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Ausgangslage

Das Ziegler-Areal am südlichen Stadtrand gelegen und mehrheitlich an die Gemeinde Köniz grenzend, liegt ca. zwei Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt und in Fusswegdistanz zu den beiden S-Bahnhöfen Weissenbühl und Wabern. Das Areal mit einer Gesamtfläche von 40‘523 m² umfasst die beiden Parzellen Nr. 915 und Nr. 4035 an der Morillonstrasse 75 bis 91 in 3007 Bern.

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Mikrolage des Areals mit eingezeichneten Parzellen
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Mikrolage und Anbindung

Das Areal ist gut an den öffentlichen Verkehr (Bus-Stationen «Zieglerspital» und «Liebefeld, Lerbermatt») sowie an das Strassennetz für den Individualverkehr angebunden. Fuss-, Velo- und öffentlicher Verkehr bilden die Basis der Arealerschliessung.

Beim westlichen Zugang des Areals von der Morillonstrasse aus herkommend, liegen das markante Bettenhochhaus des ehemaligen Spitals und das Personalhaus West, welche in den 1970er Jahren erbaut wurden. In diesem Teil des Areals dominieren nebst den genannten Betonbauten Asphaltflächen und Aussenparkplätze. Etwas zentraler gelegen befindet sich das Renferhaus aus den 1950er Jahren, welches durch einen Anbau in den 1970er Jahren erweitert und mit dem Bettenhochhaus verbunden wurde.

Das Herzstück des Areals bildet die um 1740 erbaute Campagne Bellevue am Fusse der Parkanlage. Im östlichen Delta befinden sich zwei weitere Liegenschaften: das Wohnhaus Kirchbühl sowie das Personalhaus 2. Drei der Bestandsbauten sind denkmalpflegerisch als erhaltenswert im städtischen Bauinventar eingestuft. Dies sind das Renferhaus (Morillonstrasse 79), das Bellevue (Morillonstrasse 87) und das Wohnhaus Kirchbühl (Morillonstrasse 91). 

Ein prägendes Merkmal ist die hohe Qualität des Grünraums im Zusammenspiel mit der geschützten Parkanlage im Nordteil des Areals. Die Aussenräume sind historisch gewachsen und verfügen über eine grosse Vielfalt an Grünräumen mit unterschiedlichen Pflanzen- und Baumarten. 

Die getätigten Studien und Zustandsanalysen zwischen 2020 und 2024 zeigen auf, dass sich die Bestandsbauten am Ende ihrer Lebensdauer befinden und nur noch mit kostspieligen Instandhaltungsmassnahmen in Betrieb gehalten werden können. Aus diesem Grund beabsichtigt die Stadt, das Areal im Rahmen einer Entwicklung für weitere Generationen zu transformieren. 

Der Umgang mit den in die Jahre gekommenen Bestandsbauten ist unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsaspekte und der städtischen Wohnbauziele zu beurteilen und im Rahmen eines Studienauftrags (2026-2027) zu beantworten. Mehr zum Studienauftrag

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Bestandsbauten auf dem Areal

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