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11. Juni 2012 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 40

Zollikofen

Erfolgreicher Löschangriff auf brennenden Öltank

bfb. Dichter Rauch auf dem Gelände der Firma Tamoil in Zollikofen hat am Montagabend einen Grossalarm der Ortsfeuerwehren von Münchenbuchsee und Zollikofen ausgelöst. Nur kurze Zeit später wurden die Berufsfeuerwehr Bern und der Lösch- und Rettungszug der SBB aufgeboten. Was täuschend echt aussah, war eine Überprüfung der Alarmorganisation im Rahmen einer Übung.

Am Montag, 11. Juni 2012, ging kurz nach 19.00 Uhr bei der Feuerwehr Münchenbuchsee die Meldung über einen Brand auf dem Gelände der Firma Tamoil (Gemeinde Münchenbuchsee) in Zollikofen ein. Noch während des Ausrückens wurde die Feuerwehr Zollikofen aufgeboten. Die Feuerwehrleute lokalisierten den Brand an einem der kleineren Öltanks und starteten den Löschangriff mit zwei Tanklöschfahrzeugen, fünf Zubringer-, mehreren Transport- und zahlreichen Druckleitungen. Weil ein Übergreifen der Flammen auf weitere, angrenzende Tanks drohte, wurde – als Sonderstützpunktfeuerwehr – die Feuerwehr Bern aufgeboten. Fast gleichzeitig erhielt der Lösch- und Rettungszug der SBB den Auftrag, neun exponierte Kesselwagen in Sicherheit zu bringen und anschliessend durch Abkühlen der umliegenden Tanks die Löscharbeiten zu unterstützen. Die Berner Feuerwehr baute mit dem mobilen Grossventilator, dem Grosstanklöschfahrzeug und einem weiteren mobilen Wasserwerfer eine Schutzwand aus Wasser zu den nächstgelegenen Öltanks auf. Unterstützt von Berner Feuerwehr und dem Lösch- und Rettungszug, gelang es den beiden Ortsfeuerwehren nach ca. 45 Minuten, den Brand unter Kontrolle zu bringen, nach eineinhalb Stunden war er gelöscht.

Aufmerksame Beobachter der Einsatzübung waren Gemeindevertreterinnen und -vertreter von Münchenbuchsee und Zollikofen sowie Direktionsmitglieder der Firma Tamoil. Hauptmann Stephan Neukomm, Kommandant der Feuerwehr Münchenbuchsee, hob in seiner Übungsbesprechung das rasche, gute Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen, die Orts- und Gebäudekenntnis, das Umsetzen des dreifachen Brandschutz-Löschangriffs und den koordinierten Einsatz der Mittel hervor. Er zeigte sich überzeugt, dass ein Echtereignis dank rascher Alarmierung und zielführendem Löschangriff im Keim erstickt werden kann, bevor es sich zu einem Grossbrand ausweitet.

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Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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