Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

20. September 1999 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 367

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Stellungnahme der Stadtpolizei Bern zum Communiqué der Gassenküche vom 19.09.99

pid. Die Vorwürfe der SKIB im Zusammenhang mit der Essensabgabe vom vergangenen Sonntag an der Schwanengasse treffen in keiner Art und Weise zu. Polizeibeamte haben weder am letzten Sonntag, noch an den vorhergehenden Essensabgaben drogenabhängige oder andere Personen aus dem Bereich der Gassenküche vertrieben. In keinem Fall hat die Polizei versucht, zum Ort der Essensausgaben vorzudringen.<br> Während den letzten drei Essensabgaben war die Polizei nie ständig vor Ort; vielmehr hat sie die Gassenküche mit gelegentlichen Patrouillenfahrten überwacht, hat die anwesenden Personen aber nie gestört; dies, nachdem den Vertreterinnen und Vertretern der SKIB bereits früher klar kommuniziert worden ist, dass die Stadtpolizei Bern keine rechtsfreien Räume dulden kann und darf.<br> Es trifft zu, dass am Sonntag Abend ein Mann durch eine Polizeipatrouille einer Personenkontrolle unterzogen worden ist. Diese Kontrolle hat nicht im Bereich der Essensabgabe, sondern auf öffentlichem Grund, dem Verbindungssträsschen zwischen Bundesgasse und Sulgeneckstrasse, stattgefunden. Weil der Angehaltene sich nicht ausweisen konnte und zudem Heroin mit sich führte, ist er zur Kontrolle in die Polizeikaserne am Waisenhausplatz geführt worden. Diesen Transport versuchten Aktivistinnen und Aktivisten der SKIB zu verhindern. Der Polizeibeamte machte die Personen darauf aufmerksam, dass sie eine Amtshandlung behindern würden und dies strafbar sei. Einer bekannten Person erklärte der verantwortliche Polizeibeamte, dass er ihn kenne und zur Anzeige bringen werde, falls er die Wegfahrt weiterhin behindere. Gestützt auf diese Aussage gaben die anwesenden Personen den Weg frei.<br> Der angehaltene 34-jährige Mann wurde nach erfolgter Kontrolle entlassen; er wird wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

bg

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile