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24. September 2003 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 19

Das Regierungsstatthalteramt und das Feuerwehrkommando der Stadt Bern teilen mit:

Sechs Verletzte und hoher Schaden nach Brand in Hochhaus im Schwabgut

bfb. Sechs Verletzte, vier verendete Wellensittiche und Schaden von über einer halben Million Franken sind die vorläufige Bilanz eines heftigen Wohnungsbrandes am Mittwochabend in einem zwölfgeschossigen Hochhaus im Schwabgutquartier in Bern-Bümpliz. Als Brandursache steht ein technischer Defekt an einem Fernsehgerät fest.

Am Mittwochabend, kurz vor 17.30 Uhr, gingen bei der Einsatzleitzentrale der Berufsfeuerwehr gegen 15 Meldungen über einen heftigen Wohnungsbrand im ersten Stock des zwölfgeschossigen Hochhauses an der Normannenstrasse 45 ein. Beim Eintreffen der mit 3 Tanklöschfahrzeugen, 2 Autodrehleitern und 23 Mann ausgerückten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehrkompanie 3 hatten sich die Flammen aus der in Vollbrand stehenden Wohnung bereits über die Fassade bis ins sechste Geschoss ausgedehnt. Das Treppenhaus war wegen der enormen Hitze und der starken Verqualmung nicht mehr begehbar.<p> Mit einem parallel geführten Löschangriff gelang es den Einsatzkräften relativ rasch, den Vollbrand in der Wohnung sowie den Brand an der Aussenfassade mit 2 Leitungen unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig konnten 8 in ihren Wohnungen eingeschlossene Personen mit der Autodrehleiter in Sicherheit gebracht werden. 2 weitere Personen wurden von Atemschutztrupps mittels Rettungsmasken durch das stark verrauchte Treppenhaus ins Freie gerettet. Für vier Wellensittiche kam jedoch jegliche Hilfe zu spät.<p> Fünf Personen mit Anzeichen einer Rauchvergiftung sowie ein Herzpatient mussten von der mit 3 Rettungswagen, einer Ambulanz, einem Katastrophenanhänger und 10 RettungssanitäterInnen im Einsatz stehenden Sanitätspolizei hospitalisiert werden.<p> Neben der ausgebrannten Wohnung und der erheblich beschädigten Fassade wurden ebenfalls sämtliche 22 Wohnungen und das Treppenhaus durch Russniederschläge in Mitleidenschaft gezogen. Infolge eines durch die grosse Hitze geschmolzenen Radiators entleerte sich das Wasser des Heizsystems in das vom Brand unversehrten Erdgeschoss und führte dort zu einem grösseren Wasserschaden. Das Hochhaus kann zur Zeit nicht bewohnt werden, sämtliche BewohnerInnen konnten aber bei Verwandten und Bekannten untergebracht werden.<p> Der entstandene Schaden dürfte nach ersten Schätzungen eine halbe Million Franken übersteigen. Inwieweit die Statik des Hochhauses durch den heftigen Brand beschädigt wurde, wird zur Zeit von Fachleuten abgeklärt. <p> Die Ermittlungen des Dezernates Brände und Explosionen (BEX) der Kantonspolizei haben ergeben, dass ein technischer Defekt an einem Fernsehgerät zum Brand geführt hat.

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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