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Aktuell

Unter Aktuell finden Sie Ausschreibungen für Stipendien, Links zu Medieninformationen und Wissenswertes zur gegenwärtigen Arbeit von Kultur Stadt Bern.

Neue Leitung Stadtgalerie

Ab März 2019 übernimmt der 33-jährige Luca Beeler die Leitung der Stadtgalerie Bern. Er folgt auf Ba Berger, welche diesen städtisch finanzierten Ausstellungsraum im PROGR die letzten vier Jahre erfolgreich geführt hatte. Die Leitung der Stadtgalerie wird alle vier Jahre neu ausgeschrieben, um junge Kuratorinnen und Kuratoren zu fördern. 

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Förderprojekte «Hauptstadtkultur» und «Kunstplätze»

Kultur Stadt Bern unterstützt fünf neue Kulturprojekte, welche die Teilhabe der Bevölkerung am kulturellen Leben anregen sollen. Drei der Projekte werden mit einem Betrag von insgesamt 624’000 Franken aus dem Kredit Hauptstadtkultur ermöglicht. Zwei der Projekte werden im Rahmen des neuen Förderformats «Kunstplätze» mit je 30'000 Franken aus dem Spezialfonds für Kunst im öffentlichen Raum unterstützt.

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Stellenausschreibung

In der Stadtgalerie  ist per 1. Februar 2019 die auf ein Jahr befristete Stelle als Volontärin / Volontär Stadtgalerie neu zu besetzen.  Die Assistenz unterstützt die Leitung bei der Umsetzung des Ausstellungprogramms.

 

Literaturkommission der Stadt Bern vergibt Auszeichnungen

Ariane von Graffenried, Patrick Savolainen und Levin Westermann heissen die Literaturschaffenden, die von der Literaturkommission der Stadt Bern 2018 mit Stipendien unter dem Titel «Weiterschreiben» ausgezeichnet werden. Hans Ruprecht bekommt einen Spezialpreis.

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Neues Förderinstrument der Musikkommission: Support Slots

Im Rahmen von verschiedenen Massnahmen zur Förderung und Unterstützung von Berner Bands werden neu auch «Support Slots» in ausgewählten Clubs finanziert: Vielversprechende aber noch unbekannte Bands sollen die Möglichkeit erhalten, vor bekannten Gruppen ähnlicher Stilrichtung und mit grosser Anziehungskraft aufzutreten, um ihre Musik einem grossen und passenden Publikum präsentieren zu können, welches alleine nicht hätte erreicht werden können. Das neue Förderinstrument kam bereits ein erstes Mal zum Einsatz und soll nun versuchsweise bis Ende 2018 angewendet werden können.

Musikkommission vergibt Werkstipendien

Die Musikkommission der Stadt Bern schreibt für das Jahr 2019 Werkstipendien aus. Die Stipendien sind für die künstlerische Entwicklung von professionell arbeitenden Musikerinnen und Musikern aller Stilrichtungen bestimmt, die in den Bereichen Songwriting, Improvisation, Komposition, Arrangement, Interpretation und Klangkunst tätig sind.

Sie sollen die Empfängerinnen und Empfänger in die Lage versetzen, sich für die Dauer der Förderung mit weniger finanziellem Druck auf eine bestimmte musikalische Arbeit zu konzentrieren. Hierfür setzt die Musikkommission eine Kredittranche von 60 000 Franken ein, die Hälfte davon stammt aus dem Bundesbeitrag an die Stadt Bern.

Anträge können bis zum 20. November 2018 in digitaler Form (Gesuch als PDF-Datei, Musik per Streaming-Link) bei Kultur Stadt Bern, , eingereicht werden. Zur Medienmitteilung

Entwurf der Vierjahresplanung 2020-2023 der städtischen Kulturförderung

Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung liegt vor

Vom 11. Mai bis zum 2. Juli 2018 führte die Präsidialdirektion eine Vernehmlassung zur Vierjahresplanung der städtischen Kulturförderung durch. Davon wurde erfreulicherweise rege Gebrauch gemacht: 252 Personen, Organisationen, Institutionen, Verbände etc. haben sich geäussert. Die eingegangenen Stellungnahmen werden im Vernehmlassungsbericht zusammengefasst.

Die nächsten Schritte: Die Vierjahresplanung wird nun überarbeitet und dem Gemeinderat zur Genehmigung unterbreitet. Dies erfolgt zusammen mit den 22 Vierjahresverträgen und deren Kreditanträgen, die der Gemeinderat zum Teil selbst verabschiedet, zum Teil dem Stadtrat beantragt oder zum Teil von den Stimmberechtigten genehmigt werden müssen – je nach Höhe der beantragten Subvention. Vorgesehen ist, dass der Gemeinderat das Geschäft noch im Dezember dieses Jahres verabschiedet, dass sich der Stadtrat im Februar 2019 damit befasst und die Volksabstimmung am 19. Mai 2019 erfolgt. Die definitive Vierjahresplanung wird nach Verabschiedung im Gemeinderat, das heisst Anfang Januar 2019 publiziert und anschliessend dem Stadtrat zur Kenntnisnahme vorgelegt. Zur Medienmitteilung

Erfreulich hoher Rücklauf zum Entwurf der Vierjahresplanung 2020-2023 der städtischen Kulturförderung

252 Personen bzw. Institutionen haben sich an der Vernehmlassung zur Vierjahresplanung der städtischen Kulturförderung, die vom 11. Mai bis zum 2. Juli 2018 dauerte, beteiligt. Die Stellungnahmen erfolgten per elektronischen Fragebogen (172), Brief (42) oder E-Mail (38).

Auswertung der Antworten auf den elektronischen Fragebogen:

  • Insgesamt gab es 1066 Besuche auf der Webadresse.
  • Die erste Antwort erfolgte am 23. Mai. Am meisten Antworten gingen in der Woche bis und mit 2. Juli ein; ein weiterer Höhepunkt war der 19. Juni.
  • Auf die erste Frage, ob man mit der allgemeinen Ausrichtung der Vierjahresplanung einverstanden sei, antworteten 80% mit Ja und 19% mit Nein.
  • Auf die Frage, ob man mit der geplanten finanziellen Entwicklung der Kulturfördergelder einverstanden sei, antworteten 67% mit Ja und 33% mit Nein – die meisten davon verlangten ein grösseres Wachstum. Insgesamt sprachen sich lediglich 3% für ein tieferes Wachstum als vorgeschlagen aus.

Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Es haben teilgenommen:

  • 163 Einzelpersonen
  • 50 Institutionen, meist Kulturinstitutionen
  • 27 Verbände, Interessenvertretungen, Fachstellen
  • 9 politische Parteien
  • sowie Kanton, Regionalkonferenz Bern-Mittelland Fachbereich Kultur und Burgergemeinde Bern

Bei den Stellungnahmen handelt es sich um:

  •  61 allgemeine Stellungnahmen
  • 166 monothematische (sich nur zu einem Thema bzw. einer Institution äussernden) Stellungnahmen, davon 101 zur Subventionshöhe des Lichtspiels
  • 25 von Institutionen zu sich selbst

Der Stadtpräsident dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre wertvollen Beiträge. Eine inhaltliche, das heisst vertiefte Auswertung der Stellungnahmen wird bis Ende August erfolgen. Die überarbeitete Vierjahresplanung «Städtische Kulturförderung – Schwerpunkte und Mittelverwendung der Präsidialdirektion 2020 bis 2023» wird Ende Jahr dem Gemeinderat, anschliessend dem Stadtrat vorgelegt werden.

Neuer SUISA Tarif K

Anfang dieses Jahres ist der SUISA Tarif K (betreffend Konzerte und andere musikalische Darbietungen) in Kraft getreten. Er ist von der SUISA zusammen mit Branchenverbänden ausgehandelt worden. Nach Kenntnisnahme des Tarifs haben der Schweizerische Städteverband SSV, die Städtekonferenz Kultur SKK und die Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten (KBK) in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Urheberrechtsnutzer (DUN) eine Reihe von Empfehlungen ausgearbeitet. Diese richten sich an Kulturförderstellen der öffentlichen Hand und dienen der Beratung von Konzertveranstaltern bei der Eingabe von Gesuchen.

Soziale Sicherheit

Im Jahr 2015 haben die Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten und die Städtekonferenz Kultur eine Studie über die soziale Sicherheit der Kunst- und Kulturschaffenden in Auftrag gegeben. Gestützt auf die Studie von Prof. J.-A. Schneider und Dr. A. Meier und auf deren Empfehlungen hat die Städtekonferenz Kultur im Sommer 2016 Handlungsempfehlungen an ihre Mitglieder formuliert. Die Stadt Bern setzt diese Empfehlungen ab 2017 konkret um und empfiehlt den Kulturschaffenden, sich freiwillig in einer zweiten oder dritten Säule zu versichern. Die freiwillig geleisteten Beiträge sollen von den Arbeitgebern oder im Rahmen der Projektförderung verdoppelt werden.  Das Merkblatt « Soziale Sicherheit (PDF, 288.4 KB)» von Kultur Stadt Bern beschreibt die Details.

Vierjahresplanung 2016–2019

Kultur Stadt Bern blickt auf das zweite Jahr der Vierjahresplanung 20162019 zurück (siehe Zeitung Kultur Stadt Bern, N° 3)  (PDF, 1.4 MB)

Weitere Informationen.

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