Sanierung und Umgestaltung Depotstrasse
Die Depotstrasse wird umfassend saniert und umgestaltet – für mehr Sicherheit im Verkehr, ein angenehmeres Stadtklima und eine zukunftssichere Versorgungsinfrastruktur für Abwasser, Wasser und Energie.
Das Projekt
Die Depotstrasse ist sanierungsbedürftig: Der Belag weist Risse auf, und Baumwurzeln heben die Oberfläche an mehreren Stellen an. Auch die Leitungen für Abwasser, Wasser, Elektro und Gas haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Zusätzlich führen häufige Umfahrungsfahrten zu Engpässen und Sicherheitsproblemen – besonders für Kindergarten- und Schulkinder. Deshalb werden die Depotstrasse sowie deren Seitenstrassen (kleine Depotstrasse und Muesmattstrasse) saniert, und zu einer Begegnungszone umgestaltet.
Die Zahl der Parkplätze wird von 51 auf 32 reduziert. Neu werden die Parkfelder wechselseitig angeordnet, die Fahrbahn auf 3.50 Meter verschmälert und einspurig geführt. Das Trottoir wird durchgehend verbreitert. Diese Massnahmen führen zu einer Reduktion der Fahrgeschwindigkeiten. Beim Schulhaus werden zusätzliche bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit umgesetzt.
Klimamassnahmen und Baumschutz
Im Sinne des «Schwammstadt»-Prinzips werden alle verbleibenden Parkfelder – insgesamt rund 760 m² – entsiegelt, sodass Regenwasser versickern und verdunsten kann. Das trägt zur Abkühlung des lokalen Klimas bei und entlastet die Kanalisation. Die 40 bestehenden Platanen bleiben erhalten und werden mit baulichen Schutzmassnahmen gesichert. Zusätzlich werden drei neue Bäume sowie verschiedene Sträucher gepflanzt.
Vorgängige Sanierung der unterirdischen Leitungen
Bevor die Arbeiten im Strassenraum an die Hand genommen werden können, müssen die Mischabwasserleitungen saniert und erweitert werden. Danach folgen etappenweise die Werkleitungen für Wasser, Elektro, Gas; die Hausanschlüsse sowie der Bau des Strassenraums inklusive Strassenentwässerung.
Bauzeit
| Verabschiedung Gemeinderat | Januar 2026 |
| Verabschiedung Stadtrat | |
| (Sanierung und Umgestaltung) | bis Sommer 2026 |
| Baudauer | Anfang April 2026 bis Herbst/Winter 2028 |
Kostenanteil Stadt Bern
- Mischwasserleitungen: 8,428 Millionen Franken (Teil des Generellen Entwässerungsplans GEP).
- Aufwertungsmassnahmen: 4,76 Millionen Franken. Der Gemeinderat hat den Ausführungskredit am 28. Januar 2026 zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Dieser entscheidet voraussichtlich im 1. Quartal 2026 über das Geschäft.
