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28. Februar 2019 | Stadtrat

Medienmitteilung des Stadtratspräsidenten

Erste Partizipationsmotion eingereicht

Mit über 200 Unterschriften ist am Donnerstag zum ersten Mal seit Bestehen dieses Instruments eine Partizipationsmotion durch Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Bern eingereicht worden.

Mit der Motion verlangen die Einreichenden, dass sich der Gemeinderat dafür einsetzt, dass das Personalrekrutierungsverfahren von Bernmobil für ausländische Bewerberinnen und Bewerber vereinfacht und insbesondere die Anforderungen bezüglich der notwendigen Deutschkenntnisse herabgesetzt werden. Zurzeit entspreche das geforderte Sprachniveau demjenigen einer Zulassung zu einem Universitätsstudium, was viele ausländische Personen daran hindere, sich für eine Stelle bei Bernmobil zu bewerben. Die Motionärinnen und Motionäre erachten es als sinnvoller, wenn die Anforderungen gesenkt und im Gegenzug die neuen Mitarbeitenden in der Fachsprache geschult werden. Sie verlangen vom Gemeinderat, sich für eine entsprechende Lösung einzusetzen.

Die im Jahr 2014 geschaffene Partizipationsmotion soll es ausländischen Personen ermöglichen, am politischen Leben der Stadt Bern teilzunehmen und mit der Einreichung entsprechender Begehren die Berner Politik mitzugestalten. Eine Partizipationsmotion ist gültig, wenn 200 erwachsene, ausländische Personen mit Wohnsitz in der Stadt Bern sie unterzeichnen. Wird die Motion vom Stadtrat erheblich erklärt, so ist sie für den Gemeinderat verbindlich und er hat zwei Jahre Zeit, sie umzusetzen.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Stadtratspräsident, Herr Philip Kohli, Telefon 078 900 25 00, gerne zur Verfügung.

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Titel Bearbeitet
Partizipationsmotion «Bernmobil» (PDF, 220.5 KB) 05.03.2019

RS/jca

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