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Digitalstrategie der Stadt Bern

Die Stadt Bern will die Digitalisierung dazu nutzen, ihre Dienstleistungen für Bevölkerung und Wirtschaft zu verbessern, auch im Sinn von mehr Inklusion. Das Motto lautet «Einfach für alle».

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat im Januar 2026 die neue Digitalstrategie der Stadt Bern genehmigt. Sie ersetzt die Strategie aus dem Jahr 2021 und legt fest, wie die Stadt den digitalen Wandel in den kommenden Jahren verantwortungsvoll, inklusiv und wirkungsorientiert gestaltet. 

Digitalisierung als Chance für besseren Service public

Die Weiterentwicklung der Dienstleistungen im digitalen Zeitalter ist eine zentrale Herausforderung für die öffentliche Hand – und eine grosse Chance: Verwaltung und Service public können neu gedacht werden. Abläufe werden vereinfacht und der Zugang zu den Dienstleistungen der Stadt wird hindernisfrei. Mitarbeitende bekommen eine zeitgemässe Arbeitsumgebung und ihre Ressourcen werden effizienter eingesetzt.

Fünf strategische Stossrichtungen geben den Rahmen für die digitale Transformation in der Stadt Bern:

 

Wandel aktiv gestalten

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Die Stadt Bern treibt den digitalen Wandel auf allen Stufen voran und richtet ihre Angebote und Dienstleistungen konsequent auf die Bedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft aus. Gelebte Vertrauenskultur, anschlussfähige Prozesse und klare Verantwortlichkeiten ermöglichen einen wirkungsvollen Mitteleinsatz und sorgen für nachhaltigen Nutzen.

Inklusive Gemeinschaft

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Die Stadt Bern schafft einfache Zugänge zu den städtischen Dienstleistungen. So fördert die Verwaltung die Selbstbestimmung von Bevölkerung, Wirtschaft sowie ihrer Partnerorganisationen. Diese Stossrichtung konzentriert sich auf den Aufbau und die Pflege von Zusammenarbeit sowie die Vertiefung des öffentlichen Dialogs. 

Digitale Infrastruktur für den Service public

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Diese Stossrichtung beinhaltet die Entwicklung neuer Portale für die Bevölkerung und die Konzeption sowie Umsetzung digitaler Angebote und Dienstleistungen, die einen modernen, effizienten Service public gewährleisten. Digitalplattformen mit einfachem Zugang und einmaliger Dateneingabe («once only») werden aufgebaut.

Digitale Nachhaltigkeit

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Die Stadt Bern fördert nachhaltige und zukunftsgestaltende Plattformen und Dienstleistungen. Sie schafft so mehr Ressourceneffizienz und Chancengleichheit für Bevölkerung und Wirtschaft. Diese Stossrichtung integriert die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Bern in ihre digitale Strategie. 

Digitale Fähigkeiten

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Die Stadt Bern versteht sich als lernende, flexible und innovative Organisation. Sie setzt sich dafür ein, die digitalen Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden in Verwaltung und Politik zu stärken und die Gesellschaft sowie die Wirtschaft für digitale Themen zu mobilisieren und zu sensibilisieren. 

Diese Stossrichtungen und die fünf Leitprinzipien «Bedürfnisorientierung», «Interoperabilität», «Lernkultur», «Digitales Primat» und «Data Excellence» prägen die Geschäftsentwicklung in den nächsten Jahren.

Verantwortungsvoller Umgang mit Daten und Technologien

Ein zentrales Anliegen der Digitalstrategie ist der sichere und transparente Umgang mit Daten. Die Stadt Bern gewährleistet Datenschutz und Informationssicherheit und stärkt das Vertrauen der Bevölkerung in die digitale Verwaltung. Gleichzeitig setzt sie auf Open Government Data: Öffentliche Daten werden – soweit rechtlich möglich – standardmässig zugänglich gemacht. Moderne Technologien wie Automatisierung, datenbasierte Entscheidungsunterstützung oder künstliche Intelligenz kommen dort zum Einsatz, wo sie einen klaren Nutzen stiften und den Menschen dienen. Digitalisierung ist für die Stadt Bern kein Selbstzweck, sondern ein Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität.

Aktiv und umsichtig

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Die Stadt Bern will den digitalen Wandel aktiv gestalten, in Kooperation: Sie setzt auf Dialog und Partnerschaft mit Bevölkerung, Wirtschaft, Forschung und anderen Gemeinwesen auf kommunaler und kantonaler Ebene sowie mit dem Bund.

Im Umgang mit Daten setzt die Stadt einerseits auf «Open Government Data», andererseits stellt sie sichere digitale Infrastrukturen bereit, welche privaten und juristischen Personen die Hoheit über ihre Daten gewährleisten.

Die digitale Transformation verändert die Dienstleistungen und deren Erbringung in grundlegender Weise, macht Anpassungen von Prozessen und Verantwortlichkeiten notwendig und verlangt nach neuen Formen der Führung und Zusammenarbeit.

Laufende Anpassung

Die technologische Entwicklung schreitet rasant voran, langfristige Prognosen zu zukünftigen digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen sind nur beschränkt möglich. Deshalb verfolgt die Stadt Bern mit ihrer Digitalstrategie einen dynamischen Ansatz. Anstelle von konkreten Projekten definiert sie Zielbilder und Handlungsfelder. 

Die Elemente der Digitalstrategie werden in einem regelmässigen Zyklus durch die Konferenz Digital Stadt Bern (KDSB) auf Aktualität und Relevanz überprüft.

Umsetzungskonzept

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Das «Umsetzungskonzept zur Digitalstrategie der Stadt Bern» adressiert folgende Bereiche: 

Organisation: Sie zeigt, wie die Stadt Bern den Prozess der digitalen Entwicklung führt und verantwortet. Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite.

Governance: Diese umfasst die Bereiche strategische Steuerung und Priorisierung, Koordination und Integration, Rahmengebung und Standards, Monitoring und Wirkungskontrolle, Kultur- und Kompetenzförderung sowie Vermittlung und Kommunikation.

Portfolio: Mit dem Digitalportfolio stellt die Stadt Bern sicher, dass digitale Vorhaben gesamtstädtisch koordiniert werden. Die Digitalisierungsprojekte werden auf Bedürfnisse von Verwaltung und Anspruchsgruppen ausgerichtet, Synergien werden genutzt, was Ressourcen schont. Zudem werden Querschnittsthemen wie Datenschutz und Sicherheit eingebunden. 

Qualitäts- und Risikomanagement: Mit dem Aufbau des Qualitäts- und Risikomanagements (QRM) hat die Stadt Bern einen Meilenstein für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Digitalstrategie gesetzt. Die QRM-Fachstelle schafft einen verbindlichen Rahmen, um Risiken und Qualitätsaspekte systematisch zu erfassen und sichtbar zu machen. Strategische Digitalvorhaben werden damit frühzeitig unterstützt, was sie resilienter und wirksamer macht.

Kulturwandel: Der digitale Wandel verändert die Dienstleistungen und die Art, wie diese erbracht werden, auf grundlegende Weise: Er verlangt Anpassungen bei Prozessen und Zuständigkeiten, sowie neue Formen der Führung und Zusammenarbeit. Dies bedingt einen kulturellen Wandel in den Köpfen aller Beteiligten. 

Kommunikation: Die Kommunikation stärkt die Zusammenarbeit, die Transparenz und sorgt für die gemeinsame Orientierung in der digitalen Transformation. Eine verständliche und regelmässige Kommunikation stellt den Informationsfluss sicher.

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