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Mahlzeitenherstellung: Ernährungs- und Qualitätsrichtlinien in der Stadt Bern

Die Stichworte «schmackhaft, gesund und nachhaltig» beschreiben die Anforderungen, die ans Essen in den Stadtberner Betrieben der familienergänzenden Kinderbetreuung gestellt werden. Das Schulamt und Jugendamt haben in Zusammenarbeit mit den Betreuungseinrichtungen entsprechende Ernährungs- und Qualitätsrichtlinien für die Mahlzeitenherstellung erarbeitet.

Symbolbild gesunde Ernährung. Kleine Tomaten und Peterli. Bild: pixabay
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In den Kitas, Tagis und Tagesschulen sowie in den Ferieninseln wird schon heute auf gesunde, kindergerechte Ernährung geachtet, neu sollen die Mahlzeiten zudem aus regionalen, saisonalen und fair produzierten Produkten hergestellt sein. Mit den Ernährungs- und Qualitätsrichtlinien setzt die Stadt Bern in ihren Betreuungsbetrieben auf Nachhaltigkeit.

Bereits heute wird in der familienexternen Kinderbetreuung ausgewogen gekocht, auf Allergien und beispielsweise religiöse Essgewohnheiten geachtet und es werden vegetarische Menus angeboten. Auch Rituale rund ums Essen, das Essen als soziales Ereignis mit Verhaltensregeln und die Auseinandersetzung mit der Herkunft und Herstellung des Essens sind im Betreuungsalltag fest verankert. 

An erster Stelle steht die Freude am gemeinsamen Essen

In der familienergänzenden Kinderbetreuung der Stadt Bern werden jeden Tag durchschnittlich 2500 Mahlzeiten ausgegeben. Dies bietet gute Möglichkeiten für die Gesundheitsprävention und die Wissensvermittlung in Fragen der Ernährung, Lebensmitteleinkauf und Verarbeitung. So sollen etwa Zucker, Fett und Salz zurückhaltend eingesetzt werden. Viel Gewicht legt die Stadt Bern darauf, dass die Kinder Freude und Lust am Essen in der Gemeinschaft erleben. Für den Gemeinderat ist wichtig, dass die Richtlinien regelmässig diskutiert, wenn nötig angepasst und die Betreuungspersonen wie auch das Kochpersonal geschult werden.

Greenpeace lobt Ernährungsrichtlinien in der Kinderbetreuung

Die Umweltorganisation Greenpeace hält in ihrem am 23. Mai 2018 publizierten Bericht «Nachhaltigkeit: Das Essen nicht vergessen» fest: «Die Ernährungsrichtlinien in den städtischen Betreuungseinrichtungen der Bundesstadt Bern sind vorbildlich und in ihrer Konsequenz schweizweit einmalig.» Greenpeace Schweiz hat die Ernährungsrichtlinien der zehn grössten Schweizer Städte (Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne, Winterthur, Luzern, St. Gallen, Lugano, Biel) analysiert. Im Fokus der Untersuchung standen Umweltbelastungen, die auf die Bereitstellung von Nahrungsmittel zurückzuführen sind.

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