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Erlacherhof
Erlacherhof
In der Junkerngasse ist der Erlacherhof geschichtlich und architektonisch das bedeutendste private Bauwerk der Stadt Bern. Gebaut unter Architekt Albrecht Stürler nach 1747, beim Einmarsch der französischen Truppen 1798 Hauptquartier des Stadtkommandanten Général Brune, später Schulhaus und nach 1848 Sitz des Schweizerischen Bundesrats, heute Sitz des Gemeinderats (Exekutive) der Stadt Bern und des Stadtpräsidenten. Im Erlacherhof sind die Stadtkanzlei und verschiedene Dienststellen der Präsidialdirektion untergebracht: Generalsekretariat der Präsidialdirektion, Stadtentwicklung, Kommunikation, Denkmalpflege, Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann und die Zentralen Dienste.
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Gemeinderatssaal
Der Raum öffnet sich in drei Fenstertüren zum Garten. Die Wände sind mit einem einfachen, in Rechteckfelder aufgeteilten Täfer versehen, das in verschiedenen Grüntönen gefasst ist. Das Parkett ist rekonstruiert. Die Louis-XV-Spiegel zwischen den Fenstertüren stammen aus der Werkstatt Funk; die Portraits zeigen Albrecht von Wattenwyl und Wilhelmine von Erlach. Der Raum wurde ursprünglich mit zwei über Eck gestellten Cheminées geheizt; 1885 sind diese ersetzt worden durch Kachelöfen, die mit Szenen und Gestalten der bernischen Geschichte geschmückt sind. Das Portrait neben der Eingangstüre zeigt Hieronymus von Erlach. Der Gemeinderat trifft sich jeweils am Mittwoch zur Sitzung im Erlacherhof.
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Die Gartenterrasse
An allen drei Seiten mit Balustraden versehen, wölbt sich die Terrasse in der Mitte in das Tal vor. Der 1979 nach älteren Bildvorlagen neu angelegte Garten führt im Hauptweg die Längsachse weiter; die geschweift eingefassten Rechteck-Bosquets werden durch zwei Reihen von Kugelahorn-Bäumen begleitet. Den Abschluss bildet der querovale Springbrunnen.
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Deckengemälde
Das Deckengemälde im Treppenhaus zeigt eine Gruppe von Putten, die mit abgelegtem Kriegsgerät spielen und mythologische Szenen nachstellen, namentlich die Rückkehr des Mars zu Venus – Symbol der Abwendung des Auftraggebers vom Kriegsdienst. Die Zuschreibung des Bildes an den Schaffhauser Johann Ulrich Schnetzler (1704-1763) ist umstritten.
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