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1. März 2007 | Gemeinderat, Direktionen

Köniz und Bern bauen gemeinsam Mehrfachsporthalle Weissenstein

Bern und Köniz setzen einen Meilenstein in Sachen Public Public Partnership. Für den gemeinsamen Bau einer Mehrfachsporthalle im Weissenstein-Quartier gründen die beiden Gemeinden die Sporthallen Weissenstein AG. Die Halle wird ausschliesslich dem Schul-, Vereins- und Wettkampfsport dienen und darf maximal 20 Millionen Franken kosten.

Sowohl in Köniz als auch in Bern fehlen seit langem viele Turnhalleneinheiten. Die grosse Nachfrage von Schulen und Sportvereinen kann nicht mehr gedeckt werden.  Nachdem verschiedene Anläufe zum Bau neuer Turnhallen in beiden Gemeinden nicht zum Ziel geführt hatten, gingen die Stadt Bern und die Gemeinde Köniz einen neuen, gemeinsamen Weg. Public Public Partnership heisst das Motto. Dank gemeinsamer Planung, Finanzierung und Realisierung werden Geld und Land gespart und Synergien genutzt.

 

Die Mehrfachsporthalle Weissenstein im Grenzgebiet der beiden Gemeinden wird ausschliesslich dem Schul-, Vereins- und Wettkampfsport dienen und nicht für andere Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Ein restriktives Verkehrskonzept soll den möglichen Mehrverkehr auf ein Minimum beschränken.

 

20 Millionen Franken darf die Halle maximal kosten, so die Vorgabe der beiden Gemeinden. Nach Abzug des voraussichtlichen Beitrags von 5 Millionen Franken aus dem Sportfonds des Kantons Bern haben die beiden Bauherrinnen je 7,5 Millionen Franken aufzuwenden  – je 3 Millionen Franken Aktienkapital und 4,5 Millionen Franken Darlehen.

 

2009 soll gebaut werden

Noch in diesem Jahr soll der Architekturwettbewerb mit der Wahl des Siegerprojekts über die  Bühne gehen. 2008 folgen Detailplanung, Baugesuch und Volksabstimmung. Wenn alles gut geht, wird 2009 gebaut.

 

Gemeinderat Ueli Studer, Direktor für Bildung und Soziales der Gemeinde Köniz, und Gemeinderätin  Edith Olibet, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern, zeigten sich an der heutigen Medienkonferenz hocherfreut über die Gründung der gemeinsamen Aktiengesellschaft. Während Studer insbesondere auf die Bedeutung der Halle für die erfolgreichen Ballsportvereine und ihre boomenden Nachwuchsabteilungen hinwies, brachte Olibet das Projekt so auf den Punkt: „Die Mehrfachsporthalle Weissenstein ist sportpolitisch ein Meilenstein, staats- und finanzpolitisch pionierhaft und wird umwelt- und insbesondere verkehrspolitisch vorbildlich sein“.

 

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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