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Fakten und Zahlen

Hier finden Sie Zahlen und weitere Informationen zu Migration und zur Migrationsbevölkerung in Bern.

Ausländische Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit: Vergleich 2008 / 2018

Ende 2018 lebten Menschen aus 162 verschiedenen Nationen in Bern. Zehn Jahre davor – also Ende 2008 – waren es mit 158 vier Nationalitäten weniger. Knapp drei Viertel (72,2%) aller ausländischen Personen verfügten Ende 2018 über einen europäischen Pass. Dieser Anteil ist gegenüber 2008 um 6,4 Prozentpunkte zurückgegangen. An zweiter Stelle folgen mit 13,8% die Menschen asiatischer Herkunft (+2,8 Prozentpunkte). 8,7% aller Ausländerinnen und Ausländer stammen aus einem afrikanischen Staat (+3,5 Prozentpunkte), 4,9% aus Amerika (keine Veränderung gegenüber 2008) und 0,2% aus Australien/Ozeanien (–0,1 Prozentpunkte). Ebenfalls 0,2% der ausländischen Wohnbevölkerung sind staatenlos oder der Heimatstaat ist unbekannt (+0,2 Prozentpunkte).

Die 6345 deutschen Staatsangehörigen repräsentierten Ende 2018 die grösste Gruppe der ausländischen Wohnbevölkerung in Bern. Ihr Anteil belief sich auf 18,5% gegenüber 21,2% Ende 2008. An zweiter Stelle lag mit 12,2% Italien, an dritter Spanien mit 5,7%, gefolgt von Portugal (4,5%), Kosovo und Mazedonien (je 3,6%) und der Türkei (3,4%).

Zwischen 2008 und 2018 lassen sich bei den elf folgenden Nationen Bestandeszunahmen von mind. 200 Personen beobachten: Eritrea (+739), Syrien (+434), China (+421), Deutschland (+399 Personen), Frankreich (+323), Afghanistan (+294), Somalia (+282), Portugal (+240), Polen (+234), Kosovo (+215) und Russland (+211). Diese Zunahmen lassen sich zum Teil durch die 2012 eingeführte Neudefinition des Bevölkerungsbegriffs erklären (s. Definition Wohnbevölkerung).

Bestandesabnahmen von mehr als 200 Personen finden sich nur bei Sri Lanka (–254 Personen). Diese Rückgänge lassen sich durch Aus- oder Rückwanderung, aber auch Einbürgerungen begründen.

Detaillierte Angaben zu den bevölkerungsstärksten Nationen in der Stadt Bern – Stand Ende 2008 und 2018 – finden Sie in der Tabelle (Ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität_2018.pdf) in den Downloads.

Wo Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Bern leben

Bild Legende:

Am 31. Dezember 2018 lebten 34 375 Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Bern. Ihr Anteil an der gesamten Wohnbevölkerung von 142 493 Personen belief sich auf 24,1%. In den einzelnen Stadtteilen bewegt sich dieser Anteil innerhalb einer Bandbreite von 19,0% (Breitenrain-Lorraine) und 34,9% (Bümpliz-Oberbottigen). 

Die Grafik zeigt eine Darstellung der Wohnbevölkerung der Stadt Bern nach Stadtteilen, in- und ausländischer Bevölkerung sowie prozentualem Ausländeranteil Ende 2018.

 

Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung seit 1995

Bild Legende:

Während 1995 noch 85,2% aller ausländischen Personen einen europäischen Pass besassen, waren es 2018 13,0 Prozentpunkte weniger. Der am zweitstärksten vertretene Kontinent Asien machte 2018 neu 13,8% (+4,8 Prozentpunkte) des Ausländertotals aus, Afrika 8,7% (+5,7 Prozentpunkte) und Amerika 5,4% (+2,5 Prozentpunkte).

Die Grafik veranschaulicht die Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung seit 1995.

Definition Wohnbevölkerung

Seit 2012: Zur Wohnbevölkerung zählen alle in Bern registrierte Personen, inkl. diplomatisches Personal, internationale Funktionär/innen, deren Familienangehörige (alle mit EDA-Ausweis) sowie Asylsuchende.

Vor 2012: wirtschaftliche Wohnbevölkerung; sie umfasst alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger, deren Heimatschein in Bern hinterlegt ist, wenn sie nicht mit einem Heimatausweis in einer anderen Schweizer Gemeinde angemeldet oder ins Ausland abgemeldet sind, alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die sich in Bern mit einem Heimatausweis angemeldet haben (so genannte Wochenaufenthaltende) sowie alle in Bern registrierten Ausländerinnen und Ausländer (ohne Personen mit EDA-Ausweis (Diplomat/innen, internationale Funktionär/ innen, Familienangehörige und Hilfspersonal) und ohne Asylsuchende).

 

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Weitere Daten unter Statistik Stadt Bern

Weitere Informationen.

Kontakt

Kompetenzzentrum Integration (KI) Telefon +41 31 321 60 36

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