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22. September 2022 | Gemeinderat, Direktionen

Stadt schränkt Beleuchtung ein und senkt Temperaturen

Das Münster bleibt im Dunklen, Raumtemperaturen werden gesenkt. Mit einem Bündel von Massnahmen leistet die Stadt einen Beitrag zur Verhinderung einer möglichen Energiemangellage. Die Massnahmen betreffen sowohl den öffentlichen Raum wie auch Verwaltungsgebäude.

Aufgrund der Unsicherheit über die künftige Energieversorgung sowie stark gestiegener Preise im Energiesektor ergreift die Stadt Energiesparmassnahmen. Ziel ist es, eine drohende Energieknappheit abzuwenden. Der Gemeinderat hat deshalb Regelungen getroffen, die dazu beitragen, den städtischen Energieverbrauch zu senken. Mit verschiedenen Massnahmen setzt die Stadt unter anderem die Vorschläge des Schweizerischen Städteverbandes um und unterstützt gleichzeitig den Energiesparappell des Bundes.

Folgende Massnahmen treten so rasch wie möglich in Kraft:

  • Auf das Anleuchten von öffentlichen und historischen Gebäuden wie zum Beispiel dem Münster, dem Zytglogge, dem Burgerspittel oder dem historischen Museum wird verzichtet. Die offizielle Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt ist nachts (ab 22 Uhr) nicht in Betrieb.
  • Die Reduktion der Lichtintensität der öffentlichen Strassenbeleuchtung wird unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten geprüft. Leuchtreklamen städtischer oder stadtnaher Organisationen werden abgeschaltet.
  • Die Raumtemperatur wird in Verwaltungsgebäuden und Schulen auf 20 Grad gesenkt. Garagen und Lagerhallen bleiben unbeheizt. In öffentlichen Verkehrsmitteln wird die Temperatur um bis zu 4 Grad gesenkt.
  • In den städtischen Hallenbädern wird die Wassertemperatur um 1 bis 2 Grad reduziert. Wo möglich wird bei Waschbecken in Verwaltungsgebäuden das Warmwasser abgeschaltet.
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bern werden ersucht, an ihrem Arbeitsplatz Energiesparmassnahmen zu berücksichtigen. Zum Beispiel indem sie Geräte bei Arbeitsende vollständig ausschalten, unnötige Lichtquellen reduzieren oder Fenster- und Rollläden über Nacht und am Wochenende schliessen, um den Wärmeverlust durch die Fenster zu verringern.

Mit Blick auf mögliche Energie-Sparmassnahmen steht die Stadt zudem weiterhin im Austausch mit verschiedenen privaten Akteur*innen.

Zudem hat der Gemeinderat entschieden, ein Koordinationsgremium einzusetzen, mit dem Ziel, den Informationsfluss sicherzustellen, Analysen vorzunehmen sowie allfällige Massnahmen zu prüfen und soweit nötig deren einheitliche Umsetzung einzuleiten.

Alle können einen Beitrag leisten

Beim Stromsparen sind alle gefragt. Jede und Jeder kann einen Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs leisten. Im Privaten aber auch am Arbeitsplatz. Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass gewisse Einschränkungen spürbar sein werden und mit Entbehrungen verbunden sind. Die Stadtregierung bedankt sich bei der Bevölkerung und bei der Wirtschaft für das Mitttragen der Sparbemühungen, indem sie die Kampagne des Bundesrats unterstützen, sich wo immer möglich einschränken und so dazu beitragen, Energie massvoll zu nutzen.

Gemeinderat der Stadt Bern

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