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18. Dezember 2017 | Gemeinderat, Direktionen

Vierjahresbericht: Einblicke in die Arbeit der Denkmalpflege

Zum dritten Mal legt die städtische Denkmalpflege ihren Vierjahresbericht in Form eines Buches vor. Darin werden exemplarische Umbauten und Sanierungen in der UNESCO-Stadt Bern aufgezeigt und die Arbeit der Denkmalpflege erläutert – vom bekannten Kino Rex über prächtige Mietwohnhäuser im Monbijouquartier bis zum Länggassschulhaus oder dem Burgerspital in der oberen Altstadt sind alle Baugattungen vertreten.

Bild Legende:

Nicht zuletzt dank ihrer hervorragenden Baukultur ist Bern eine der attraktivsten Städte der Schweiz. Aufgabe der Denkmalpflege ist es, diese wertvolle Bausubstanz zu erhalten und sorgfältig weiterzuentwickeln. Die Arbeit der Denkmalpflege ist die Voraussetzung für den Status der Berner Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe. Gleichzeitig schafft sie Lebensqualität in den Quartieren. Der dritte Vierjahresbericht in Buchform stellt eine Auswahl wichtiger oder besonders anschaulicher Beispiele aus den letzten vier Jahren denkmalpflegerischer Tätigkeit vor. 

Streifzug durch die Quartiere

Für Bernfreunde ist das Buch ein Streifzug durch die Quartiere und eine Entdeckungsreise zu den wertvollen, von der Denkmalpflege betreuten Bauten. Unter den 34 Beispielen findet sich unter anderem die Figur des Hans von Thann im Zytglogge, das Bundeshaus Ost, die ehemalige «Räblus», das Grosse Länggassschulhaus, das
Tscharnergut sowie verschiedene Mehrfamilienhäuser in den Quartieren. Das Buch berichtet von den Erkenntnissen der Bauforschung, von engagierten Architektinnen und Architekten oder von Bauherrschaften, die sich bei der Sanierung ihrer Häuser mit Überzeugung und grossem Engagement für den Erhalt der wertvollen Baukultur einsetzen.

Mit ihrem Tätigkeitsbericht erfüllt die Denkmalpflege nicht einfach eine gesetzliche Pflicht. Vielmehr stellt der Bericht ein wichtiges Mittel zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit dar. Dabei werden auch neuere Themen wie Energiesanierung oder Behindertengleichstellung angesprochen. Die Publikation zeigt auf, dass sich die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege lohnt. Wertvolle Bausubstanz wird wieder erlebbar und die nicht erneuerbare Ressource Baukultur bleibt künftigen Generationen erhalten.

370 Seiten reich bebildert

Der Bericht erscheint zum dritten Mal in Buchform. Die moderne und nach Quartieren gegliederte Publikation geht auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste (HKB) zurück und richtet sich an Fachpersonen genauso wie an interessierte Laien. Sie ist im Buchhandel erhältlich.

Jean-Daniel Gross (Hrsg.): Denkmalpflege in der Stadt Bern. Vierjahresbericht
2013 – 2016. Chronos Verlag. Zürich 2017. ISBN: 978-3-0340-1403-8.

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