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2. Juni 2013 | Feuerwehr und Sanitätspolizei
Medienmitteilungsnummer 30

Stadt Bern

Kontrolliertes Hochwasser

Der Pegelstand der Aare in Bern ist stabil. Die Gefahr eines Hochwassers mit mehr als 400m3/sec besteht aufgrund der aktuellen Wetteraussichten nicht mehr. Die Pegelstände von Thuner- und Brienzersee sind aber sehr hoch, weshalb das Kantonale Amt für Wasser und Abfall (AWA) bestrebst sein wird, ein Maximum an Wasser abfliessen zu lassen. Darum wird die Aare auch in den nächsten Tagen viel Wasser führen. Die Feuerwehr überwacht das Einsatzgebiet weiter und belässt die Verbauungen vorerst vor Ort. Auch die Uferwege bleiben aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Die Gefahr eines Hochwassers hat sich in der Nacht auf Sonntag, 2. Juni 2013, weiter entschärft. Die Pegelstände der Zuflüsse zwischen Thun und Bern sind klar rückläufig. Weil der Wasserstand von Thuner- und Brienzersee aber sehr hoch sind, lässt das AWA möglichst viel Wasser aus dem Thunersee abfliessen. Dies führt dazu, dass in Bern auch in den nächsten Tagen mit einem kontrolliert hohen Pegelstand gerechnet werden muss.

Die Meteomodelle sagen für die nächste Woche vorwiegend trockenes, deutlich wärmeres Wetter voraus. Wegen des hohen Pegelstandes muss ein Teil der von der Feuerwehr veranlassten Massnahmen belassen werden. Andere Massnahmen, wie etwa die Beaverschläuche, werden aus Sicherheitsgründen und, um gegen Überraschungen gewappnet zu sein, noch nicht zurückgebaut.

Die Zufahrt in das Mattequartier ist ab sofort wieder möglich. Auf dem Mühlenplatz betreibt die Feuerwehr zurzeit noch einen Informationsstand. Die Uferwege bleiben aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt. Betroffen sind die Wege zwischen der Elfenau und der Neubrück beidseits der Aare. Die Feuerwehr überwacht das ganze Einsatzgebiet in den Gemeinden Bern und Bremgarten.

Wegen des hohen Pegelstandes bleibt auch die Gefahr von Grundwasser bestehen. Bewohner mit exponierten Kellern sind aufgefordert, regelmässig zu kontrollieren. Bis zur Stunde hat die Feuerwehr keine Meldung erhalten, wonach aufgrund des Grundwassers Schäden entstanden wären.


Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern

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