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19. Februar 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 51

Das Untersuchungsrichteramt und die Stadtpolizei Bern teilen mit:

Kurden: Geiselnahme nach Verhandlungen beendet

pid. (20.00 Uhr) Die Verhandlungen mit den kurdischen Geiselnehmern sind erfolgreich verlaufen; die beiden Geiseln - eine Frau und ein Mann - sind körperlich unverletzt und frei.

Nachdem eine Gruppe von rund 50 Kurden das Generalsekretariat der FDP Schweiz, Neuengasse 20, am Freitag Nachmittag gestürmt und zwei Geiseln genommen hatte, hat sich die Stadtpolizei Bern mit allen verfügbaren Einsatzkräften vor Ort begeben. In der Folge flüchteten die Geiselnehmer mit den beiden Opfern in den sechsten Stock und verschanzten sich. Durch die Polizeikräfte konnten zehn Kurden im Treppenhaus angehalten und in die Polizeikaserne am Waisenhaus geführt werden. Nach ersten Verhandlungen hat die Polizei der Forderung der Geiselnehmer nachgegeben und die festgenommenen Kurden auf freien Fuss gesetzt. Nach rund dreistündigen weiteren Verhandlungen durch die Einsatzleitung der Polizei und Nationalrat Franz Steinegger, haben sich die Besetzer bereit erklärt, das Gebäude zu verlassen und die Geiseln freizulassen, was um 19.30 Uhr der Fall gewesen ist. Gegen die Besetzer wurde eine Strafverfolgung eingeleitet.

Polizeikommando der Stadt Bern

rs

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