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Kunstprojekte im öffentlichen Raum

Transdisziplinärer Wettbewerb zum Kulturerbe der Kolonialzeit: Das Wandbild Wylergut Bern als Beispiel (2019/20)

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Foto: Tamara Janes

Ein Wandbild in einem Berner Schulhaus zeigt rassistische Stereotypen. Das Kunstwerk von Eugen Jordi (1894 - 1983) und Emil Zbinden (1908 - 1991) ist Teil der originalen Ausstattung der Schulanlage Wylergut von 1949. Nun plant die Kommission für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Bern eine Aufarbeitung – in Form einer neuen künstlerischen Arbeit, begleitet von einem Lernmedium und einer öffentlichen Veranstaltung.

Fünf interdisziplinäre Teams werden eine auf Dauer angelegte künstlerische Arbeit vor Ort vorschlagen und einen konkreten Input für die zeitgemässe Verhandlung des Wandbildes im Schulalltag vorbereiten. Bewerben konnten sich Teams mit gemischter Expertise aus Kunst, Pädagogik und Rassismus-Kritik, unabhängig von ihrem Wohn- oder Arbeitsort. Die fünf Vorschläge werden verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit dem problematischen Erbe zur Debatte stellen.

Die Projektvorschläge werden am 21. März 2020 (13 bis 18 Uhr) im Rahmen der 10. Aktionswoche gegen Rassismus der Stadt Bern öffentlich präsentiert. Danach wird eine Fachjury einen der Vorschläge zur Umsetzung empfehlen.

 

Wettbewerbsprogramm zum Wandbild Wylergut
Titel Bearbeitet
Auschreibung zum transdisziplinären Wettbewerb (PDF, 349.0 KB) 06.12.2019
Historische Recherche zum Wandbild (PDF, 608.6 KB) 06.12.2019

Der Himmel von Bern (2016)

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Die Kommission Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) lancierte 2016 ein Projekt am Freudenbergplatz: Es lenkte den Blick auf die Tram-Wendeschlaufe im Ostring und regte zum Nachdenken über die Zukunft des Platzes an. Das Künstlerduo BURGHARD (Romy und Stef Richter) aus Berlin gewann den entsprechenden Wettbewerb mit dem Projekt «Der Himmel von Bern». | Projektbericht

Le bruit qui court. Kunst ganz öffentlich (2014/15)

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Während eines Jahres setzte sich das Projekt «Le bruit qui court. Kunst ganz öffentlich» (www.lebruitquicourt.bern.ch) mit dem öffentlichen Raum und seiner Entwicklung auseinander. Andrea Portmann und Niklaus Wenger kuratierten dazu die Gesprächsreihe «Café public» und andere Aktionen. | Projektbericht

Der Elefant ist da (2014/2015)

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Muda Mathis und Sus Zwick entwarfen für den Helvetiaplatz das Projekt «Der Elefant ist da» (www.derelefantistda.bern.ch). Dieser imaginäre Skulpturenpark kam als Tonspur auf Kopfhörern zur Aufführung. Zehn Künstlerinnen und Künstler lieferten dafür physische Modelle, die Mathis und Zwick als Partitur für zwei Hörspaziergänge von je einer halben Stunde Dauer dienten. Die Website des Projektes bietet die Skulpturen bis heute zum Anhören an. | Projektbericht

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