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10. September 2003 | Gemeinderat, Direktionen

Konzept gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Der im Februar 2002 vom Gemeinderat gewählte Ausschuss gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz hat gleich nach Amtsantritt die Anpassung des bestehenden Konzepts in Angriff genommen. Nun hat der Gemeinderat das Konzept gut geheissen.

inf. Im Zuge der Revision des Personalreglements drängte sich auch die überprüfung des bestehenden Konzepts gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz aus dem Jahr 1998 auf. Der neu gebildete Ausschuss befasste sich dabei mit den Grundsatzfragen Verantwortung, Kompetenzen, Rollen und Verfahrensabläufen zu diesem Thema.

Eine markante änderung gegenüber dem früheren Konzept betrifft die Neuregelung der Kontaktpersonen. Neu sollen nicht mehr in jeder Direktion «Ansprechpersonen», sondern für die gesamte Stadtverwaltung zwei bis drei «Vertrauenspersonen» beider Geschlechter zur Verfügung stehen. Mit der zahlenmässigen Reduktion soll erreicht werden, dass die zuständigen Personen über möglichst breite Fachkompetenz verfügen. Diese Vertrauenspersonen werden vom Personalamt in Verbindung mit der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann eingesetzt. Sie beraten und unterstützen Betroffene und handeln in deren Interesse. Demgegenüber handelt der Ausschuss als neutrales Untersuchungs- oder Schlichtungsgremium, welches bei der zuständigen Instanz Massnahmen oder Sanktionen beantragen kann. Zusätzlich ins Konzept aufgenommen wurde als externe Anlaufstelle die Kantonale Schlichtungskommission gegen Diskriminierungen im Erwerbsleben (SKDE).

Alle Mitarbeitenden der Stadtverwaltung erhalten im Oktober 2003 ein entsprechendes Merkblatt mit grundsätzlichen Informationen sowie konkreten Handlungsmöglichkeiten und -anweisungen.

Informationsdienst der Stadt Bern

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