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12. Oktober 2011 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 59

Stadt Bern

Hochwassersituation: Entwarnung

bfb. Die Hochwassersituation hat sich in Bern in den letzten 24 Stunden soweit entschärft, dass für die Bevölkerung keine Gefahr mehr besteht. Dank der früh-zeitigen Warnung der direkt betroffenen Bevölkerung, der engen Zusammenar-beit mit dem Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern, diverser vorbeugen-der Massnahmen und Hilfeleistungen konnten Schäden verhindert werden.

Nachdem der Abfluss der Aare in Bern weiter rückläufig ist und an den Uferwegen nach einer Kontrolle durch Mitarbeitende des städtischen Tiefbauamtes keine Schäden festgestellt werden konnten, besteht für die Bevölkerung keine Gefahr mehr. Die Uferwege können ab sofort wieder frei begangen werden.

Aufgrund der Unwettersituation im Berner Oberland, der stark steigenden Pegelstände von Brienzer- und Thunersee und der grossen, zu erwartenden Wassermengen löste die Berufsfeuerwehr Bern am Montagvormittag, 10. Oktober 2010, für die direkt betroffene Bevölkerung vorsorglich den SMS-Warndienst aus. Gleichzeitig wurden vorbereitende Massnahmen getroffen, so wurden zum Beispiel in der Matte die Regenwasserabflussdeckel geschlossen, um ein allfälliges Rückfliessen von Aarewasser zu verhindern. Ein Kranwagen zum Entfernen von Schwemmholz wurde in Bereitschaft gestellt, kritische Stellen wurden von Feuerwehrleuten regelmässig kontrolliert und aus Sicherheitsgründen die Uferwege von der Polizei gesperrt.

Im weiteren Verlauf setzte die Berufsfeuerwehr in der Matte und im Altenberg insgesamt fünf Pumpen zum Entfernen von Grundwasser aus Liegenschaften ein. Zudem musste in der Elfenau ein grosser Baum gesichert werden, der in die Aare gefallen war. Mitarbeitende von Energie, Wasser Bern beobachteten beim Schwellenmätteli und beim Engehaldenstauwehr die Situation und entfernten insgesamt ca. 150m³ Schwemmholz.

Das aktuelle Hochwasserereignis hat gezeigt, dass unter Berücksichtigung der Abflussmengen des Thunersees, des Entlastungsstollens, der Zuflüsse zwischen Thun und Bern und weiterer Faktoren, wie die Wetterprognosen und die Schwemmholzsituation, klare Aussagen zum Wasserstand möglich sind. Die enge Zusammenarbeit mit dem Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern hat dazu beigetragen, dass es in Bern zu keinen Schäden gekommen ist.

 

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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