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18. September 2001 | Gemeinderat, Direktionen

Ein Jahr Projekt Hängebrücke - Hilfe für gefährdete Jugendliche

inf./toj. Die Hängebrücke unterstützt 14 - 18-jährige Jugendliche, deren Schul- oder Ausbildungsabschluss gefährdet ist und bei denen ambulante Stützmassnahmen erfolglos geblieben sind. Begleitet von Lehrkräften, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern erhalten die jungen Menschen Gelegenheit, während sechs Monaten ihre individuellen Defizite in den Bereichen Persönlichkeitsausbildung, Sozialverhalten, Schulung und Arbeit gezielt aufzuarbeiten und Perspektiven zu entwickeln.

Die jährlichen Projektkosten von 500'000 Franken werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), vom Kanton Bern und von der Stadt Bern getragen. Das vom Trägerverein für die offene Jugendarbeit der Stadt Bern (TOJ) getragene Projekt wird wissenschaftlich begleitet und arbeitet eng mit dem Umfeld der Jugendlichen, den Eltern, der Schule, der Lehrstelle und anderen involvierten Stellen zusammen.

Die Hängebrücke sieht sich auch als Angebot, untragbare Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des kürzlich vom Grossen Rat des Kantons Bern beschlossenen Schulausschlusses vom Unterricht ausgeschlossen werden - ein sogenanntes Time out -, während dieser Zeit zu begleiten und sie auf die Rückkehr in ihre Schulklassen vorzubereiten.

Seit Mitte August 2000 konnten 8 junge Frauen und 17 junge Männer aus der Stadt und dem Kanton Bern vom Angebot der Hängebrücke profitieren. Die Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer wurden von Jugendamt, Jugendgericht, Sozialdienst, Vormundschaftsbehörden oder von ihrer Schule auf das Projekt aufmerksam gemacht. Eltern und Jugendliche haben sich auch direkt bei der Hängebrücke gemeldet.

Am 12. September feierte das Projekt Hängebrücke nun seinen ersten Geburtstag. In den Räumlichkeiten an der Freiburgstrasse 123 B in Bern hielten Team und Gäste Rückblick auf das erste Projektjahr.

Informationsdienst der Stadt Bern

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