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2. Februar 2026 | Schutz und Rettung Bern

Bern

Jahresstatistik 2025 von Schutz und Rettung Bern

Die Einsatzzahlen von Schutz und Rettung Bern für das Jahr 2025 liegen vor: Die Berufsfeuerwehr bewältigte rund 2'800 Einsätze, während der Rettungsdienst über 23'400 Mal ausrückte. Die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 disponierte etwas mehr als 9'000 Einsätze, und die Sanitätsnotrufzentrale SNZ 144 Bern koordinierte rund 65'600 Einsätze. Die Zivilschutzangehörigen absolvierten über 4'400 Diensttage.

Statistik Feuerwehr Stadt Bern

Die Berufsfeuerwehr rückte im vergangenen Jahr zu insgesamt 2'797 (2024: 2'939) Interventionen aus. Die Vorgaben der Stadt Bern sehen vor, dass die Berufsfeuerwehr gleichzeitig ein mittleres und ein kleines Ereignis bewältigen kann.

Brände
Von den insgesamt 329 (2024: 319) Brandfällen betrafen 246 (2024: 170) das Gemeindegebiet Bern. Bei 83 (2024: 149) Bränden auf dem Kantonsgebiet kam die Berufsfeuerwehr zur Verstärkung der jeweiligen Ortsfeuerwehr zum Einsatz. In 766 (2024: 837) Fällen rückte die Feuerwehr aufgrund automatischer Alarmmeldungen aus.

Hilfe- und Dienstleistungen
Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Hilfeleistungen (Personen- und Tierrettungen, Schnee-, Wasser-, Sturm- und Blitzschäden, Insekten etc.) auf 1'702 (2024: 1'783) Einsätze ab. Davon entfielen 1'224 (2024: 1'383) Einsätze auf das Gebiet der Stadt Bern, ausserhalb der Gemeindegrenzen waren es 478 (2024: 400) Hilfeleistungen.

Mit 163 (2024: 152) Einsätzen nahmen die Personen- und Tierrettungen bzw. Personen- und Tierbefreiungen zu. Davon betrafen 70 (2024: 28) Einsätze die Intervention bei schweren Verkehrsunfällen. Bei Einsätzen mit Bienen, Wespen, Hummeln oder Hornissen wurden 244 (2024: 438) Schwärme eingefangen, umgesiedelt oder vernichtet. 56 (2024: 107) Bienenschwärme wurden der Schwarmsammelstelle Region Bern übergeben.

 

Statistik Rettungsdienst Bern

Der Rettungsdienst Bern rückte im Jahr 2025 zu insgesamt 23'421 (2024: 21'764) Einsätzen aus. Das entspricht durchschnittlich rund 64 (2024: 60) Einsätzen pro Tag. Die Einsätze umfassten Primär- und Sekundäreinsätze sowie übrige Einsätze. Die Einsatzfahrzeuge legten dabei insgesamt 475'833 (2024: 466'794) Kilometer zurück.

  • Der Rettungsdienst leistet 20'384 (2024: 20'038) Primäreinsätze. Dabei werden die Patient*innen am Einsatzort vorsorgt und meistens zur Weiterbehandlung in ein Spital transportiert. Die Zahl der Primäreinsätze ist weiterhin steigend.
  • Weiter führte der Rettungsdienst 1'306 (2024: 1'194) Sekundäreinsätze durch. Diese Einsätze betrafen Verlegungstransporte von Patient*innen zwischen Spitälern. Die Sekundäreinsätze haben auf tiefem Niveau leicht zugenommen.
  • Insgesamt wurden 1'731 übrige Einsätze geleistet. Darunter fallen 1'465 (2024: 532) Fahrten zur Besetzung von Warteräumen oder für Gebietsabdeckungen sowie 266 Sicherungsdienste, Einsätze an Veranstaltungen, Alarme der Einsatzleitung, Boots- und TME-Einsätze.

Einsatzfristen
Das Einsatzgebiet des Rettungsdienstes Bern umfasst neben der Stadt Bern 37 weitere Gemeinden in der Region Bern. Im Schnitt erreichte der Rettungsdienst den Einsatzort bei lebensbedrohlichen Erkrankungen innerhalb von 9,3 Minuten (2024: 10,5 Minuten).

Bei Einsätzen mit gemeldeter akuter Lebensgefahr traf der Rettungsdienst in 93 (2024: 87) Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort ein. Im Leistungsvertrag mit der Direktion GSI wird eine Hilfsfrist von 15 Minuten in 90 Prozent der Einsätze angestrebt. Die durchschnittliche Hilfsfrist konnte dank der konsequenten Besetzung der Warteräume in Belp und Moosseedorf sowie durch den neuen Betriebsstandort in Ostermundigen deutlich verbessert werden.

 

Statistik Notrufzentralen 118 und 144

Die Einsatzleiter*innen der Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 disponierten im Jahr 2025 gesamthaft 9'005 (2024: 9'409) Feuerwehreinsätze in den Regionen Bern und Mittelland-Emmental-Oberaargau (MEOA). Dabei bearbeiteten sie 58'915 (2024: 57'619) Anrufe, davon 7'689 (2024: 8'396) Notrufe. Zur Einsatzbearbeitung wurden 11'384 Meldungen erstellt. Notrufe auf die Nummer 118 wurden im Schnitt nach 6,89 Sekunden beantwortet. 91,9 Prozent der Hilfesuchenden waren nach spätestens 10 Sekunden mit der Notrufzentrale verbunden.

Die Sanitätsnotrufzentrale SNZ 144 Bern disponiert die Rettungsdiensteinsätze in den Regionen Bern, MEOA und Oberland. Im Jahr 2025 führten die Einsatzleiter*innen insgesamt 144'517 (2024: 147'680) Telefongespräche, davon waren 58'964 (2024: 57'153) Notrufgespräche auf die Nummer 144.

Zur Einsatzbearbeitung wurden 107'355 Meldungen erfasst und 65'638 Einsätze disponiert. 53'871 Alarmierungen zu Primär-einsätzen, 4'002 zu Sekundäreinsätzen sowie 7'555 übrige (Dienstfahrten, Warteräume). Notrufe auf die Nummer 144 wurden durchschnittlich nach 6,62 Sekunden entgegen-genommen; 94 Prozent der Anrufenden waren innerhalb von 10 Sekunden mit der Notrufzentrale verbunden. In 84,3 Prozent der dringlichen Einsätze wurde innerhalb von maximal 180 Sekunden ein Rettungsmittel aufgeboten.

 

Statistik Zivilschutzorganisation ZSO Bern plus

Die Angehörigen der Zivilschutzorganisation ZSO Bern plus (AdZS) absolvierten 4'456 (2024: 3'040) Diensttage. Davon leistete die Schnelleinsatzformation SEF 308 (2024: 160) Tage für Training und Einsatzübungen. An 228 (2024: 284) Tagen leisteten die AdZS Einsätze zugunsten der Gemeinschaft.

657 Diensttage wurden für die Kontroll- und Wartungsarbeiten der Zivilschutz- und Sammelschutzräumen eingesetzt. Die übrigen 3'263 Dienstage wurden im Rahmen der ordentlichen Wiederholungskurse geleistet. Dabei wurden vor dem Hintergrund der aktuellen Gefahrenanalyse und in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen aus dem Bevölkerungsschutz realitätsnahe Ausbildungen und Übungen auf dem Übungsgelände Gäbelbach und im gesamten Einsatzraum durchgeführt.

Im Zentrum der Kurse stand die Führungsarbeit der Kader aller Stufen. Deswegen wurde zu den ordentlichen Kadervorkursen (KVK) ein zentraler Kaderkurs durchgeführt, in welchem mit Schwergewicht die Themen Menschenführung und die systematische Führung in Einsätzen und Übungen behandelt wurden.

 

Statistik Einquartierungen und Schiessbetrieb

Der Bereich Logistik & Infrastruktur betreut 108 Bauten, wie beispielsweise die Zivilschutzanlage Mingerstrasse. 2025 wurden in diesen Bauten 2'537 (2024: 931) zivile und 8'657 (2024: 3'862) militärische Einquartierungen organisiert. Allein für den Grossanlass SwissSkills 2025 haben 2'001 Teilnehmende in den Anlagen Mingerstrasse und Papiermühlestrasse übernachtet.

In der Schiessanlage Riedbach wurden im letzten Jahr 47 (2024: 60) Schiessanlässe durchgeführt. Das Obligatorische Schiessen absolvierten dabei 658 (2024: 698) Personen, am Feldschiessen nahmen 351 (2025: 339) Personen teil.

Das Ausbildungsgelände Gäbelbach bietet den Blaulicht- und Zivilschutzorganisationen wie auch der Armee vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten – so trainiert dort die Polizei ihre Diensthunde, Feuerwehren nutzen den Übungsplatz für Ausbildungen am Feuer und Dritte besuchen die Handfeuerlöscher-Kurse.

Grafiken zur Jahresstatistik

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