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Umweltpreis

Am 19. November 2019 wurde zum sechsten Mal im Rahmen des Umweltmanagements und der nachhaltigen Beschaffung der Stadt Bern ein Umweltpreis vergeben. Umweltgerechtes Verhalten bei der Arbeit, ökologische Verbesserungen und entsprechende Projekte zahlen sich aus.

And the winner is...

Bild Legende:

...Stadtgrün Bern! 
Das Projekt «_walk on the wild side» von Stadtgrün Bern hat die Fachjury überzeugt. Wie verleiht man den Aussenräumen von Berner Wohnsiedlungen mehr Lebensqualität? Diese Frage stand im Zentrum des preisgekrönten Projekts «_walk on the wild side» der Fachstelle Natur und Ökologie von Stadtgrün Bern. Statt die Frage mit Recherchen im Büro zu beantworten, wählte die Fachstelle einen anderen Weg: Das Herzstück des Projekts ist eine dreitägige Wanderung durch 16 städtische Wohnumgebungen. Die insgesamt 60 Teilnehmenden aus Planung, Verwaltung, Politik und Quartieren haben ihre Wahrnehmungen in Feldbüchern dokumentiert. Umrahmt wurde die Wanderung von Impulsreferaten und Diskussionen mit Anwohnerinnen und Anwohnern.

Die Jury, bestehend aus den Umweltbeauftragten der fünf Direktionen, hat sich vom innovativen Ansatz und vom pionierhaften Charakter des Nachhaltigkeitsprojekts beeindruckt gezeigt. Besonders beispielhaft sei die Gewichtung sämtlicher Aspekte der Nachhaltigkeit, hält sie fest: Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft seien gleichermassen berücksichtigt worden.

Erstmals auch Publikumspreis erkoren
Von den an der Preisverleihung anwesenden Gästen wurde zum ersten Mal auch ein Projekt mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Diesen Preis durften die Verantwortlichen vom Kindergarten Steinhölzli entgegennehmen. «Der Kindergarten ist ein wahres Unikat, denn er ist zugleich auch Bauernhof, da gackern Hühner und wachsen Rüebli vor Ort», sagte Umweltdirektor Reto Nause nach Bekanntgabe des Gewinners. Mit dem praktischen Umweltunterricht würden so wichtige Themen wie Biodiversität und Nachhaltigkeit für die Kinder direkt greifbar und erlebbar, so Nause. Nominiert für den Publikumspreis waren zwei weitere Teams, die sich mit ihren Projekten für einen Schulkompost und intelligentes Upcycling engagieren.

 

Weitere preisverdächtige Eingaben

  • Fruchtbares ereignet sich in der Schule Wankdorf. Die Schülerinnen und Schüler einer Heilpädagogischen Sonderklasse bewirtschaften einen Schul-Kompost. Sie stellen aus Küchenabfällen gute Erde her, die – verteilt im Schulgarten – für erfreuliche Ernten sorgt. Urban Gardening und Permakultur sind hier keine Fremdwörter mehr, sondern Alltag.

  • Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Renovationsarbeiten am Zytglogge-Turm letztes Jahr? Aus Sicherheitsgründen ist das Gerüst mit zwei bedruckten Blachen verkleidet worden. Sie seien zu schön, um sie nach Bauende wegzuwerfen, befand Hochbau Stadt Bern. Und lieferte die 380 Quadratmeter an das Team MACH-ART des Kompetenzzentrums Arbeit. Dort fand Upcycling vom Besten statt: Aus den Blachen wurden rund 250 Taschen und unzählige Portemonnaies genäht – jedes Stück ein Unikat.

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?

Der Wettbewerb richtet sich an Abteilungen und Gruppen jeder Grösse. Mitmachen können Teams der Stadtverwaltung, Schulen, von BERNMOBIL sowie Energie Wasser Bern. Er findet alle zwei Jahre statt.

Weitere Informationen.

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