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26. Januar 2000 | Gemeinderat, Direktionen

Aussenraumaufwertung bei Volksschulen und Kindergärten

Nach heutigen Erkenntnissen kann die Gestaltung der Aussenräume bei städtischen Volksschulanlagen teilweise nicht mehr als kindergerecht bezeichnet werden. Dies gilt insbesondere in Bezug auf den Spielwert der Aussenanlagen und deren beschränkte Nutzbarkeit für schulische Zwecke. Schrittweise sollen die Aussenräume deshalb so aufgewertet werden, dass sie den aktuellen Anforderungen entsprechen. Zwei Massnahmenpakete sind 1998 und 1999 bereits ausgeführt worden; nun hat der Gemeinderat eine weitere Kredittranche von 100 000 Franken für Verbesserungen an sieben Schul-Aussenanlagen bewilligt.

pbd. Der vom Stadtrat Ende 1995 im Zusammenhang mit der Auflösung der "Kochbuchkasse" bewilligte Betrag löste die Aktion "naturnahe und kindergerechte Umgestaltung von möglichst vielen Aussenräumen von Kindergärten" aus, die 1997 mit einer sehr erfreulichen Bilanz abgeschlossen werden konnte: In 15 Projekten sind die Aussenräume von 22 Kindergärten entsprechend umgestaltet worden. Jeder vierte städtische Kindergarten verfügt heute über einen naturnah und kindergerecht gestalteten Aussenraum.

Mit den vom Gemeinderat in den vergangenen zwei Jahren bewilligten Krediten konnten neun Kindergärten und Schulanlagen aufgewertet werden. Nun geht es um sieben weitere Anlagen, bei denen die Aussenräume verbessert werden sollen. Es handelt sich um die Stapfenackerschule, die Manuelschule, die Fellerstock-Schule sowie Kindergärten Rossfeld, Depotstrasse, Sulgenbach und Sonnenhof. Die baulichen Interventionen beschränken sich auf kleine Umgestaltungen und Aufwertungen bestehender Anlageteile. Ferner werden Massnahmen realisiert, welche die Nutzungsvielfalt erhöhen. Ausserdem sollen die Bedeutung der Umwelt und die Beachtung naturgeprägter Kreisläufe wieder ins Zentrum des Unterrichts rücken.

 

Die Projekte wurden von der Stadtgärtnerei zusammen mit der Schuldirektion, den Schulkommissionen, den Schulleitungen und der Elternschaft erarbeitet. Nach Möglichkeit versuchen die Schulen das Entstehen der Anlagen in den Unterricht einzubeziehen, so dass gleichzeitig eine hohe Identifikation zwischen Benützenden und Anlagen entsteht. Zudem unterstützen die Schulen die Massnahmen mit finanziellen Mitteln, welche sie mit Eigenleistungen erworben haben.

Pressedienst der Stadt Bern

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