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Reichenbachstrasse 118

An der Reichenbachstrasse 118 entstand eine Überbauung mit rund 100 preisgünstigen Mietwohnungen und einem grossen Anteil an Familienwohnungen. Die autoarme Siedlung ist als 2000-Watt-Areal zertifiziert und wurde im Frühling 2024 fertiggestellt. Alle Wohnungen sind vermietet.

© Rolf Siegenthaler Fotografie

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Die Überbauung Reichenbachstrasse 118 in Bern liegt auf der Engehalbinsel am Ende der Reichenbachstrasse. Sie wurde auf dem Areal des ehemaligen Bildungszentrums Pflege realisiert und ist Teil der städtischen Strategie, qualitätsvollen und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen. Mit dem Projekt entstand eine zeitgemässe Wohnsiedlung, die ökologische, soziale und städtebauliche Aspekte konsequent miteinander verbindet. 

Bild Legende:
Situationsplan Reichenbachstrasse 118

Die Überbauung besteht aus vier Gebäuden, die sich um einen zentral gelegenen Hof gruppieren. Sie fügen sich städtebaulich gut in die unmittelbare Umgebung ein, weil sich die rechtwinklige Anordnung und die Höhenstaffelung an den Gebäuden des benachbarten Wohnheims Rossfeld orientieren.

Die beiden parallel zur Reichenbachstrasse gelegenen Gebäude sind sieben- respektive sechsstöckig, die anderen beiden vierstöckig. Alle Fassaden werden aus Betonelementen gefertigt, was wiederum dem Erscheinungsbild der benachbarten Gebäude entspricht.

Insgesamt umfasst die Siedlung rund 100 Wohnungen in unterschiedlichen Grössen, darunter zahlreiche Familienwohnungen. Sie bietet langfristig bezahlbaren Wohnraum und trägt zur sozialen Durchmischung im Quartier bei.

Ein Teil der Erdgeschossflächen ist für gemeinschaftliche und quartierbezogene Nutzungen vorgesehen. Dazu gehören ein Gemeinschaftsraum sowie eine Gewerbefläche. Diese Angebote stärken das Zusammenleben innerhalb der Siedlung und fördern die Vernetzung mit dem umliegenden Quartier.

Ein besonderes Element bildet das inklusive Wohnprojekt «Zäme wohne», bei dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenleben. Damit setzt das Projekt ein Zeichen für Vielfalt und gelebte Inklusion im Alltag.

Die Überbauung wurde als 2000-Watt-Areal zertifiziert und erfüllt hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Zwei der Gebäude sind als Plusenergiehäuser konzipiert und produzieren über das Jahr hinweg mehr Energie, als sie verbrauchen. Die Energieversorgung erfolgt über Erdsonden und Wärmepumpen; Photovoltaikanlagen auf den Dächern leisten einen wesentlichen Beitrag zur Eigenstromproduktion. Ein lokales Energiemanagementsystem optimiert Verbrauch und Speicherung.

Auch in der Materialisierung und im Umgang mit Ressourcen wurde auf Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit geachtet. Die Kombination aus baulichen Massnahmen und erneuerbarer Energieproduktion macht die Siedlung zu einem beispielhaften Projekt für nachhaltiges Bauen im städtischen Kontext.

Das Mobilitätskonzept der Siedlung ist bewusst autoarm ausgestaltet. Die Anzahl Parkplätze ist reduziert, stattdessen stehen Angebote wie E-Car-Sharing sowie E-Bikes und E-Cargo-Bikes zur Verfügung. Grosszügige und gut zugängliche Veloräume unterstützen den Alltagsverkehr mit dem Fahrrad. Damit leistet die Überbauung einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Mobilität und zu einer hohen Aufenthaltsqualität im Aussenraum. 

Der zentrale Hof bildet das Herzstück der Siedlung. Er dient als Begegnungsort, Spielfläche und Aufenthaltsraum und ist offen gestaltet. Begrünte Fassaden, Blumenwiesen und naturnahe Flächen fördern die Biodiversität und schaffen ein angenehmes Mikroklima. Die Aussenräume wurden unter Einbezug zukünftiger Bewohnender konzipiert und tragen wesentlich zur Identität der Siedlung bei.

Mit der Reichenbachstrasse 118 ist auf der Engehalbinsel ein nachhaltiges, sozial durchmischtes und architektonisch qualitätsvolles Wohnprojekt entstanden, das sowohl den Bedürfnissen der Bewohnenden als auch den Zielen einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung gerecht wird. 

Alle Wohnungen sind vermietet und es werden keine Wartelisten geführt. Aber vielleicht haben Sie trotzdem Lust auf eine virtuelle Tour

Baufortschritt: Zeitraffer März 2021 – Oktober 2023

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