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22. Januar 2026 | Gemeinderat, Direktionen

Volksschule Steigerhubel: Baukredit für zweites Provisorium

Die Stadt Bern plant zur Erweiterung und Sanierung der Volksschule Steigerhubel ein neues Vorgehen. Anstelle eines Erweiterungsneubaus soll längerfristig ein bestehendes Schulgebäude wieder städtisch genutzt werden. Vorerst soll auf dem Schulareal ein zweites Provisorium aus Modulen in Holz erstellt werden. Der Gemeinderat hat die Abstimmungsvorlage für den Projektierungs- und Baukredit von 8,3 Millionen Franken zuhanden des Stadtrates verabschiedet. Die Stimmberechtigten werden voraussichtlich im Juni 2026 über die Vorlage entscheiden.

Um den gestiegenen und weiter zunehmenden Schulraumbedarf im Gebiet Steigerhubel/Schlossmatt abzudecken, plante die Stadt Bern, die bestehenden Schulbauten zu sanieren und mit einem Erweiterungsneubau zu ergänzen (siehe Medienmitteilung vom 8. April 2022). Seit August 2024 wird ein Modulbauprovisorium westlich der Turnhallen genutzt. Nun zeichnet sich eine Alternativlösung ab, die es ermöglichen würde, auf einen Erweiterungsneubau zu verzichten und den Aussenraum einschliesslich des heutigen Allwetterplatzes zu erhalten: Die Stadt Bern strebt die Übernahme des angrenzenden Schulgebäudes an der Steigerhubelstrasse 49 an, welches heute dem Kanton Bern gehört und der Berufsfachschule Bern (gibb) genutzt wird.

Zweites Provisorium für Alternativlösung notwendig

Da eine Übernahme dieser Liegenschaft nach heutiger Einschätzung frühestens in zehn Jahren in Frage kommt, soll der dringend benötigte Schulraum bis dahin mittels eines zweiten Schulprovisoriums sichergestellt werden. Dieses wird in seiner Bauweise aus Holzmodulen dem ersten Provisorium entsprechen. Während der nachfolgenden Gesamtsanierung der bestehenden Schulgebäude kann es zudem als Ausweichfläche für die betroffenen Klassen dienen.

Zusätzlicher Schulraum für fünf Klassen

Das Provisorium II soll östlich der beiden Kindergärten am Hang zu liegen kommen, der heute weder durch die Schule noch durch die Öffentlichkeit genutzt wird. Im dreigeschossigen Provisorium können insgesamt fünf Unterrichtsräume mit den zugehörigen Gruppenräumen sowie ein Mehrzweckraum, Arbeitsplätze für Lehrpersonen und die dazugehörigen Betriebs- und Technikräume bereitgestellt werden. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2026 starten und bis Sommer 2027 dauern. Der Gemeinderat hat die Abstimmungsvorlage für den Projektierungs- und Baukredit von 8,3 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Die Stimmberechtigten werden voraussichtlich im Juni 2026 über die Vorlage entscheiden.

Modulbauweise

Der Begriff «Modulbau» bezeichnet in der Werkstatt vorfabrizierte Raum-Module, welche je nach Bedarf zusammengestellt werden können. Diese aus Holzelementen hergestellten Module erfüllen den ECO-Bau Standard und sind rasch realisierbar. Sie sind zudem einfach und unter verhältnismässigen Kosten demontierbar und können bei Bedarf an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden.

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Titel
Vortrag an den Stadtrat (PDF, 1.7 MB)

Gemeinderat der Stadt Bern

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