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21. Mai 2021 | Gemeinderat, Direktionen

Neustrukturiertes base4kids2 soll auf Schuljahr 2021/22 starten

Nachdem der Stadtrat gestern Donnerstagabend für die Neustrukturierung von base4kids2 einem Nachkredit von insgesamt 2,68 Millionen Franken zugestimmt hat, gibt Bildungsdirektorin Franziska Teuscher den Fahrplan für die konkrete Umsetzung bekannt. Erste Praxistests sind am Laufen.

Die klare Zustimmung des Stadtparlaments nahm Gemeinderätin Franziska Teuscher mit Erleichterung zur Kenntnis. Die Genehmigung des Nachkredits war notwendig, um die beantragten Verbesserungsmassnahmen an base4kids2 nun umsetzen und damit für rund 1500 Lehrpersonen und 10'000 Schülerinnen und Schüler ein gutes Arbeitsinstrument zur Verfügung stellen zu können. Die neustrukturierte Schulinformatikplattform soll auf das Schuljahr 2021/2022 den Betrieb aufnehmen.

Interdisziplinäres Team

Im Schulamt wird ab dem 1. Juli 2021 Patrick Gerber seine Stelle als neuer «Product Owner» antreten. Unterstützen wird ihn ab dem 1. September 2021 ein Applikations-Verantwortlicher. Sie beide werden eng mit dem neuen Fachausschuss Praxis zusammenarbeiten. Dieser Fachausschuss setzt sich aus vier Spezialistinnen und Spezialisten für Medien und Informatik (SMI) aus den drei Zyklen der Volksschule und aus dem Sonderschulbereich zusammen. Sie werden für diese Funktion entschädigt und nehmen ihre Funktion ab dem neuen Schuljahr wahr.

Soft- und Hardware-Beschaffung und Auslieferung

Ab dem neuem Schuljahr 2021/22 werden die Microsoft Office-Produkte die bisherige OpenSource-Software ablösen. An verschiedenen Schulen laufen bereits Tests mit «Teams» und der Speicher-Cloud «OneDrive». Für die Lehrpersonen sind Schulungen in Vorbereitung, damit sie die Applikationen und deren Anwendung im Unterricht kennen lernen.

Bis Ende 2021 sollen die Klassen der 5. und 6. Schuljahre eine 1:1-Ausrüstung mit iPads erhalten. Vorgesehen ist ein Leasing für 1000 zusätzliche iPads. Für den Zyklus 3 werden 300 Notebooks gemietet, welche bis Ende Jahr zum Einsatz kommen und von den Informatikdiensten der Stadt Bern gewartet werden.

Zusätzliche Entschädigung der Informatikverantwortlichen an den Schulen

Aufgrund des positiven Stadtratsbeschlusses zum Nachkredit können den SMI für ihren Sondereinsatz eine zusätzliche Entschädigung ausbezahlt werden. Insgesamt gehen 200'000 Franken an die Schulleitungen, diese sind dann für die Weiterverteilung an ihre SMI zuständig.

Aufarbeitung

Die vom Gemeinderat im November 2020 beschlossenen Massnahmen zur Aufarbeitung der gravierenden Probleme bei der Einführung der Schulinformatik base4kids2 sind am Laufen. Es geht einerseits um eine rechtliche Untersuchung des Projekts durch eine beauftragte Anwaltskanzlei sowie die Untersuchung des Projektmanagements innerhalb der Verwaltung durch eine externe Fachperson.

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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