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FAQ «Berner Oasen»

Hier findest du Antworten auf die häufig gestellten Fragen zu den Berner Oasen.

Worum geht es genau?

Du hast eine Idee, wie du dein Quartier beleben kannst, und möchtest diese gerne umsetzen? Dann kannst du deinen Projektvorschlag einreichen und am Wettbewerb teilnehmen. Wird dein Projekt ausgewählt, setzt du es selber um: Du entwirfst und baust alles selber. KORA hilft dir dabei, klärt administrative Fragen und unterstützt dein Projekt mit bis zu Fr. 1’800. 

Wer darf einen Projektvorschlag einreichen?

Alle Menschen, die in der Stadt Bern wohnen, dürfen einen Projektvorschlag einreichen. Dies können Einzelpersonen, Gruppen, Schulklassen oder Vereine sein. Auch Gewerbebetriebe dürfen sich beteiligen; die Oase darf aber keine kommerziellen Zwecke erfüllen.

Sind alle Ideen erlaubt?

Grundsätzlich sind alle Ideen erlaubt, die einen Mehrwert fürs Quartier darstellen, genug Sicherheit bieten und für alle zugänglich sind.

Bis wann muss ich meinen Projektvorschlag einreichen?

Alle Eingaben bis zum 21. November 2022 werden berücksichtigt. KORA informiert bis Ende Januar 2023 alle Beteiligten über die Auswahl der fünf Projekte.

Was bedeutet öffentlicher Raum? Wo darf ich mein Projekt überall umsetzen?

«Öffentlicher Raum» ist derjenige Raum in der Stadt, der für alle zugänglich ist und von allen Menschen benutzt werden darf. Dein Projekt für die «Berner Oasen» darfst du auf einem Parkplatz oder einem Platzbereich umsetzen. Es muss sich dabei allerdings um eine Fläche innerhalb einer Quartierstrasse oder Quartierverbindungsstrasse handeln: Eine Quartierstrasse liegt innerhalb eines Wohnquartiers; eine Quartierverbindungsstrasse verbindet zwei Stadtteile.  

KORA hilft mir. Was bedeutet das?

Um Objekte im öffentlichen Raum aufzustellen und einzurichten, müssen Bewilligungen eingeholt werden. Diesen administrativen Aufwand übernimmt KORA für dich. KORA begleitet zudem deine Idee bei der Umsetzung und steht dir für Beratung zur Seite. Für deine Aufwände wie etwa Materialkosten erhältst du eine Entschädigung von bis zu Fr. 1’800.

Wer organisiert das Material?

Du und dein Team. Alles, was du für die Umsetzung deiner Idee brauchst, organisierst du selber. Auch der Auf- und Abbau deiner Oase liegt in deinen Händen.

Wie können auch ältere Menschen und Personen mit Beeinträchtigungen deine Oase geniessen?

Am besten gelingt das, wenn Personen aus dieser Zielgruppe schon bei der Planung beteiligt sind. Wichtig sind Sitzgelegenheiten, Rollator-/Rollstuhl-taugliche Bodenbeläge und das Vermeiden von Stolperfallen. Tische, Spiele u. ä. laden zur Kontaktaufnahme ein und bieten Gesprächsstoff. Infomaterial wird für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen besser lesbar, wenn die Schrift gross und das Kontrastverhältnis gut ist (hell auf dunkel). Überlege dir, auf welchem Weg ältere Personen am besten erreicht werden (z.B. Flyer an Quartier-Anschlagbrettern, Kirchgemeinden, direkte Ansprache von Passant*innen). Bei Anlässen kann ein Fokus auf Generationenbegegnung gesetzt werden.

Hier kannst du dich weiter informieren oder beraten lassen: Kompetenzzentrum Alter, 031 321 76 55 / alter@bern.ch
Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, 031 321 74 76 / behinderung@bern.ch

Was bedeutet «sicheres und wetterfestes Material»?

Alles, was im öffentlichen Raum für alle zugänglich ist, muss auch für alle sicher sein: Bei Wind dürfen keine Objekte herumfliegen; wenn es regnet, sollte nichts kaputtgehen, usw. Zudem müssen die Materialien so ausgewählt werden, dass sie für alle Menschen zugänglich und sicher sind – für Kinder, ältere Menschen, Menschen im Rollstuhl.

Wie können auch ältere Menschen und Personen mit Beeinträchtigungen deine Oase geniessen?

Am besten gelingt das, wenn Personen aus dieser Zielgruppe schon bei der Planung beteiligt sind. Wichtig sind Sitzgelegenheiten, Rollator-/Rollstuhl-taugliche Bodenbeläge und das Vermeiden von Stolperfallen. Tische, Spiele u. ä. laden zur Kontaktaufnahme ein und bieten Gesprächsstoff. Infomaterial wird für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen besser lesbar, wenn die Schrift gross und das Kontrastverhältnis gut ist (hell auf dunkel). Überlege dir, auf welchem Weg ältere Personen am besten erreicht werden (z.B. Flyer an Quartier-Anschlagbrettern, Kirchgemeinden, direkte Ansprache von Passant*innen). Bei Anlässen kann ein Fokus auf Generationenbegegnung gesetzt werden.

Hier kannst du dich weiter informieren oder beraten lassen: Kompetenzzentrum Alter, 031 321 76 55 / alter@bern.ch
Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, 031 321 74 76 / behinderung@bern.ch

Wer ist für die Sicherheit vor Ort verantwortlich?

Grundsätzlich gilt: Du bist für die Sicherheit deiner Oase verantwortlich. Dies bedeutet, dass du gewisse Regeln einhalten musst (Abstand zur Strasse, sicheres Material verwenden; siehe auch das Kleingedruckte). Während der Durchführung deines Projekts bist du telefonisch erreichbar und kümmerst dich um den Unterhalt. KORA steht dir aber für Beratung und Hilfe zur Seite.

Was muss ich tun, damit ich meine Idee umsetzen kann?

Zuerst kannst du die einzelnen Schritte der Ausschreibung durchlesen und schauen, ob deine Idee den Teilnahmebedingungen entspricht. Dann kannst du das Formular (PDF, 707.9 KB)ausfüllen und dein Projekt möglichst detailliert beschreiben. Dazu darfst du gerne weitere Dokumente einreichen: Skizzen, ein schriftliches Konzept, Bilder, Collagen, Modelle – alles, was darstellt, dass dein Projekt besonders ist, ist geeignet. Aus den eingegangenen Projektvorschlägen werden fünf ausgewählt – vielleicht bist ja gerade du dabei!

Werden alle Projektvorschläge umgesetzt, die eingereicht werden?

Nein. Es handelt sich hier um einen Wettbewerb. Nur fünf der eingegangenen Projektvorschläge werden umgesetzt.

Wer entscheidet, welche Projekte umgesetzt werden?

Das KORA-Team prüft alle eingegangenen Projektvorschläge und wählt gemeinsam fünf Projekte aus. Zu den Beurteilungskriterien gehören zum Beispiel die Realisierbarkeit und die Frage des Mehrwerts für die Nachbarschaft und das Quartier.

Wer ist KORA?

KORA ist die Abkürzung für das «Kompetenzzentrum öffentlicher Raum» und gehört zum Tiefbauamt der Stadt Bern. Es fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ämtern der Stadt Bern und der Bevölkerung. Mehr dazu findest du auf der KORA-Webseite.

Was geschieht, wenn das Projekt abgeschlossen ist?

Der temporäre Charakter deines Projekts ist wichtig. Nur so kann es rasch umgesetzt werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte dein Projekt aber zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden können.

Was passiert mit dem Material nach der Durchführung des Projekts und dem Abbau?

Für den Abtransport, die Entsorgung oder allenfalls die Lagerung der benötigten Materialien bist du selber verantwortlich. KORA kann dir dafür leider keinen Platz anbieten.

Hast du weitere Fragen? KORA hilft dir gerne weiter: Schreibe eine E-Mail an kora@bern.ch.

Weitere Informationen.

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