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22. Juni 2006 | Gemeinderat, Direktionen

Neue Studie zur Vergabe von Kulturfördermitteln in der Stadt Bern

Kulturförderung unter der Gleichstellungslupe: Eine kürzlich in Bern veröffentlichte Studie legt erstmals Daten und Hintergrundanalysen zur Verteilung der Mittel der städtischen Kulturförderung auf Frauen und Männer vor.

Interessante und interpretationsbedürftige Ergebnisse

Die Resultate der im Auftrag der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann und der Abteilung Kulturelles erstellten spartenübergreifenden Analyse: Weibliche Kulturschaffende stellten im Jahr 2003 weniger Unterstützungsgesuche und forderten insgesamt weniger hohe Beträge als ihre Kollegen. Gemessen an ihrem Anteil an den Gesuchen erhielten sie auch seltener Beiträge als Männer. In den Genuss von Förderpreisen für Literatur und Bildende Kunst sowie des Ateliers in New York kamen in den Jahren 1994 bis 2003 25 Prozent Künstlerinnen gegenüber 75 Prozent Künstlern.

Die Studie wurde im Rahmen eines Pilotprojekts zu Gender Mainstreaming in der Stadtverwaltung von Studierenden des Nachdiplomstudiums „Gender Management“ verfasst. Die drei AutorInnen – Iris Frey, Judith Estermann und Thomas Beyeler Moser – legen neben quantitativen auch qualitative Analysen vor und formulieren Handlungsempfehlungen zuhanden der Verantwortlichen.

Die Studie „Kulturförderung unter der Gleichstellungslupe“ kann bestellt werden bei: gleichstellung@bern.ch.   

 

Präsidialdirektion der Stadt Bern

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