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Ergänzungsleistungen

Die Ergänzungsleistungen (EL) helfen da, wo AHV- und IV-Renten beziehungsweise Taggelder, weitere Renten oder Einkommen sowie das Vermögen nicht ausreichen, um die minimalen Lebenskosten zu decken. Es handelt sich um bedarfsabhängige Versicherungsleistungen und nicht um Sozialhilfe.

Per 1. Januar 2021 tritt gesamtschweizerisch die Reform der Ergänzungsleistungen (EL-Reform) in Kraft. Die Reform führt zu diversen Gesetzesänderungen, die sich auf den Leistungsanspruch auswirken. Einige Änderungen bewirken eine Verbesserung der Leistung, andere eine Verschlechterung.

Für alle Ergänzungsleistungsbeziehende ist eine dreijährige Übergangsfrist vorgesehen. Das heisst, dass bis zum 31. Dezember 2023 weiterhin Anspruch auf Leistungen nach heutigem Recht besteht, falls sich das neue Recht insgesamt schlechter auf die Höhe des Ergänzungsleistungsanspruchs auswirken würde.

Weitere Informationen zur EL-Reform finden Sie auf der Website des Bundesamts für Sozialversicherungen

 

Wer hat Anspruch auf Ergänzungsleistungen?

Anspruch auf EL haben

  • alle Personen mit einer AHV- oder IV-Rente
  • alle Anspruchsberechtigten einer Hilflosenentschädigung der IV ab 18 Jahren
  • alle Anspruchsberechtigten von Taggeldern der IV, die ununterbrochen während mindestens sechs Monaten zum Tragen kommen
  • alle Anspruchsberechtigten einer Rente oder einer Übergangsleistung der IV

Die genannten Kriterien sind ausserdem an einen Wohnsitz in der Schweiz geknüpft sowie an den Nachweis, dass die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen. Erzielt beispielsweise eine rentenberechtigte Person ein anrechenbares Gesamteinkommen unter Fr. 3‘188.00 pro Monat, ist der Anspruch auf EL zu prüfen.

Für Personen ausländischer Nationalität müssen zusätzliche Bedingungen erfüllt sein.

Auf der Homepage von Pro Senectute können sie ihren Anspruch auf Ergänzungsleistungen provisorisch berechnen lassen.

Anmeldung zum Bezug einer Ergänzungsleistung

Wer Ergänzungsleistungen zur AHV/IV geltend machen will, muss sich schriftlich bei der AHV-Zweigstelle der eigenen Wohngemeinde melden. Nachdem die AHV-Zweigstelle den Antrag geprüft und nötigenfalls ergänzt hat, leitet sie diesen der Ausgleichskasse des Kantons Bern weiter. Ergänzungsleistungen zur AHV/IV werden nicht automatisch, sondern nur auf ein Gesuch hin ausgerichtet.

Weitere Formulare und Merkblätter erhalten sie bei der Ausgleichskasse des Kantons Bern.

Informationsveranstaltungen

Die AHV-Zweigstelle der Stadt Bern führt zweimal pro Jahr öffentliche Informationsveranstaltungen über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV durch. Dabei werden die wichtigsten Bestimmungen anhand von Berechnungsbeispielen erläutert. 

Die nächste Informationsveranstaltung über Ergänzungsleistungen zur AHV  und IV findet wegen COVID-19 erst im 2021 statt.

 

Weitere Informationen.

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