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FAQs zu Betreuungsgutscheinen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Kita-Betreuungsgutscheinen. Bei Unsicherheiten nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf (Tel. 031 321 51 15 oder E-Mail). Falls Sie Fragen haben zu Ihrem Online-Gesuch, blättern Sie bitte in den FAQs zu kiBon

Si vous ne comprenez pas allemand, veuillez s’il vous plaît voir nos sites web français. Vous pouvez aussi nous contacter (Tél. 031 321 51 15 ou e-mail) ou bien venez donc directement chez nous (Effingerstrasse 21, station Kocherpark, Meer-Haus, 3eme étage).

If you do not understand German, please see our English web pages. You also can contact us (phone 031 321 51 15 or e-mail) or just drop in (Effingerstrasse 21, Kocherpark station, Meer-Haus, third floor).

Per informazioni in italiano vogliate consultare il nostro sito Internet in italiano.

Allgemeine Fragen zu Betreuungsgutscheinen

Was ist ein Betreuungsgutschein?

Ein Betreuungsgutschein ist die finanzielle Vergünstigung eines Kita-Platzes durch die Stadt Bern. Voraussetzung ist, dass die Eltern

  • erwerbstätig sind oder
  • eine staatlich anerkannte Ausbildung absolvieren oder
  • beim RAV gemeldet sind oder
  • eine gesundheitliche Indikation von einer anerkannten Fachstelle haben
  • eine Bestätigung einer Fachstelle haben, falls die Kinderbetreuung aus sozialen Gründen für das Kind notwendig ist.

Die Höhe der Vergünstigung richtet sich nach dem massgebenden elterlichen Einkommen.
Der Gutschein gilt nur in Kitas, die Gutschein-Plätze vergeben.

Wie finde ich einen Kita-Platz?

Bitte wenden Sie sich direkt an die Trägerschaften oder an die Kitas, für die Sie sich interessieren. Unsere Liste der Kitas mit Betreuungsgutscheinen, und der Stadtplan mit den Kita-Standorten helfen Ihnen bei der Suche.

Welche Kitas nehmen Betreuungsgutscheine an?

Alle städtisch geführten und die meisten privaten Kitas nehmen Betreuungsgutscheine an. Die Kontaktangaben finden Sie auf unserer Liste aller Kitas mit Betreuungsgutscheinplätzen. Die Kitas entscheiden, ob und wie viele Gutscheinplätze sie anbieten.

Wie lange sind die Betreuungsgutscheine gültig?

Die Gutscheine sind jeweils frühestens ab 1. August bis längstens zum 31. Juli während eines Schuljahres gültig. Es kann aber auch sein, dass ein Gutschein befristet ausgestellt wird, wenn bspw. eine Ausbildung zeitlich begrenzt ist oder wenn ein Arbeitsvertrag vorzeitig endet.

Wer hat Anspruch auf einen Betreuungsgutschein?

Dies Bedingungen für einen Anspruch auf Betreuungsgutscheine sind:

  • zivilrechtlicher Wohnsitz der Eltern in der Stadt Bern;
  • Kind im Alter zwischen 3 Monaten und Kindergartenaustritt;
  • Beschäftigungsgrad bei zwei Elternteilen ist höher als 100%. Z.B.: Elternteil 1 arbeitet 80%, Elternteil 2 70% = 150% = Anspruch auf 50% Kita-Betreuung. Bei Alleinerziehenden zählt ein Beschäftigungsgrad ab 10%. Staatlich anerkannte Ausbildungen, Arbeitslosigkeit (Vermittlungsfähigkeit) sowie eine gesundheitliche oder soziale Indikation gelten ebenso;
  • Bestätigung einer Fachstelle, falls die Kinderbetreuung aus sozialen Gründen für das Kind oder aus gesundheitlichen Gründen der Eltern notwendig ist;
  • massgebendes Netto-Einkommen unter Fr. 160'000.00 (Stand bis Juli 2021). Zur Berechnung des Nettoeinkommens siehe Wie wird der Gutschein berechnet?

Fragen zum Gesuch

Wie beantrage ich Betreuungsgutscheine?

    Bitte achten Sie auf das pünktliche und vollständige Einreichen Ihres Antrags. Betreuungsgutscheine können grundsätzlich nicht rückwirkend ausgestellt werden.
    Beachten Sie die Einreichungsfrist: Das Gesuch muss spätestens in dem Monat eingehen, der vor dem Monat liegt, in dem die Betreuung beginnt. 
    Beispiel: Die Betreuung beginnt am 1. August. Damit Sie Anspruch auf eine Vergünstigung ab August erhalten, muss das Gesuch im Juli (spätestens am 31. Juli) bei uns eingegangen sein. 

    Kontaktieren Sie uns bitte bei Unsicherheiten oder Fragen (Tel. 031 321 51 15 oder ).

    Wann ist das Gesuch vollständig?

    Ihr Gesuch gilt als vollständig, sobald alle nötigen Unterlagen auf kiBon hochgeladen wurden oder bei uns eingetroffen sind.

    Falls Sie Ihr Gesuch online ausfüllen, benötigen wir:

    • die vollständige Steuererklärung oder die Steuerveranla­gung des genannten Jahres; bei Quellenbesteuerten die Zinsbestätigungen des genannten Jahres (sämtliche Konten);
    • sämtliche Lohnausweise des genannten Jahres beider Elternteile;
    • per Post die von Ihnen ausgedruckte und unterschriebene Freigabequittung.

    Falls Sie Ihr Gesuch in Papierform einreichen, benötigen wir zusätzlich

    Darüber hinaus müssen je nach Situation folgende Belege hochgeladen bzw. eingesandt werden:

    • Ersatzeinkommen (Renten- oder Taggeldbeleg);
    • Unterhaltsverträge (bspw. Trennungsvereinbarung);
    • Unterstützungsnachweis, wenn Sie von einem Sozialdienst unterstützt werden;
    • Fachstellenbestätigung, wenn eine Fachstelle involviert ist (Sozialdienst, KESB, Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz der Stadt Bern, Gesundheitsdienst der Stadt Bern, Erziehungsberatung des Kantons Bern, Fachbereich Asyl und Sozialhilfe des Kompetenzzentrums Integration der Stadt Bern, bestimmte Flüchtlingshilfswerke);
    • Ausbildungsbestätigung einer staatlich anerkannten Institution;
    • Erfolgsrechnung(en) bei Selbständigerwerbenden der für das Gesuch relevanten Jahre;
    • Bei Arbeitslosigkeit: Bestätigung Ihrer RAV-Kontaktperson über Ihre Vermittelbarkeit;
    • Formular zur Einkommensverschlechterung (PDF, 131.3 KB) (nur für Papiergesuche);
    • Unterlagen zur aktuellen Einkommenssituation, falls das familiäre Einkommen des laufen­den Jahres mehr als 20% tiefer ist als jenes des Vorjahres.

    Wie reiche ich das Gesuch ein?

    Wir freuen uns besonders über Gesuche, die online via kiBon eingereicht werden. Sie können Ihr Gesuch aber selbstverständlich auch in Papierform per Post (Familie & Quartier Stadt Bern, Betreuungsgutscheine, Effinger­strasse 21, 3008 Bern) oder als PDF per schicken, oder Sie bringen es einfach vorbei (Tramhaltestelle Kocher­park, Meer-Haus, 3. Stock). Bitte buchen Sie vorher online einen Termin oder kontaktieren Sie uns für eine Terminvereinbarung.
    Reichen Sie Ihr Gesuch ob online oder in Papier spätestens in dem Monat ein, der vor dem Monat liegt, in dem die Betreuung beginnt. 
    Beispiel: Die Betreuung beginnt am 1. August. Damit Sie Anspruch auf eine Vergünstigung ab August erhalten, muss das Gesuch im Juli (spätestens am 31. Juli) bei uns eingegangen sein.

    Datenschutz

    Auf Ihrer Steuererklärung oder -veranlagung können Daten, die für die Gutscheinberechnung nicht relevant sind, abgedeckt oder eingeschwärzt werden (bspw. Krankheitskosten). Siehe auch Merkblatt Datenschutz (PDF, 132.7 KB).

    Finanzielles

    Betreuungskosten / Kita-Tarife

    Für den Zeitraum vom 1. August 2020 bis das neue Reglement gilt, wird Ihr Betreuungsgutschein auf den bisher gültigen gesetzlichen Bestimmungen ausgestellt. Die Kitas sind vorläufig an die bisher festgelegte Tarifobergrenze gebunden. Wenn Sie die Kosten für Ihren Kitaplatz wissen möchten, verwenden Sie bitte unseren Tarifrechner.

    Wenn Sie Ihr Gesuch online mit kiBon einreichen, beachten Sie bitte, dass Ihre Kita im Abschnitt «Betreuung» Ihren Kitaplatz mit dem zukünftigen Tarif für die Betreuung bestätigt. Dieser Tarif ist noch nicht gültig sondern nur provisorisch eingetragen und wird erst mit der Umstellung auf das kantonale System wirksam.
    Ab der Umstellung auf die kantonalen Betreuungsgutscheine wird es keine Tarifobergrenzen geben. Ihre Kita muss Sie über die künftigen Tarife informieren. Zudem gibt es keine Vorgaben zu den Öffnungszeiten der Kitas mehr. Erkundigen Sie sich bei der Kita, ob Änderungen vorgenommen werden.

    Wie wird der Betreuungsgutschein berechnet?

    Die Höhe des Betreuungsgutscheins ist abhängig vom aktuellen Erwerbspensum der Eltern und den finanziellen Verhältnissen im Vorjahr. Der Gutscheinbetrag wird durch das massgebende Einkommen bestimmt und richtet sich nach den Vorgaben der kantonalen Verordnung über die Angebote zur sozialen Integration (ASIV). Die voraussichtliche Gutscheinhöhe können Sie mit unserem Tarifrechner ermitteln.

    Das anrechenbare Einkommen ist die Summe aus Nettolohn (bei Selbständigerwerbenden der durchschnittliche Geschäftsgewinn der letzten drei Jahre), Familienzulagen, Ersatzeinkommen, erhaltenen Alimenten und 5 Prozent des Nettovermögens (Nettovermögen = gesamtes Vermögen minus Schulden).

    Von dieser Summe werden geleistete Alimente und die Familienpauschale abgezogen.
    Für Gutscheine bis 31. Juli 2021 gilt:

    • Familiengrösse: 2 Personen = kein Abzug (Art. 25 ASIV)
    • Familiengrösse: 3 Personen = Fr. 11'400.00
    • Familiengrösse: 4 Personen = Fr. 24'000.00
    • Familiengrösse: 5 Personen = Fr. 35'000.00
    • Familiengrösse: 6 Personen = Fr. 46'200.00

    Wer nach dieser Berechnung über ein höheres massgebendes Einkommen als 160'000.00 Franken verfügt, bekommt keinen Betreuungsgutschein. In diesem Fall wird der jeweilige Kita-Privattarif angewendet.

    Mein Kind kommt im Frühling 2021 in die Kita. Warum gilt noch das Steuerjahr 2019?

    Die Kita-Jahre werden wie Schuljahre betrachtet und dauern jeweils vom 1. August eines Jahres bis zum 31. Juli des darauffolgenden Jahres. Als finanzielle Grundlage gilt aber jeweils das vorhergehende Steuerjahr, also ein Kalenderjahr. Wenn Ihr Kind bspw. im Mai 2021 in die Kita eintritt, ist dies das Schuljahr 2020/2021; als Berechnungsgrundlage gilt daher noch das Jahr 2019.

    Meine Steuererklärung ist noch nicht fertig!

    Wenn Ihre Steuererklärung noch nicht fertig ist, können Sie stattdessen die Zinsbescheinigungen sämtlicher in- und ausländischer Bankkonten per 31.12. des Vorjahres einreichen sowie, je nach Situation, Abrechnungen von ALV, AHV, EO etc., Belege über gezahlte bzw. erhaltene Alimente, Belege über den Wert von Liegenschaften, Erbschaften, weiteres steuerbares Vermögen und Belege über allfällige Schulden.

    Der Gutschein wird dann aufgrund Ihrer Angaben ausgestellt und im Folgejahr anhand der definitiven Steuerveranlagung überprüft.

    Ich bin quellenbesteuert und habe keine Steuererklärung.

    Für die Festlegung des massgebenden Einkommens werden Ihre Jahresnettolöhne und der Quellensteuerabzug sowie 5% Ihres Nettovermögens (Beleg: Zinsnachweise) mit dem Pauschalabzug für die Familiengrösse verrechnet. Details zur Berechnung finden Sie unter Wie wird der Betreuungsgutschein berechnet?

    Wird das Einkommen der Partnerin bzw. des Partners berücksichtigt?

    Eltern, die im Konkubinat leben und gemeinsame Kinder haben, werden grundsätzlich gemeinsam veranlagt, die Länge des Konkubinats spielt dabei keine Rolle. Wenn aber ein Paar im Konkubinat lebt und keine gemeinsamen Kinder hat, wird nach fünf Jahren des Zusammenlebens wie bei einer Heirat oder einer eingetragenen Partnerschaft auch die finanzielle Situation des Partners bzw. der Partnerin berücksichtigt.

    Einkommensverschlechterung

    Falls Ihr aktuelles massgebendes Familieneinkommen um mehr als 20% tiefer sein sollte als dasjenige des Vorjahres, können Sie dies in Ihrem Online-Gesuch via kiBon oder mit dem Formular zur Einkommensverschlechterung (PDF, 131.3 KB)geltend machen. Die Höhe des Gutscheins wird rückwirkend ab Eintritt der Verschlechterung angepasst.

    Bitte beachten Sie: Einkommensverschlechterungen können nur für die laufende Gesuchsperiode berücksichtigt werden. Eine rückwirkende Anpassung früherer Gutscheine ist nicht möglich. Ungerechtfertigt bezogene Vergünstigungen können von der Stadt Bern während fünf Jahren zurückgefordert werden.

    Falls Sie hingegen im laufenden Jahr deutlich höhere Einnahmen haben als im Vorjahr, zählen diese erst für die Gut­­scheinberechnung des folgenden Kita-Jahres.

    Fragen zum Betreuungs- und Erwerbspensum

    Wird Selbstständigkeit angerechnet?

    Ja. Eine bestehende Selbständigkeit ist aus der Steuerveranlagung oder der Steuererklärung (Formular 9) ersichtlich. Als Nachweis werden die Bestätigung der Ausgleichs­kasse des Kantons Bern (selbständigerwerbende Person) sowie die Geschäftsberichte der letzten drei Jahre verlangt.

    Gelten Ausbildung oder Arbeitslosigkeit wie Erwerbstätigkeit?

    Ausbildung: Ja, wenn es sich um eine staatlich anerkannte Ausbildung im Sinn der Schul-, Ausbildungs- und Berufsbildungsgesetzgebung handelt. Bitte legen Sie Ihrem Antrag einen entsprechenden Beleg bei (bspw. eine Immatrikulationsbestätigung). Nicht anerkannte Ausbildungen wie bspw. Sprachkurse gelten nicht als Beschäftigung.

    Arbeitslosigkeit: Ja, sofern Sie bei einer regionalen Arbeitsvermittlungsstelle (RAV) angemeldet sind. Selbst wenn Sie keinen Anspruch auf Taggelder haben, können Sie sich beim RAV anmelden, sofern Sie eine Arbeit suchen. Bitte lassen Sie sich Ihre Vermittelbarkeit von Ihrer RAV-Kon­takt­person bestätigen. Reichen Sie dann diese Bestätigung, auf der auch vermerkt ist, in welchem Umfang Sie Arbeit suchen und wann die Rahmenfrist endet, bei uns ein.

    Muss ich Veränderungen meines Arbeitspensums melden?

    Falls sich Ihr Arbeitspensum verringert, muss dies gemeldet werden, da sich dadurch evtl. Ihr Gutscheinanspruch verändert. Falls sich Ihr Pensum erhöht, brauchen Sie uns dies nicht mitzuteilen.
    Sollten Sie arbeitslos werden, muss dies auch gemeldet und mit einer Vermittelbarkeitsbestätigung des RAV belegt werden.

    Ich möchte die Betreuungszeit in der Kita erhöhen.

    Bitte sprechen Sie mit Ihrer Kita ab, wenn Sie das Betreuungspensum erhöhen möchten und lassen Sie die Betreuungsvereinbarung anpassen. Die Kita schickt uns eine Mutationsmeldung und wir passen Ihren Betreuungsgutschein mit dem höherem Betreuungspensum an.
    Achten Sie bitte bei einer Erhöhung des Betreuungspensums darauf, dass das Betreuungspensum nicht Ihr anspruchsberechtigtes Pensum übersteigt. Nicht anspruchsberechtigte zusätzliche Betreuungszeiten werden von der Kita zum Privattarif in Rechnung gestellt.

    Falls Sie das Betreuungspensum erhöhen möchten, weil Sie Ihr Beschäftigungspensum erhöhen, eröffnen Sie in Ihrem Onlinegesuch eine Mutation und klicken Sie im kiBon links beim Register auf den Abschnitt «Beschäftigungspensum». Klicken Sie auf Ihr bisher eingetragenes Beschäftigungspensum. Tragen Sie bei dem Feld «bis» das Enddatum für das bisherige Pensum ein. Klicken Sie auf «Speichern». 
    Klicken Sie dann auf «Tätigkeit hinzufügen« um das erhöhte Pensum einzutragen.
    Achtung: Überschreiben oder löschen Sie bitte nicht das ursprüngliche Beschäftigungspensum, sondern beenden Sie es mit dem Enddatum. Anderen Falls verlieren Sie für die Vormonate den Anspruch.

    Nachdem Sie das neue Beschäftigungspensum eingetragen haben, klicken Sie bitte beim Register auf den Abschnitt «Dokumente». Laden Sie beim «Beschäftigungspensum» in der Zeile, die gelb hinterlegt ist, einen Nachweis für das neue Beschäftigungspensum (z.B. eine Bestätigung Ihrer Vorgesetzten oder den neuen Arbeitsvertrag) hoch. 
    Geben Sie zum Abschluss die Mutation frei.

    Beachten Sie bitte die Fristen: Die Erhöhung des Beschäftigungspensums wird ab Folgemonat Ihrer Meldung berücksichtigt. 
    Beispiel: Ihr Beschäftigungspensum erhöht sich per 1. April. Sie melden uns die Erhöhung direkt am 1. April. Die Erhöhung des Anspruchs erfolgt per Mai.
    Wenn Sie Ihren Anspruch direkt per April erhöhen möchten, dann müssen Sie uns die Erhöhung im März melden.

    Gibt es in Ausnahmefällen zusätzliche Betreuungsprozente?

    Ja, wenn Sie dies in Ihrem Online-Gesuch eingeben oder schriftlich per Post oder beantragen und Belege einreichen für

    • unregelmässige Arbeitszeiten oder/und
    • lange Arbeitswege (mind. eine Stunde pro Weg ab Bahnhof Bern) oder/und
    • Überschneidungen der Arbeitszeit bei zwei Erziehungsberechtigten oder/und
    • andere wichtige, nachweisbare Gründe.

    Pro Familie können zusätzlich maximal 20% gewährt werden. Mit diesem Zuschlag kann das Arbeitspensum pro Person nicht mehr als 100% betragen.

    Gilt der Gutschein auch während des Mutterschaftsurlaubs?

    Während des gesetzlichen Mutterschaftsurlaubs (14 Wochen) gilt der Betreuungsgutschein weiter (in der Höhe des Arbeitspensums vor dem Mutterschaftsurlaub).

    Was ist bei unbezahltem Urlaub oder verlängertem Mutterschaftsurlaub?

    Beides wird wie ein Erwerbspensum gerechnet, wenn das Arbeitsverhältnis bestehen bleibt und Ihr Kind weiterhin die Kita besucht, solange die gesamte Abwesenheit (Mutterschafts- und unbezahlter Urlaub) nicht mehr als sechs Monate beträgt.

    Wichtig: Abwesenheiten des betreuten Kindes ab 30 Kalendertagen führen zu einer Unterbrechung der Gutscheinberechtigung, da die Stadt keine ungenutzten Plätze finanzieren kann. Vorbehalten bleiben Abwesenheiten während der gesetzlichen Mutterschaft und aufgrund Krankheit oder Unfall des Kindes.

    Weitere Fragen

    Gibt es Betreuungsgutscheine für Kinder im Kindergartenalter?

    Die Kita-Betreuung von Kindern im Kindergartenalter wird bis zum Ende des Kindergartens mit Be­treu­ungsgutscheinen abgegolten. In Tagesstätten für Schulkinder und in Tagesschulen gibt es keine Gut­schei­ne, hier gilt ein anderes Finanzierungssystem. Bitte wen­den Sie sich bei Fragen zu den Tagis an uns (Tel. +41 31 321 51 15 oder ), bei Fragen zu Tagesschulen ans Schulamt der Stadt Bern: Tel. +41 31 321 64 60 oder .

    Unsere Familiensituation ändert sich. Wie gehe ich jetzt vor?

    Bitte geben Sie im Gesuch Ihre aktuelle Familiensituation ein und passen Sie die Daten an, wenn sich etwas verändert (z.B. Geburt oder Trennung). Die Berechnung wird dann ab dem Monat nach dem Ereignis angepasst. So folgt z.B. nach einer Geburt am 14. Juni die Anpassung auf den 1. Juli. 

    Heirat

    Ohne gemeinsame Kinder wird das Einkommen des Partners bzw. der Partnerin ab dem Monat nach einer Heirat mitberücksichtigt. Wir benötigen in diesem Fall den letzten Lohnausweis und die Steuererklärung. Die Pauschale für den Familienabzug wird auch auf diesen Zeitpunkt erhöht.

    Konkubinat über fünf Jahre

    Eltern, die im Konkubinat leben und gemeinsame Kinder haben, werden grundsätzlich zusammen veranlagt, die Länge des Konkubinats spielt dabei keine Rolle. Wenn aber ein Paar im Konkubinat lebt und keine gemeinsamen Kinder hat, wird nach fünf Jahren des Zusammenlebens wie bei einer Heirat auch die finanzielle Situation des Partners bzw. der Partnerin berücksichtigt.

    Scheidung, Trennung

    Eine bestehende Einkommensberechnung wird bei einer Scheidung oder Trennung im Monat nach dem Ereignis neu angepasst. Als Nachweis benötigen wir das Scheidungsurteil bzw. eine Trennungsvereinbarung oder einen Unterhaltsvertrag. Der Pauschalabzug für die Familliengrösse wird dann ebenfalls im Folgemonat angepasst.

    Geburt und Adoption

    Bitte melden Sie uns Geburten oder Adoptionen. Der Pauschalabzug für die Familliengrösse wird dann auf den nächsten Monat geändert. Wenn Sie bspw. am 16. März ein Kind bekommen oder adoptieren, wird die Berechnung per 1. April angepasst.

    Abschluss der Erstausbildung 

    Wenn ein Kind seine Erstausbildung abgeschlossen hat, wird es beim Pauschalabzug für die Familliengrösse nicht mehr mitgezählt.

    Wir ziehen aus der Stadt Bern weg. Was passiert mit dem Gutschein?

    Mit Ihrem Wegzug aus der Stadt Bern erlischt Ihr Anspruch auf Betreuungsgutscheine, da der zivilrechtliche Wohnsitz der Eltern in Bern zwingende Voraussetzung ist. Für bestehende Gut­scheine wird eine Übergangsfrist von zwei Monaten (ab Wegzug) per Monatsende gewährt. Wenn eine Familie also bspw. Mitte März wegzieht, gilt der Gutschein noch bis Ende Mai.

    Gelten Betreuungsgutscheine auch bei Tageselten?

    Ja, Betreuungsgutscheine können auch bei den Tageseltern eingelöst werden. Es gelten für die Tageseltern die gleichen Anspruchsvoraussetzungen wie für die Kita-Betreuung.

    Weitere Informationen.

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