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6. Juni 2001 | Gemeinderat, Direktionen

Hirschengraben: Umsetzung der KÜL-Massnahmen (1. Etappe)

Ab Herbst 2001 soll der Hirschengraben von der Schanzenbrücke in Richtung Monbijoustrasse für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Diese Sperrung ist eine Massnahme der kurzfristigen Übergangslösung zur Verkehrsreduktion im Bahnhofgebiet (KÜL). Der Gemeinderat hat ein entsprechendes Projekt genehmigt und an die Planungs- und Verkehrskommission zuhanden Stadtrat weitergeleitet.

inf. Mit der Sperrung kann eine Reduktion der Belastung durch den motorisierten Individualverkehr (MIV) im Bereich Bahnhofplatz / Bubenbergplatz erreicht werden. Im Gegenzug ergeben sich Verbesserungen bei der Velo- und Fussgängerführung und bei den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs. Zudem soll der Hirschengraben zu einer attraktiven öffentlichen Anlage ausgestaltet werden. Um noch ausstehende Verkehrs- und Gestaltungsentscheide nicht zu präjudizieren, wird das Gesamtprojekt für die Umgestaltung des Hirschengrabens etappiert. Die erste Etappe, die im Herbst 2001 ausgeführt wird, umfasst nur Massnahmen ohne Abhängigkeit zum künftigen Verkehrsregime im Gebiet Bahnhofplatz / Bubenbergplatz. Die zweite Etappe kann später, wenn die nötigen Entscheide vorliegen, realisiert werden.

Das Projekt der ersten Etappe sieht den Ersatz der 25-jährigen Lichtsignalanlage am Bubenberg vor. In diesem Zusammenhang wird der Hirschengraben von der Schanzenbrücke zur Monbijoustrasse für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Die neuen Veloverbindungen Bubenbergplatz-Hirschengraben und Hirschengraben-Schanzenbrücke werden lichtsignalgeregelt und teilweise mit separaten Fahrstreifen gesichert. Ebenso zur ersten Etappe gehören die Sanierung der Abwasseranlagen und die Umgestaltung des Mittelteils des Hirschengrabens.

Vom Gesamtkredit von 5,7 Millionen Franken, den die Stimmberechtigten 1997 für die KÜL-Massnahmen bewilligt haben, ist für die Umsetzung zur Verkehrsreduktion im Bereich Hirschengraben / Bubenbergplatz ein Anteil von 1,2 Millionen Franken bestimmt. Nicht im Kostenvoranschlag enthalten waren damals die Aufwendungen für die Umgestaltung der Parkanlage Hirschengraben und für die Sanierung der Abwasseranlagen. Für diese zusätzlichen Massnahmen, soweit sie in der ersten Etappe ausgeführt werden, beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Kredit von 856'000 Franken.

Informationsdienst der Stadt Bern

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