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Covid-19 Entwicklungen in der Stadt Bern

Die Corona-Krise hat Einfluss auf verschiedene Lebensbereiche. Hier finden Sie eine laufend aktualisierte Übersicht für die Stadt Bern (Werte gelten provisorisch und werden bei Bedarf rückwirkend angepasst).

Themen 

Sterblichkeit  
Geburten  
Zuzüge  
Wegzüge  

Grundlagen

Zeitachse  
Daten  

Sterblichkeit

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Todesfälle 2020 und 2021 im Vergleich zu 2015 bis 2019

Insgesamt sind im Jahr 2020 55 Todesfälle (-4,3%) weniger registriert worden als durchschnittlich in den Jahren 2015 bis 2019. In den Monaten März, April und Mai 2020, während des ersten Lockdowns, liegt die Anzahl Todesfälle trotz Covid-19-Pandemie im Erwartungsbereich. Hingegen zeigen sich zu Beginn der zweiten Welle zwischen November 2020 und Januar 2021 deutlichere Auswirkungen auf die Sterblichkeit. Die zeitweise erhöhte Anzahl Todesfälle trifft jedoch nicht alle Altersgruppen gleichermassen. Seit Februar 2021 schwanken die Werte teils stark unter und über den Vorjahreswerten. Im Total sind im 1. Halbjahr 2021 weniger Todesfälle zu verzeichnen als durchschnittlich in den ersten 6 Monaten der Jahre 2015 bis 2019 (636 gegenüber 662 resp. -4,0%). Im Juli 2021 liegt die Anzahl Todesfälle unter dem Durchschnitt der Vorjahre, im Folgemonat August jedoch wieder darüber.     

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Geburten

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Geburten 2020 und 2021 im Vergleich zu 2015 bis 2019

Im Jahr 2020 sind insgesamt 37 Geburten (-2,2%) weniger registriert worden als durchschnittlich in den Jahren 2015 bis 2019, jedoch 8 Geburten (+0,5%) mehr als im Jahr 2019. Während im Januar und im März 2021 nahezu gleich viele Geburten verzeichnet worden sind wie durchschnittlich in der Vergleichsperiode, sind im Februar, Mai und Juni 2021 weniger und im April deutlich mehr Geburten registriert worden als erwartet. Im Total sind im 1. Halbjahr 2021 deutlich weniger Geburten zu verzeichnen als durchschnittlich in den ersten 6 Monaten der Jahre 2015 bis 2019 (734 gegenüber 814 resp. -9,8%). Im Juli und August 2021 werden mit 170 resp. 162 Geburten die bisher höchsten Werte dieses Jahres erreicht.     

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Zuzüge

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Zuzüge 2020 und 2021 im Vergleich zu 2015 bis 2019

Im Jahr 2020 sind insgesamt 0,4% weniger Zuzüge aus einer anderen Schweizer Gemeinden und 24,9% weniger Zuzüge aus dem Ausland verzeichnet worden als durchschnittlich in den Jahren 2015 bis 2019. Die Entwicklung bei den Zuzügen aus dem Ausland setzt sich im Jahr 2021 bisher weitgehend fort. Einzig im Juli 2021 liegt der Wert auf dem Niveau der Vorjahre. Die Zuzüge aus einer anderen Schweizer Gemeinde hatten sich in den Monaten Februar und März 2021 stabilisiert, bevor diese im April und Mai 2021 erneut zurückgehen. Im Juni 2021 sind kurzzeitig deutlich mehr Zuzüge verzeichnet worden als erwartet, bevor diese im Juli wieder rückgängig sind und sich im August den Werten der Vergleichsperiode annähern. Im 1. Halbjahr 2021 sind insgesamt 2,0% mehr Zuzüge aus einer anderen Schweizer Gemeinden und 25,4% weniger Zuzüge aus dem Ausland verzeichnet worden als durchschnittlich in den ersten 6 Monaten der Jahre 2015 bis 2019.      

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Wegzüge

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Wegzüge 2020 und 2021 im Vergleich zu 2015 bis 2019

Im Jahr 2020 sind insgesamt 8,6% mehr Wegzüge in andere Schweizer Gemeinden und 28,1% weniger Wegzüge ins Ausland verzeichnet worden als durchschnittlich in den Jahren 2015 bis 2019. Diese Entwicklungen setzen sich im Januar und Februar 2021 fort. In den Monaten März bis Juli 2021 liegt die Anzahl Wegzüge in eine andere Schweizer Gemeinde weiterhin auf hohem Niveau, erst im August sind diese erstmals wieder leicht rückläufig.

Die Anzahl Wegzüge ins Ausland nähern sich zwischen März und August 2021 den Durchschnittswerten der Vorjahre an, nur im Monat Juni sind diese kurzzeitig rückläufig. Im 1. Halbjahr 2021 sind insgesamt 16,1% mehr Wegzüge in eine andere Schweizer Gemeinden und 23,1% weniger Wegzüge ins Ausland verzeichnet worden als durchschnittlich in den ersten 6 Monaten der Jahre 2015 bis 2019.    

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Sozialhilfe

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Fallzahlen des Sozialdienstes 2020 und 2021 im Vergleich zu 2015 bis 2019

Bereits seit dem Jahr 2017 stieg die Anzahl Sozialhilfe-Fälle jedes Jahr leicht an. So auch insgesamt im Jahr 2020. Seit Oktober 2020 steigen die Werte sichtbar stärker an und entfernen sich von den Vorjahreswerten. Im 1. Halbjahr 2021 sind insgesamt 8,5% mehr Sozialhilfe-Fälle verzeichnet worden als durchschnittlich im 1. Halbjahr der Jahre 2015 bis 2019. Im März 2021 ist mit 3610 Fällen der höchste Wert der letzten sechs Jahre verzeichnet worden. Im Juli und August 2021 liegen die Anzahl Fälle tiefer, jedoch weiterhin deutlich über den Vorjahreswerten.  

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Arbeitslosigkeit

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Arbeitslosenquote in der Stadt Bern, Januar 2018 bis August 2021

Mit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 ist die Arbeitslosenquote der Stadt Bern bis im Mai auf einen Jahreshöchstwert von 3,4% angestiegen. Dieser Anstieg ist gegenläufig zur saisonalen Entwicklung der Vorjahre. Seither hat sich die Arbeitslosenquote nahezu parallel zu den Vorjahren entwickelt, mit einer leichten Annäherung an die Werte vor der Corona-Krise bis Ende April 2021. Seit Mai 2021 liegt die Arbeitslosenquote wieder unter 3,0% und hat sich bis August 2021 weiter an die Vorpandemiewerte angenähert.      

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Kurzarbeit

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Vorangemeldete und abgerechnete Kurzarbeit in der Stadt Bern, Januar 2020 bis August 2021

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 sind die Voranmeldungen zur Kurzarbeit sprunghaft angestiegen: Bis im Februar lagen die Anzahl der betroffenen Betriebseinheiten sowie jene der betroffenen Mitarbeitenden nur knapp über Null und schossen im März auf über 3800 Betriebseinheiten mit insgesamt über 55 900 Mitarbeitenden. Die Werte sind danach bis und mit Juli 2020 kontinuierlich gesunken. Die erneute Zunahme im August ist bedingt durch den Entscheid des Bundesrates, den Geltungsbereich der COVID-19-Verordnung bis Ende August zu verlängern. Mit der 2. Welle ist die Zahl der Voranmeldungen zur Kurzarbeit wieder gestiegen und verläuft seither unter dem Niveau vom November 2020.

Die Zahlen der abgerechneten Kurzarbeit erhöhten sich bis im April 2020 und sind danach bis im September 2020 wieder kontinuierlich gesunken. Bis und mit Januar 2021 ist ein erneuter Anstieg der abgerechneten Kurzarbeit zu verzeichnen, gefolgt von einem Rückgang seither.      

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Konkurse

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Konkurseröffnungen, Monatsdurchschnitte 2019, 2020 und Januar bis August 2021

Die 284 Konkurseröffnungen des Jahres 2020 liegen in der Grössenordnung der Vorjahre. Die monatlichen Firmen- wie auch Privatkonkurse von Januar bis August 2021 liegen gemittelt unter den Monatsdurchschnitten der Jahre 2019 und 2020. Dies im Gegensatz zu den ausgeschlagenen Verlassenschaften, welche im März 2021 stark erhöht und bis im Juni 2021 auf das Durchschnittsniveau der Vorjahre gesunken sind. Ab Juli 2021 sind die Verlassenschaften erneut angestiegen, womit der Monatsdurchschnitt im bisherigen Jahr um 35% über den durchschnittlichen Monatswerten der Vorjahre liegt.    

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Hotellerie

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Übernachtungen in Hotelleriebetrieben der Stadt Bern, Januar 2018 bis Juli 2021

Mit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 sind die Übernachtungszahlen in den Hotelleriebetrieben der Stadt Bern per März eingebrochen. Nach dem ersten Lockdown ist eine leichte Erholung feststellbar. Der Rückgang ab Oktober fällt stärker aus als die saisonale Entwicklung der Vorjahre. Im Juli 2021 liegen die Übernachtungszahlen um rund einen Drittel über dem Vorjahr, jedoch liegen sie damit noch immer nur rund halb so hoch wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie.  

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Zeitachse

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Massnahmen in der Zeitachse (Details siehe PDF «Zeitachse»)

Seit Februar 2020 verordnen der Bundesrat sowie die Kantone Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus. In dieser Zeitachse (PDF, 286.0 KB) findet sich eine Übersicht der für die dargestellten Themen wesentlichen Massnahmen.

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