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11. Februar 2004 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 37

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Unfallstatistik 2003 der Gemeinde Bern - Stagnation der Unfallzahlen in der Stadt Bern

pid. Die Vorgabe des Massnahmenplans Verkehrssicherheit für den Zeitraum von 2002 bis 2011 sieht vor, die Unfälle mit Personenschaden um 10 % zu reduzieren. Die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2003 der Stadt Bern kommen diesem Ziel noch nicht wesentlich näher, trotzdem konnte der Trend der letzten Jahre gebrochen werden: Die Werte stagnieren und entsprechen im wesentlichen den Zahlen aus dem Vorjahr. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden blieb mit 485 Unfällen praktisch auf gleicher Höhe (2002: 487 Unfälle). Insgesamt ereigneten sich im vergangenen Jahr 1298 Verkehrsunfälle, was einer geringen Zunahme von 1.4% entspricht (2002: 1280 Unfälle).<p> Die Ähnlichkeit der Unfallstatistiken der beiden letzten Jahre zeigt sich auch bei weiteren Vergleichen. In den Vorjahren war die Anzahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen immer steigend, dies trotz Abnahme der Unfallzahlen. Diese stetige Zunahme wurde im 2003 gestoppt, es konnte gar eine leichte Abnahme der Verletzten registriert werden. Leider wurden wiederum 3 Personen bei Unfällen auf den Ge-meindestrassen getötet (2002 = 3).<br> Die Unfallzahlen bei Unfällen mit FussgängerInnen ging mit 2.6% leicht zurück (75 Unfälle; 2002 = 77). Einzig bei den Unfällen mit leichten Zweirädern muss eine negative Entwicklung mit einer Zunahme von 24 Unfällen festgestellt werden. Die Unfälle beim Fahren unter Alkoholeinfluss haben ebenfalls stagniert (92 Unfälle; 2002 = 94).<p> Gegenüber den teilweise schlechten Witterungsverhältnissen im 2002 überraschte das vergangene Jahr mit Schönwetter-Rekorden. Dies führte dazu, dass vermehrt von Fahrrad und Mofa Gebrauch gemacht wurde. Der Grund der Unfallzunahme bei leichten Zweirädern kann dadurch erklärt werden. Andere Auffälligkeiten hinsichtlich Unfalltyp resp. Unfallhauptursachen konnten nicht festgestellt werden.<br> Trotz der vermeintlich guten Fahrbahn-, Sicht- und Wetterverhältnisse war die Unfallhäufigkeit der Schleuder- und Selbstunfälle und der Abbiegeunfälle ähnlich hoch wie im Vorjahr. Die Zahl der Auffahrunfälle hat sogar leicht zugenommen. Das Missachten des Vortrittsrechts, das Nichteinhalten der erforderlichen Abstände und das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Verkehrssitua-tion sind weiterhin die Spitzenreiter unter den Unfallursachen.<p> Die Präventionskampagnen im Rahmen des Massnahmenplans Verkehrssicherheit, welche die Stadtpolizei Bern in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt Bern im vergangenen Jahr durchgeführt hat, widmeten sich den vielen Auffahr- und Vortrittsunfällen. Die Verkehrsteilnehmenden wurden mittels einfachen Informationen aufgefordert, an den bekannten Strassenabschnitten ihr Verhalten entsprechend zu ändern. Zusammen mit stetigen Verkehrskontrollen konnte dadurch eine Unfallzunahme verhindert werden. In einigen Strassenabschnitten waren die Unfallzahlen sogar erfreulich rückläufig.<br> Die Prävantionsmassnahmen konzentrieren sich auch im laufenden Jahr auf die stark belasteten Verkehrsachsen. Schwerpunkt ist jedoch das korrekte Verhalten im Bereich von Fussgängerstreifen. Einerseits werden die FussgängerInnen betreffend ihrer Rechte und Pflichten informiert, andererseits soll die nach wie vor schlecht beachtete Anhaltepflicht vor Fussgängerstreifen mit gezielten Kontrollen verbessert werden.<p> Polizeikommando der Stadt Bern

fm

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