu planen und erzeugt in Kulturhäusern auch noch längerfristig einen Produktionsstau. So steigt der Bedarf, die künstlerische Kreation ohne Fixierung und zeitlichen Druck von Konzerten, Aufführungen, Publikationen und Ausstellungsbeiträgen etc. voranzutreiben. Auf Grund der anhaltend schwierigen Covid-Situation wird das Förderinstrument der Arbeitsstipendien mit zusätzlichen Mitteln versehen und die inhaltliche Ausrichtung der jetzigen Situation angepasst. Neu wird in allen Sparten übers Jahr eine fortlaufende Eingabe möglich sein.

 

Für alle Massnahmen müssen reguläre Gesuche per Online-Formular gestellt werden.

Weitere Informationen.

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