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20. März 2002 | Gemeinderat, Direktionen

Weissenstein: Verlegung von Familiengärten

Als Folge der Volksabstimmung vom 2. Dezember 2001 (Überbauungsordnung Weissenstein) muss ein Teil der Familiengärten von der Schwarzenburgstrasse an die Könizstrasse verlegt werden. Für den Bau des neuen Familiengartenareals beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat die Bewilligung eines Kredits von 1,2 Millionen Franken.

inf. Im Dezember 1997 hat der Gemeinderat den Grundsatzentscheid gefällt, einen Teil der Familiengärten vom Grenzweg an die Könizstrasse zu verlegen. Das frei werdende Grundstück ist im Vermögen des Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik und soll im Rahmen der Planung Weissenstein/Neumatt überbaut werden. Für die Familiengärten konnte ein dreieckförmiges Ersatzterrain zwischen der Könizstrasse und der GBS-Eisenbahnlinie gefunden werden. Dieses gehört der Direktion für Finanzen, Personal und Informatik. Die Betriebskommission des Fonds hat dem Landabtausch zwischen Fonds und Stadt am 6. April 2001 zugestimmt.

Am 2. Dezember 2001 hat das Berner Stimmvolk die Überbauungsordnung Weissenstein mit Änderung des Nutzungszonenplans und des Bauklassenplanes gutgeheissen. Diese sieht für die zu verlegenden Familiengärten eine Freifläche Fa an der Könizstrasse vor. Das frei werdende Land ist der Wohnzone Wb mit einer maximalen Bruttogeschossfläche von 6'300 m2 zugeteilt. Im Januar 2002 hat der Gemeinderat die Direktion für Hochbau, Stadtgrün und Energie beauftragt, die Arbeiten so zu organisieren, dass die Familiengärten im Winter 2002/03 verlegt werden können.

Das neue Familiengartenareal

Das Vorprojekt für das neue Familiengartenareal sieht 40 Gartenparzellen mit einer durchschnittlichen Grösse von 125 m2 vor. In zentraler Lage an der Könizstrasse ist ein ca. 540 m2 grosser, mit einer geschnittenen Hecke eingefasster Mergelplatz vorgesehen. Auf ihn kommen die WC-Anlagen, eine Pergola und die notwendigen Parkplätze zu stehen. Den Abschluss gegen die Bahnlinie und die bestehenden Wohnbauten bilden frei wachsende Hecken. Entlang der Könizstrasse soll die bestehende Baumreihe, in Abstimmung auf die zukünftige Strassenraumgestaltung, bis zum Bahnübergang fortgesetzt werden.

Eine Besonderheit des neuen Areals ist dessen Neigung von der Bahnlinie zur Könizstrasse hin. Die Höhendifferenz zwischen den einzelnen Parzellen wird mit ca. 50 cm hohen Böschungen aufgefangen. Diese werden mit heckenartigen Bepflanzungen (z. B. Beeren- und Blütensträucher) versehen, die von den Pächterinnen und Pächtern gepflegt werden.

Informationsdienst der Stadt Bern

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