Medienmitteilung der Personalvorsorgekasse der Stadt Bern
PVK mit positivem Anlageergebnis
Die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern (PVK) erzielte im Jahr 2025 mit einer Rendite von 6,04% ein gutes Anlageergebnis. Der Deckungsgrad steigt dadurch auf 103,05%. Der Vorsprung auf den langjährigen Finanzierungspfad steigt auf 19,30%.
Die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern (PVK) erzielte gemäss provisorischem Jahresabschluss 2025 mit den Vermögensanlagen im vergangenen Jahr eine Rendite von 6,04% (Vorjahr: 7,62%). Das Ergebnis lag über dem Durchschnitt des UBS PK-Performance Index, der eine durchschnittliche Rendite von 5,81% zeigte (Vorjahr: 7,72%). Der Deckungsgrad der PVK verbesserte sich von 99,56% auf 103,05%.
Zum positiven Ergebnis trugen fast alle Anlagekategorien bei. Die Aktien Schweiz erreichten eine Rendite von 16,8%, Infrastrukturanlagen 7,8%, Aktien Ausland 6,8%, Immobilien Schweiz 5,6%, Obligationen in Fremdwährung 1,8%, Hypotheken 1,7%, Immobilien Ausland 1,3% und Obligationen in Schweizer Franken 0,1%. Negative Renditen erzielte die PVK auf der Liquidität mit -0,6% sowie bei den alternativen Anlagen mit einer Rendite von -0,5%.
Deckungsgrad stieg per Ende 2025 auf 103,05%
Im vergangenen Jahr stiegen die Verpflichtungen gegenüber den Versicherten um 37,86 Millionen Franken auf insgesamt 2,93 Milliarden Franken an. Das für die Deckung der Verpflichtungen verfügbare Vermögen stieg um 139,9 Millionen Franken auf rund 3,02 Milliarden Franken. Der Deckungsgrad stieg von 99,56% per Ende 2024 auf 103,05% per 31. Dezember 2025. Der Überschuss von rund 89,4 Millionen Franken wurde den Wertschwankungsreserven zugewiesen (Vorjahr: Unterdeckung von 12,7 Millionen Franken). Die Reserve auf den langfristigen Finanzierungspfad erhöhte sich im vergangenen Jahr von 16,43% auf 19,30%. Gemäss Finanzierungspfad musste die PVK per Ende 2025 einen Deckungsgrad von 83,75% erreichen.
PVK bleibt im System der Teilkapitalisierung
Die PVK verbleibt trotz einem Deckungsgrad von über 100% nach wie vor im System der Teilkapitalisierung. Der Wechsel in die Vollkapitalisierung erfolgt erst mit Beschluss der Verwaltungskommission, wenn die notwendige Wertschwankungsreserve von 17,8% vollständig geäufnet ist, spätestens jedoch Ende 2051. Mit der Äufnung der Wertschwankungsreserven vor dem Wechsel in die Vollkapitalisierung soll sichergestellt werden, dass die PVK nicht aufgrund eines schlechten Anlagejahres sofort wieder in Unterdeckung fällt und entsprechend Sanierungsmassnahmen einleiten muss.
Über die definitive Jahresrechnung 2025 beschliesst die Verwaltungskommission Anfang Mai 2026.
Nachhaltigkeit der Vermögensanlagen: Jährliche Prüfung
Die PVK arbeitet in Bezug auf die Nachhaltigkeit in den Vermögensanlagen mit der Firma FE fundinfo zusammen. Diese überprüft die Finanzanlagen der PVK regelmässig anhand der sogenannten ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) und des CO2-Ausstosses. Die Prüfung im vergangenen Jahr zeigte, dass das Finanzportfolio der PVK bei den finanzierten Emissionen und dem relativen CO2-Fussabdruck um 27,7% tiefere Werte ausweist als die Benchmark (Vorjahr: 23,7%). Beim ESG-Rating verbesserte sich das Score leicht von 7,3 auf 7,5. Die PVK erhielt auf einer Skala von AAA bis CCC wie im Vorjahr das Rating AA.
Die PVK ist seit 2009 Mitglied der Stiftung Ethos, des Ethos Engagement Pools Schweiz und seit 1. Januar 2020 auch beim Ethos Engagement Pool International, welche mit den grössten börsenkotierten Unternehmen in der Schweiz und im Ausland den aktiven Dialog führt. Dies mit dem Ziel, Verbesserungen bei der Unternehmensführung, dem Sozial- und Umweltverhalten zu erreichen.
Seit März 2025 beteiligt sich die PVK am Finreon Engagement Pool, der sich mit seinem Ansatz explizit für die Dekarbonisierung bei den CO2-intensiven Unternehmen einsetzt.
