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31. Juli 2005 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 228

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Erste Erkenntnisse zum Ballonunfall im Stade de Suisse

pid. Gestern Samstag Abend kam es während der Eröffnungsfeier des neuen Stade de Suisse zu einem Unfall mit einem Heliumballon (siehe Medienmitteilung Nr. 227). Erste Abklärungen der Stadtpolizei Bern haben nun ergeben, dass offenbar Kommunikationsprobleme zum Unfall geführt haben. Zum Schluss der Veranstaltung sollten zwei Ballons mit je einem Artisten vom Dach des Stadions auf die Rasenfläche schweben. Die Abklärungen haben gezeigt, dass die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen an sich genügend waren. Über Funk wurden Anweisungen zum lösen der Sicherheitsseile erteilt. Infolge der lauten Musik entstanden offenbar Abspracheprobleme. Dabei kam es zum folgenschweren Missverständnis: bei einem der Ballone wurden alle Sicherheitsseile gelöst, worauf sich dieser selbständig machte. Der daran hängende Artist war absolut machtlos und konnte keinen Einfluss auf das Geschehen nehmen. Das sich im Ballon befindende Helium strömte aus, was schlussendlich den Absturz des Ballons nach einer zurückgelegten Distanz von ca. 400m verursachte. Dank der sofort eingeleiteten Suchaktion und der hervorragenden Zusammenarbeit der Sanitätspolizei, Rega, Feuerwehr, der betroffenen Eventfirma und der Stadtpolizei, konnte der abgestürzte Ballon relativ rasch geortet und der verletzte Artist geborgen werden. Der Verunfallte, ein 30-jähriger französischer Staatsangehöriger, erlitt Frakturen an beiden Ellenbogen, eine Hirnerschütterung, diverse Prellungen und Schnittverletzungen. Der Mann befindet sich nach wie vor in Spitalpflege. Am Dach der AMAG und am Ballon entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. Fr. 10'000-.

Polizeikommando der Stadt Bern

ff

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