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10. Oktober 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Friedbühlanlage: Die Bauarbeiten beginnen

Im Stadtteil III entsteht mit der sogenannten Friedbühlanlage ein neuer Quartierpark. Diese verbindet das alte Gärtnereiareal mit dem südlichsten Teil des Bremgartenfriedhofs zu einem neuen Park. Heute Montag erfolgte mit der Entfernung der Thujahecke zwischen den beiden Arealen der symbolische Startschuss für die Bauarbeiten. Gemeinderätin Ursula Wyss und Christoph Schärer, Leiter Stadtgrün, haben mitangepackt.

Mit der Realisierung von neuem Wohnraum im Warmbächli und an der Mutachstrasse wird der Stadtteil III verdichtet, womit auch der Bedarf an öffentlichen Freiräumen steigt. Gleichzeitig braucht es weniger Flächen für den Friedhof. Anstelle der klassischen Sargbestattung werden vermehrt Kremationen in Urnen- und Gemeinschaftsgräbern gewählt. Gemeinderätin Ursula Wyss zeigte sich daher beim heutigen Baustart erfreut darüber, dass mit dem Bau der Friedbühlanlage ein wichtiges Legislaturziel erreicht wird: Ein Teil des Bremgartenfriedhofs wird in einen Quartierpark umgewandelt. Das alte Gärtnereiareal und der angrenzende südlichste Teil des Friedhofs werden zur Friedbühlanlage zusammengelegt. So entsteht im Bereich der Kreuzung Weyermannsstrasse – Freiburgstrasse – Friedbühlstrasse ein neuer Quartierpark von rund 1,2 Hektar.

Eine Arena für das Quartier

Die neue Anlage hat Stadtgrün Bern in enger Zusammenarbeit mit dem Quartier entwickelt. Während der Bremgartenfriedhof bereits heute für Spaziergänge und für Mittagspausen insbesondere von Mitarbeitenden des Inselareals genutzt wird, fehlte es bisher in diesem Gebiet an Freiräumen für Veranstaltungen, Treffen und Quartierfeste. Dies ändert sich nun mit der neuen Platzgestaltung. Nach Abbruch der Gärtnerei entsteht hier in den nächsten Monaten ein grosszügiger Mergelplatz. Sitzstufen überwinden den Höhenunterschied zwischen Strasse und Friedhofsebene und bilden zugleich Sitzgelegenheiten – ähnlich einer Arena – für Veranstaltungen des Quartiers. Zur Infrastruktur der Anlage gehören Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse, Sitzbänke, eine Grillstelle sowie ein Unterstand zum Verstauen diverser Utensilien des Quartiers. Räumlich erweitert wird der Platz durch das angrenzende, derzeit nicht genutzte Gelände im südlichsten Teil des Friedhofs, das zur Gärtnerei hin begehbar gemacht wird. Geschwungene Wege und grosse Bäume bieten hier Platz für ruhige Aktivitäten wie Lesen, Malen oder Yoga. Da direkt nebenan Bestattungen und Beisetzungen stattfinden, sei ein respektvoller Umgang mit dem Ort wichtig, erläuterte Christoph Schärer, Leiter Stadtgrün, am heutigen Medienanlass.

Die Bauarbeiten für den Quartierplatz sollen bis im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein. Die Erneuerung des Trottoirs sowie drei Baumpflanzungen erfolgen voraussichtlich 2019 in Koordination mit dem Bau der neuen Wendeschlaufe beim Kreisel Friedbühlstrasse.

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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