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Zunfthaus zu Zimmerleuten

Die Zimmerleute bezogen ihr Zunfthaus neben den Verkaufsständen der Tuchmacher an der oberen Münstergasse.

Von den zwölf in der Zähringerstadt (Zähringerstadt) ansässigen Zünften verzichteten einzig die Zimmerleute auf den Kauf eines Gesellschaftshauses direkt an der zentralen Kram- und Gerechtigkeitsgasse.[1] Mit dem Eckhaus am oberen Ausgang der Münstergasse erwarben sie um 1427 jedoch ein Gebäude, das wegen seiner Lage vor den Verkaufsständen der Tuchmacher nördlich der Franziskanerkirche (Tuchlaube beim Franziskanerkloster) als ebenso repräsentativ wie ökonomisch günstig gelegen bezeichnet werden kann. Am 20. März 1520 gaben sie ihr bisheriges Zunfthaus jedoch auf und erwarben vom vermögenden Stubengesellen Anton Tillier für 1'1500 Pfund ein repräsentatives Wohnhaus in der nördlichen Häuserzeile der Marktgasse.[2]

Roland Gerber, 17.02.2018



[1]    R. Rüetschi: Die Gesellschaft von Zimmerleuten in Bern, in: Berner Taschenbuch 1875/76, S. 113-169.

[2]    Alfred Zesiger: Die Gesellschaft zu Zimmerleuten. Festschrift auf die Einweihung des neuen Gesellschaftshauses am 15. Oktober 1909, Bern 1909, S. 20.

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