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31. Januar 2001 | Gemeinderat, Direktionen

Integrierte Schulsozialarbeit im Schulkreis Brunnmatt

Am 1. Februar nimmt Ueli Imhof im Schulkreis Brunnmatt für vorerst ein Jahr seine Tätigkeit als Schulsozialarbeiter auf. Er wird in dieser Zeit den Schülerinnen und Schülern bei Problemen im Elternhaus, mit Kolleginnen und Kollegen, mit Behörden, bei der Freizeitgestaltung oder bei der persönlichen Entwicklung zur Seite stehen. Er wird aber auch Lehrpersonen beraten im Umgang mit schwierigen Situationen in der Klasse oder im Verhalten von einzelnen Schülerinnen und Schülern und in Absprache mit ihnen Lösungen suchen mit den Eltern und andern sozialen Institutionen. Seine Dienste stehen ebenfalls den Eltern von Schülerinnen und Schülern des Schulkreises offen. Geplant ist zudem ein Ausbau der Vernetzung der Schule mit den sozialen Institutionen des Quartiers und der Jugendarbeit.

Mit dem Projekt ‚Integrierte Schulsozialarbeit‘ soll einem Schulkreis mit entsprechenden Voraussetzungen – hoher Anteil fremdsprachiger Schülerinnen und Schüler, heterogen zusammengesetzte Klassen, unterschiedliche soziale Schichten – eine zusätzliche Unterstützung zur Erfüllung des Leistungsauftrags gewährt werden. Aus dieser Sicht liegt das Projekt auf der Linie des generellen Integrationsauftrags der Stadt Bern. Der Schulsozialarbeiter, der ins Schulteam integriert ist, kann sich vor Ort und ohne administrative Hürden sozialen Problemen annehmen und kann Lehrpersonen entlasten. Er wird durch seine Tätigkeit einen Beitrag liefern zur Schärfung des Problembewusstseins und Verbesserung des Handlungsrepertoirs bei sozialen Fragen oder Phänomenen wie Gewalt, Sucht oder Integrationsproblemen. Dadurch erhält die Schulsozialarbeit eine präventive Funktion.

Das Projekt geht zurück auf eine Forderung der Schulleiterinnen und Schulleiter der Volksschulen der Stadt Bern für eine direkte wirksame Unterstützung der Schulen bei sozialen Problemen, die den Bildungsauftrag bedrängen. Es wird getragen von der Direktion für Bildung, Umwelt und Integration und der Hochschule für Sozialarbeit HSA Bern. Das Konzept wurde in einer breit zusammengesetzten Arbeitsgruppe erarbeitet, in der neben den Schulfachleuten auch Vertreter und Vertreterinnen der Schulbehörden, Eltern, des Gesundheitsdienstes, der ausserschulischen Jugendarbeit und des Jugendamtes beteiligt waren. Die Projektleitung übt die HSA Bern aus, die das Projekt auch fachlich begleitet und evaluiert. Finanziert wird das Pilotprojekt über die Forschungsförderung der Berner Fachhochschule sowie den Gfeller-Fonds.

Direktion für Bildung, Umwelt und Integration

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