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Arealentwicklung

Das Ziegler-Areal soll zu einem attraktiven Wohnquartier mit ergänzenden Nutzungen transformiert werden. Hier erhalten Sie einen Überblick dazu, wie eine solche längerfristige Planung abläuft und wie es um den groben Terminplan steht.

Nach dem Heimfall an die Stadt von 2015 wurden die Gebäude an Zwischennutzende vermietet. Parallel dazu wurde 2019 der Entwicklungsprozess mit ersten Grundlagenstudien gestartet. Nebst umfangreichen Zustandsanalysen zu den Gebäuden wurde 2020/21 eine Machbarkeitsstudie im Workshopverfahren durchgeführt, an welchem unter anderem Vertreter*innen aus den umliegenden Quartieren in der Expert*innenrolle teilnahmen. Die Erkenntnisse aus der Machbarkeitsstudie flossen anschliessend in das Leitbild ein, welches nach einem Partizipationsverfahren im Januar 2022 vom Gemeinderat verabschiedet wurde. 

Gemäss dem Leitbild (PDF, 4.4 MB) soll das Ziegler-Areal als verbindendes Element der Gemeinden Bern und Köniz zu einem attraktiven Wohnquartier transformiert werden. Mit Rücksicht auf die geschützte Parkanlage und dem Erhalt identitätsstiftender und historischer Elemente soll langfristig eine hohe städtebauliche Qualität für künftige Bewohner*innen sowie Menschen aus den umliegenden Quartieren entstehen. Entsprechend den städtischen Zielen ist die Realisierung eines hohen Anteils an preisgünstigem Wohnraum vorgesehen. Ergänzend dazu soll eine Vielfalt an Nutzungen, teils aus den aktuellen Zwischennutzungen überführt, das neue Wohnquartier zu einem belebten Ort machen. Im Weiteren ist ein Infrastrukturangebot für Schulraum und eine Turnhalle vorgesehen.

Im Jahr 2025 fand die Präqualifikation zur Durchführung eines Studienauftrags nach SIA 143 statt. Dabei wurden von der Jury sieben Teams, darunter zwei Nachwuchsteams, ausgewählt. Im Studienauftrag werden ab 2026 bis Ende 2027 Themen wie Städtebau, Art und Mass der Nutzung, Umgang mit dem Bestand, Schaffung von Wohnraum, Infrastrukturen (Schulraum/Turnhallen), Erfüllung der Nachhaltigkeits- und Klimaziele untersucht und ein konkreter Projektvorschlag erarbeitet. Dabei soll die städtebaulich bestmögliche Gesamtlösung evaluiert werden, welche die Grundlage für ein nachgelagertes Planerlassverfahren und die parallele Projektierung sein wird. 

Grobterminplan, Stand März 2026

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