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Kooperation Bern

In den Jahren 2019 und 2020 klärten Bern, Bolligen, Bremgarten, Frauenkappelen, Kehrsatz und Ostermundigen die Machbarkeit einer Gemeindefusion ab und fällten daraufhin Grundsatzentscheide. Bolligen, Bremgarten, Frauenkappelen und Kehrsatz entschieden gegen eine Weiterarbeit im Projekt. Ostermundigen und Bern führen seit 2021 Fusionsverhandlungen. Ausführliche Informationen finden sich auf der Projektwebsite www.kooperationbern.ch

Unter dem Titel «Kooperation Bern» klärten die Gemeinden Bern, Bolligen, Bremgarten, Frauenkappelen, Kehrsatz und Ostermundigen Möglichkeiten vertiefter Zusammenarbeit sowie Chancen und Risiken einer Fusion ab. Mitte Februar 2020 wurde dazu eine breit angelegte Machbarkeitsstudie publiziert, welche anschliessend in eine öffentliche Konsultation gegeben wurde. Bern und Ostermundigen haben die Resultate Ende Juli 2020 in einem gemeinsamen Konsultationsbericht publiziert, die anderen Gemeinden haben ihre Konsultationen bis Oktober individuell abgeschlossen. Sowohl Machbarkeitsstudie wie Konsultation zeigen für Bern und Ostermundigen hinsichtlich einer Fusion positive Resultate.

Die Machbarkeitsstudie legte auch für die übrigen Projektgemeinden dar, dass eine Fusion machbar und eine Weiterführung des Projektes sinnvoll sei. Die Konsultation allerdings führte in diesen Gemeinden zu unterschiedlichen – teils gemischten, teils ablehnenden – Reaktionen.

Infolge der Corona-Pandemie mussten die geplanten Informations- und Partizipationsanlässe der Stadt Bern, welche für die Konsultationsphase im Frühjahr vorgesehen waren, verschoben werden. Der Informationsanlass wurde am 18. Juni 2020 im Kornhausforum nachgeholt. Aufgrund der eingeschränkten Versammlungsfreiheit wurde der Anlass live auf der Website der Berner Zeitung gestreamt. Die Aufnahme des Livestreams kann auf der Projektwebsite nachgeschaut werden.

Der Partizipationsanlass konnte am 13. Oktober 2020 ebenfalls nachgeholt werden. Im Sternensaal Bern-Bümpliz wurde in Fokusgruppengesprächen rege über die Zukunft der Stadtteilpartizipation diskutiert. Die Ergebnisse aus den Diskussionen dieses Abends sind ebenfalls auf der Projektwebsite dargestellt und werden selbstverständlich in den weiteren Fusionsabklärungsprozess einfliessen.

Aktueller Projektstand

Bis März 2021 haben alle Gemeinden ihre Grundsatzentscheide über die Weiterarbeit im Projekt gefällt. Der Stadtrat von Bern hat sich am 10. Dezember 2020, der Grosse Gemeinderat von Ostermundigen am 17. Dezember 2020 für Fusionsverhandlungen ausgesprochen. Die Gemeinderäte von Bremgarten und Bolligen haben aufgrund der negativen Rückmeldungen in der Konsultation entschieden, dass ihre Gemeinden das Projekt nicht weiterführen. In Frauenkappelen und Kehrsatz, wo die Konsultation zu gemischten Rückmeldungen geführt hat, hat sich das Volk an der Urne gegen Fusionsverhandlungen entschieden.

Wie geht es weiter?

2021 beginnen die Fusionsverhandlungen zwischen Bern und Ostermundigen. Die Volksabstimmung über eine Fusion ist im Jahr 2023, deren Inkrafttreten auf Anfang 2025 geplant.

Möchten Sie regelmässig über das Projekt «Kooperation Bern» informiert werden? Dann melden Sie sich für den Newsletter an. Alle drei bis vier Wochen informieren die Projektgemeinden darin über Themen rund um die Fusionsabklärung, greifen Themen aus der Machbarkeitsstudie auf oder kündigen Anlässe oder andere Ereignisse des Projektes an.

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