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9. Dezember 2006 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 508

Das Untersuchungsrichteramt und die Stadtpolizei Bern teilen mit:

Enkeltrick: mutmassliches Betrügertrio angehalten

pid. Aufgrund der Meldung einer Bank, wonach eine Rentnerin 100'000 Franken für einen Bekannten aus Wien abheben wolle, wurden die Frau und deren Domizil am Freitagnachmittag überwacht. Die Polizisten in Zivil stellten denn vor Ort auch drei polnische Staatsangehörige, eine Frau und zwei Männer fest, welche sich verdächtig verhielten. Sie konnten kurze Zeit später in einer gezielten Aktion angehalten werden. Die Geldübergabe konnte verhindert werden.

Die Rentnerin war von ihrem angeblichen Bekannten, welcher sich als Enkel aus Wien ausgab, in hochdeutscher Sprache dringend um Geld für den Kauf einer Liegenschaft angerufen worden.

Bereits Ende November wurde ein Rentner um 3'500 Franken geprellt, nachdem er von einem Unbekannten unter dem Vorwand, sein Vater habe mit ihm in derselben Firma gearbeitet, angesprochen worden war.

Ebenfalls Ende November wurden in der Länggasse an mehreren Briefkästen und Türglocken gelbe Kleber vorgefunden. Sie enthielten folgenden Wortlaut: „bin vorbeigekommen – rufe dich an, aber erst ab 15. Januar 2007 – Gruss W“. Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um vorbereitende Massnahmen für die Anwendung des so genannten Enkeltricks durch vorwiegend polnische Staatsangehörige handelt.  

Damit Sie nicht Opfer von Trickbetrügern werden, rät die Stadtpolizei Bern:

  • keine Angaben zur eigenen Person, auch nicht zu persönlichen Daten oder zur Verwandtschaft machen
  • sofern möglich, sich die Anrufernummer merken
  • mit dem Anrufer keinen Termin abmachen, zumindest nicht kurzfristig
  • umgehend die Polizei informieren.

Polizeikommando der Stadt Bern

fm

Weitere Informationen.

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