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6. Juli 2012 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 48

Stadt Bern

Die Hochwassersituation entspannt sich weiter

bfb. Die Gewitter der vergangenen Nacht und die zum Teil heftigen Niederschläge haben heute Freitag zu keiner erneuten Verschärfung der Hochwassersituation in Bern geführt. Trotzdem behalten die Einsatzkräfte die Hochwasserschutzmassnahmen vorerst noch aufrecht.

Gewitter und teils heftige Niederschläge haben in Bern in den letzten 24 Stunden zu keinem erneuten Anschwellen der Aare geführt. Die Wassermenge betrug heute Freitag, 6. Juni 2012, um 16.00 Uhr, 330m3/sec. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, weil die Wassermenge aus dem Thunersee vorübergehend reduziert worden ist. Die kontrollierte Wasserregulierung wird das Bild der Aare auch in den nächsten Tagen bestimmen; das kantonale Amt für Wasser und Abfall (AWA) ist weiterhin bemüht, eine möglichst grosse Menge Wasser aus Brienzer- und Thunersee abfliessen zu lassen, um auf grosse Niederschlagsmengen aus dem Oberland reagieren zu können.

Trotzdem darf von einer leichten Entspannung der Hochwassergefahr gesprochen werden, vor allem weil die Meteorologen für das Wochenende besseres Wetter voraussagen. Die Berufsfeuerwehr hat entschieden, die Hochwassersperren vorerst bestehen zu lassen. Einzelne Sperrelemente wurden bereits abgebaut, damit die Bewegungsfreiheit der direkt betroffenen Bevölkerung verbessert werden kann. Das Mattequartier bleibt mit Ausnahme des Zubringerdienstes für den privaten motorisierten Verkehr gesperrt. Der Bus von Bernmobil verkehrt ab Freitagabend wieder. Die Wege entlang der Aare sind, sofern sie wegen der mobilen Sperren nicht versperrt sind, offen und begehbar. Dies gilt auch für alle Flussübergänge.

Entlang der Schwelle wie auch beim Engehaldenwehr sind in den letzten beiden Tagen insgesamt 200 Tonnen Schwemmholz aus der Aare entfernt und anschliessend entsorgt worden.

Die Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen wie auch Mitarbeitende von Energie, Wasser Bern werden auch über das Wochenende die Lage aufmerksam weiterverfolgen, die Hochwassersperren und Pumpen unterhalten und allfällige Schwemmholzansammlungen entfernen. Die Einsatzleitung ist zudem in ständigem Kontakt mit dem AWA, um auf neue Situationen rasch reagieren zu können. Auch ist die Bevölkerung weiterhin hohen Pegelstandes dazu angehalten, überflutungsgefährdete Kellerräume und Erdgeschosse auf Grundwassereinbrüche zu kontrollieren.

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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