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12. Dezember 2006 | Gemeinderat, Direktionen

PINTO und Aufenthaltsraum für Alkoholabhängige sollen weitergeführt werden

Der Gemeinderat der Stadt Bern beantragt dem Stadtrat auf Grund der positiven Gesamtbilanz und des Evaluationsberichts die Weiterführung der beiden Angebote Prävention, Intervention und Toleranz (PINTO) und Aufenthaltsraum für Alkoholabhängige „LaGare“.

Im Mai 2005 sind die beiden Projekte Prävention, Intervention und Toleranz PINTO und der Aufenthaltsraum für Alkoholabhängige „LaGare“ für eine Pilotphase von 2 Jahren gestartet. PINTO verhindert durch Präsenz im öffentlichen Raum Konflikte, fördert gegenseitige Toleranz und Rücksichtsnahme, interveniert bei Störungen der öffentlichen Ordnung und vermittelt soziale sowie medizinische Hilfen. „LaGare“ bietet einen geschützten und betreuten Aufenthaltsraum für schwerst alkoholabhängige und desintegrierte Menschen in einem Raum in der Christoffelunterführung.

 

Wie Edith Olibet, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport, anlässlich einer Medienkonferenz am 12. Dezember 2006 ausführte, hat PINTO mit seiner Präsenz zu einer Beruhigung im öffentlichen Raum beigetragen. Vor allem die angespannte Situation in der Christoffelunterführung und Umgebung hat sich dank „LaGare“ und PINTO verbessert. Die Zahl der Wegweisungen ist dort, wo PINTO tätig ist, deutlich zurückgegangen. PINTO, das vorwiegend im und um den Bahnhof sowie der Innenstadt tätig ist, kombiniert ausuchende Sozialarbeit mit ordnungsdienstlichen Aufgaben. Es interveniert, wenn die öffentliche Ordnung gestört wird und ist präsent, damit schwierige Situationen und Konflikte nicht eskalieren.

 

Der von der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz verfasste externe Evaluationsbericht empfiehlt die Weiterführung der beiden Angebote PINTO und „LaGare“.

 

Für die Weiterführung des PINTO schlägt der Gemeinderat dem Stadtrat leicht geänderte Zielsetzungen vor. Nach wie vor soll aber die Kombination von ordnungspolitischen Aufgaben und aufsuchender Sozialarbeit beibehalten werden. Wegen des Umbaus des Bahnhofplatzes und der Christoffelunterführung wird der Aufenthaltsraum für Alkoholabhängige „LaGare“ zügeln müssen. Ersatzräumlichkeiten werden noch gesucht. Die Kosten der Weiterführung von PINTO können gegenüber der Projektphase leicht reduziert werden, da der Stellenetat etwas flexibler und damit günstiger gestaltet wird. Beim Aufenthaltsraum für Alkoholabhängige ist jedoch davon auszugehen, dass sowohl die Personal- wie auch die Mietkosten höher sein werden als in der Projektphase.

 

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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